Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen


Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf haben selbstverständlich die gleichen Rechte, wie alle anderen Menschen auch. Wie sich diese Rechte aber im Alltag hilfe- und pflegebedürftiger Menschen widerspiegeln sollen, das fasst die deutsche Pflege-Charta zusammen. Sie ist von Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen der Pflege und der Selbsthilfe erarbeitet worden

Dazu Claus Fussek:

Die Politik in Deutschland (Weltmeister in der Gründung von Expertenkommissionen) hat kein Problem mit der „Erkenntnis von Notwendigkeiten“ sondern mit der Umsetzung im Alltag.

Interressant finde ich eine der 3 Fragen und die Antworten.

1. Warum kommt es in der Pflege zum kollektiven Schweigen?

Aus meiner pers Sicht und Erfahrung möcht ich ergänzend hinzufügen: Pflegepersonal und Bewohner in Pflegeheimen, Patienten in Krankenhäuser sind auf Grund jahrelanger personellen Kürzungen <-> Gewinnmaximierung (kurzfristiges Denken – keine Nachhaltigkeit weil Kostensparend #Schwachsinnhoch10) gehören der gleichen Gruppe an.
Weniger Personal bei zunehmendem Arbeitsaufwand was zu erhöhtem Streß beim Personal führt sowie normierte Pflege, Standardroutinen, Lustlosigkeit in der „Arbeit“ im Alltag mit den zu Pflegenden führt. Dazu kommt die geringe Entlohnung sowie des miserablen gesellschaftlichen Status des „Pflegeberufes“. Insofern Pflegepersonal wie zu Pflegende Menschen sind „Opfer einer desaströsen Gesundheits- und Pflegesituation. Statt sich dessen bewußt zu sein und zusammen zu halten (Wir – beide sind „Opfer“ ) treten nicht selten „Die Schwachen noch Schwächere“.

Eina anderer Punkt dürften „Ängste“ bei zu Pflegenden sein. Wenn man mal einemR PflegerIn sagt das man nicht mit der Art und Weise wie man „gepflegt, gesäubert, behandelt wird, so wird dies ignoriert bzw man bekommt Antworten wie „Es interressiert mich nicht was sie wissen, wie sie etwas empfinden etc pp“. In der Folge kann es schon mal vorkommen das ein „Läuten überhört“ wird oder die Nachtwache den zu Pflegenden auf ihrer Runde vergißt“. Aus Angst vor „Retourkutschen“ wird was menschlich ist geschwiegen und geschluckt.

Wie „krank“ unser Gesundheitssystem ist ergibt sich an Hand der „standartisierten, normierten Vorgaben“ aus dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz. Die Grundpflege – Körperpflege die je nach Bundesländer und Heimvertrag varriieren können richten sich dann noch nach a) der jeweiligen Pflegestufe und last but not least b) nach dem Personalstand.
Grundsätzlich gilt was die Pflege von pflegebedürftigen Menschen in Altenwohn- und Pflegeheimen betrifft ähnliches wie nach der Frage von öffentlichen Verkehrsmittel in Ländern 4. Welt: „Ja haben wir, glaube ich.“

Das Pflegegesetz wie auch das Wohn und Betreuungsgesetz muß von ausgesprochenen Fachidioten mit einem überdurchschnittlich hohen Gehalt und mangelnderm Realitätsnähe – bewußtsein entwickelt worden sein.

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Achtung Neuland!

Bitte tief durchatmen und vor allen Dingen das Fläschchen mit Riechsalz bereithalten

Charta der Rechte pflege- und hilfebedürftiger Menschen

Artikel 1: Selbstbestimmung und Hilfe zur Selbsthilfe

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Hilfe zur Selbsthilfe sowie auf Unterstützung, um ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen zu können.

Artikel 2: Körperliche und seelische Unversehrtheit, Freiheit und Sicherheit

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, vor
Gefahren für Leib und Seele geschützt zu werden.

Artikel 3: Privatheit

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Wahrung und Schutz seiner Privat- und Intimsphäre.

Artikel 4: Pflege, Betreuung und Behandlung

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf eine an
seinem persönlichen Bedarf ausgerichtete, gesundheitsfördernde und qualifizierte Pflege, Betreuung und Behandlung.

Artikel 5: Information, Beratung und Aufklärung

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf umfassende Informationen über Möglichkeiten und Angebote der Beratung, der Hilfe, der Pflege sowie der Behandlung.

Artikel 6: Kommunikation, Wertschätzung und Teilhabe an der Gesellschaft

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Wertschätzung, Austausch mit anderen Menschen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Artikel 7: Religion, Kultur und Weltanschauung

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, seiner Kultur und Weltanschauung entsprechend zu leben und seine Religion auszuüben.

Artikel 8: Palliative Begleitung, Sterben und Tod

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.

Ausführliches und Erklärungen finden sich hier.

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Postskriptum

Ließt man sich die Kommentierungen zu den Artikel 1 – 8 der Charta durch so wird man feststellen das es sich inhaltlich u.a. um Situationen, Wünsche <-> Verfügungen handelt die nicht bindend sind, jedoch da sie ähnlich den Verfügungen in Patientenverfügungen bzw. einer Betreuung von Amtswegen, gleichen. Bzgl der Umsetzung, Gewährleistung der pers. wie amtlichen Aufgaben, wenn die politischen Rahmenbedingungen dies nicht zulassen. D.h. ohne das entsprechende Personal und ggf Räumlichkeiten ist die Charta das Papier nicht wert auf die sie gedruckt ist.

Die Charta wurde vom Bundesministerium für „Familie“, Senioren, Frauen, Jugend sowie dem Bundesministerium für Gesundheit oder einer „Expertenkommission“ erarbeitet.

Welche Haltung, welches Verständnis von „Familie“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorherrscht bzw durch die Charta zum Ausdruck gebracht wird, darüber kann man sich nur an den Kopf greifen.

In einem Alten – Pflegeheim zu wohnen kommt der gesellschaftspolitischen Auffassung von einer offenen Straf – Vollzugsanstalt gleich. Verwahrung und Versorgung mit dem Notwendigsten. Plus Ausganng/Freigang (sofern man noch dazu in derLage ist) Mehr nicht. „Die da oben – wir (die BewohnerInnen eines Pflegeheimes sind „Arbeitgeber“ des Personal !!!) da unten.

Viele BewohnerInnen werden xx Jahre in einem Heim – bis zu ihrem Ableben – leben, wohnen. Zusammenleben in einem „Familien ähnlichen“ Verbund, diesem Aspekt wurde in keinster Weise Beachtung geschenkt. das „Zusammenleben“ ist geprägt von Distanz bzw notgedrungener  Erfüllung der „Anforderungen an den Arbeitsplatz einesR PflegerIn.

Von Ausnahmen abgesehen ist Nähe unerwünscht noch vorhanden.

Jeder Begegnung von zwei Menschen wohnt eine Beziehung inne. Leben Menschen in einer familienähnlichen Situation – Konstellation zusammen so ist für ein menschenwürdiges Miteinander das von Respekt, Würde und Annahme geprägt sein muß das Wachsen einer Beziehung unabdingbar. Jeder BewohnerIn in einem Altenpflegeheim wie Pflegeteam will sich „wohl – und geborgen fühlen“.

Leider ist dieser Gedanke dem „Pflege wie sonstigem Personal“ so fern wie die „Sombrero Galaxy „- 30 Mio Lichtjahre.

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Wird wie üblich „upgedatet“.

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Alltag in Deutschlands Pflegeheimen ? (akt)


Chronik der fortlaufenden Ereignisse . . .

Der Beruf eines PflegersIn, bewegt sich in einem Spannungsfeld, dessen Grat i.e. „Körperverletzung unterlassener Hilfeleistung“ sehr oft schmaler als die Klinge eines japanischen Küchenmessers ist.

Pflegepersonal wie PflegeheimBewohnerIn sind leider gleichermaßen „Opfer einer katastrophalen Gesundheitspolitik – Pflegesituation. Anstelle eins Miteinanders herrscht oftmals ein Gegeneinander vor.

Jeder Mensch tickt anders. Wenn man beabsichtigt den Beruf eines AltenpflegersIn zu ergreifen, dann steht imho das eigene Verhalten, die eigene Haltung an erster Stelle.

Wer „oberflächlich“ betrachtet diesen Beruf ergreift um damit ausschließlich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, für den ist der Beruf des AltenpflegersIn der Falsche.

Ein großen Raum der täglichen Arbeit nimmt das Thema „Umgang mit BewohnerInnen eines Alten/Pflegeheimes“ und „Grundpflege“ein.

Was ist Grundpflege?

Gut erklärt besonders was die Körperpflege betrifft . . . . was einen Personalschlüssel von mind 5 PflegerInnen pro Schicht voraussetzen würde . . .

Innerhalb der Grundpflege ist „Reinigung nach Stuhlgang bei Menschen die bettlägerig, nicht mehr mobil sind bzw 24/7 auf dem Rücken im Bett liegen imho ein wichtiges Thema. Das Verhalten von PflegerIn und Menschen die sich in einer besonderen Situation befinden, auf Hilfe Anderer angewiesen sind ist hier ein wichtiger Aspekt.

Damit keine Mißverständnisse entsteht. Der Aspekt der „Reinigung – Säuberung im Kontext zum Stuhlgang“ ist nur ein Aspekt innerhalb des „Grundpflegekomplexes“ wie er in den entsprechenden § im SGB XI und Weiteren Vorgaben“ standardisiert = normiert = vorgegeben ist“.

Diese Normierungen, diese „Vorgaben“ sind das Ergebniß einer sogenannten  Expertenkommission die an Dummheit und mangelnder Einsicht nicht zu überbieten ist. Insofern ist es kein Wunder das und wenn Pflegepersonal dem Wortlaut nach diesen Aspekt in ihrer Ausbildung „auswendig gelernt haben“ den Inhalt auf einer pers psychologischen, „menschlichen Ebene“ jedoch nicht gelernt haben zu reflektieren, weil eine solche Ebene, eine solche Thematik nicht gelehrt wurde und wird. #WillkommeninAbsurdistan

Menschliches Verhalten kann man weder „normieren noch standartisieren“. Emphatie, die Fähigkeit zu reflektieren, Hinterfragen, Einsicht und Verständnis in das Wesen der Menschlichkeit fängt immer bei jedem einzelnen Menschen selbst an. Dies muß an erster Stelle in der Ausbildung zu den „pflegenden und insbesondere allen medizinischen Berufen“ stehen. Diesbezüglich befindet sich die Menschheit entwicklungsgeschichtlich noch weit von dem „Homo sapiens“ entfernt.

Grundsätzliches vorab. Ich schreibe darüber wie ich etwas wahrnehme, was mir widerfährt, über meine Sichtweise und mein Verständnis was die „Pflege und Sorge, das Wohlergehen von Menschen die im Alter auf Hilfe angewiesen sind betrifft. Als Betreuer meiner Eltern mit einer Erfahrung von mittlerweile 17 Jahren bin ich durchaus in der Lage dies beurteilen zu können. Auch in Kontext meiner eigenen pers Geschichte.

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Auf Grund einer Polyneuropathie in meinem rechten Bein und des Muskelschwundes in beiden Beinen ist es mir nicht mehr möglich mein rechtes Bein selbstständig anzuwinkeln. Mit meinem linken Bein ist es mir noch bedingt möglich. Wenn jemand aus dem Pflegeteam mein rechtes Bein „anwinkelt“ und hält . . . mit dieser Art der Unterstützung kann ich mich mit weiterer Hilfe zur Seite drehen.

Seit 1 Jahr bin ich nicht mehr in der Lage mein rechtes Bein selbstständig aufzustellen Polyneuropathie und Muskelschwund.  Seit dem dem 26. Februar 2016 habe ich es während div Krankenhausaufenthalte sowie in den 2 Pflegeheimen in denen ich meine Kurzzeit- und Verhinderungspflege verbrachte immer wieder kommuniziert.

Diesen Sachverhalt i.e. das ich aus bestimmten Gründen Hilfe benötige habe ich täglich den div Damen und Herren des Pflegeteams – Tag und Nachtdienst – immer mitgeteilt. Wie sonst sollte man sich auch „kennenlernen“.

Seit dem 26. Februar nehme ich die Position „der auf dem Rücken liegenden Schildkröte“ ein. Zur Zeit bin ich noch nicht in der Lage aus eigener Kraft mich im Rollstuhl fortzubewegen. Ich bin auf die Hilfe von Pflegepersonal angewiesen. 24/7.

Wenn  man 24/7 im Bett liegt, also nicht mobil ist, dann funktioniert die Verdauung „Peristaltik“ nicht wie wenn man „in Bewegung“ ist. Der Stuhlgang Verdauung funktioniert eben nicht nach dem Toilettenbenutzungsplan a la „Sheldon Cooper„.

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Ein absolutes NoGo seitens des Pflegepersonal ist es trotz der „Bitte“ gesäubert zu werden weil z. B. in 1 Std ein Physiotherapeut kommt, dieser Bitte nicht nachzukommen. Da muß dann schon mal Einer ne Ziggi rauchen bevor er jemand der gewindelt ist den Hintern abzuputzt bzw ihn zu säubern. Was bleibt einem in einem solchen Fall anderes übrig, als diesen Termin kurzfristig abzusagen. Das man dann diesen kurzfristig abgesagten „ausgefallenen Termin“ aus eigener Tasche zu bezahlen hat ist Usus.

Andere wiederum machen sich gar nicht erst die Mühe der Situation eines Bewohners gerecht zu werden. Den individuellen „Hilfe-Bedürfnissen“ einerS jedenR BewohnersIn muß entsprechend Rechnung getragen werden. Das dies innerhalb eines organisatorischen Ablaufes unter Berücksichtigung der jeweiligen Personalsituation gemanaged werden muß ist nicht einfach. Das es außer Frage steht, weiß man wenn man sich mit dem Thema „In Würde altern . . . . in einem Pflegeheim“ auseinandersetzt.

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Zum Thema Körperpflege, Reinigung und Hygiene nach dem Stuhlgang

Offen über die richtige Pflege des Intimbereiches zu sprechen = waschen mit Waschlappen wenn man Stuhlgang gehabt hat ist nicht immer so einfach.

U. a. wird der Nachtdienst von Pflegehilfskräften  ausgeübt. Der Unterschied zwischen Ihnen und examiniertem Pflegepersonal liegt in ihrer „Ausbildung“ die nur 1 Jahr beträgt. Dies wirkt sich u.U. auch auf die Art und Weise der Reinigung, Säuberung wenn man Nachts Stuhlgang hatte aus.

Statt einer Reinigung mit lauwarmen Wasser, Waschlappen, Seife und eines trockenen Handtuches verwenden sie nur ein feuchtes Handtuch mit dem er nur das Offensichtliche entfernt. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen reibt er mit einem trockenen Handtuch das Gesäß ab . . . und läßt den RestStuhlgang im Bobbes (außerhalb des AfterAusganges) Rectalbereich – liegen. Macht man ihn darauf aufmerksam das man „vollständig“ gesäubert werden möchte, dann bekommt man zur Antwort: „Wir – ich nehme an er spricht die Art und Weise an wie Pflege und Pflegehilfskräfte BewohnerInnen säubern dürfen und wie nicht – dürfen Stuhl nicht aus dem Enddarm mit dem Finger? entfernen. Allerdings muß er ausgetretenen Stuhl der sich außerhalb des Anus befindet entfernen. So wird es jedenfalls in der Ausbildung gelehrt. So wird es von ausgebildeten PflegerInnen praktiziert.

„Der Stuhl wird durch Anspannen der Bauchmuskulatur und Entspannen der Schließmuskel bei der Stuhlentleerung aus dem Enddarm bewegt.“ Wiki

Reinigung nur dann nötig wenn sich Stuhl in der Einlage bzw Windelhose befindet. Befindet sich Stuhl zwischen den Gesäßbacken – also ausserhalb des Rectalbereiches,  Anus Enddarmes dann kommt der Spruch: „Ich darf keinen Stuhl aus dem Enddarm holen. Das ist uns vom Gesetz verboten zur Anwendung.“ Wenn man nur auf dem Rücken liegt dann kann es durchaus vorkommen das sich Teile vom „Stuhl“ zwischen den Arschbacken befindet, das sich eben nicht alles in einer Einlage, Windel befindet. Ihr Standard Reinigungsmaterial ist das feuchte Handtuch mit der oberflächlich das Gesäß gereinigt wird. So schnell kann man gar nicht gucken hat man Dir schon ne saubere Einlage verpaßt. „So fertig. Wenn noch was ist, klingeln Sie. Gute Nacht.“ Mit diesen Worten verläßt er/sie den Raum.

Dieses (s)ein eigenes Verständnis der Reinigung ist im Sommer ausgesprochen unangenehm besonders wenn man auf dem Rücken liegt und schwitzt. Wasser und Waschlappen benutzt er nicht. Auch dann nicht wenn man ihn höflich dazu anhält selbiges zu verwenden. Also bitte ich ihn mich auf meine linke Seite zu drehen damit ich mich mit meiner rechten Hand säubern kann, das entferne was sich außerhalb des Anus befindet. Müßig zu sagen das die weißen Feuchttücher die ich dazu verwende danach die Farbe gewechselt haben.

Nachdem ich geklingelt habe öffnet sich nach einer Weile die Zimmertür und es erscheint der Nachtdienst. „Ah der Herr X mit dem Stuhlgang.“ Er bezieht sich in diesem Fall auf seinen letzten Nachtdienst vor seinem Urlaub. In dieser Nacht hatte ich innerhalb von 6 Std 3 mal Stuhlgang. Also mehr wie einmal. Irgendwie muß es ihn genervt haben haben das ich alle 2 Stunden Stuhlgang hatte, geklingelt habe und ihn bat mich zu reinigen. Ich wußte das er sich darauf bezog, schaute ihn an und sagte ihm auf den Kopf zu: das es ihn in dieser Nacht als ich 3 mal Stuhlgang hatte und klingelte genervt hat.

Ja sagte er.

Darauf ich: Das gehört doch zum Job eines PflegersIn, wenn ersie Nachtdienst hat. Darauf er: „Es ist meine Meinung (zu sagen das es ihn genervt hat das ich 3 mal in seiner Nachtschicht Stuhlgang hatte)“, sagte er. Aus der Abteilung: Das wird man ja mal sagen dürfen. Genervt zu sein wenn ein Bewohner 3 mal in der Nacht Stuhlgang hat und den Nachtdienst bitten ihn – mich zu reinigen? #MeineFresse dachte ich bei mir. Jetzt geht s aber los.

Wissen Sie was der Unterschied zwischen Ihnen und mir ist, habe ich den Nachtdienst gefragt?

Nein antwortete er mir.

Darauf ich: Sie sind mobil, können laufen sich bewegen. Ich nicht. Ich liege 24/7 im Bett auf dem Rücken. Ich habe keinen Einfluß auf meinen Stuhlgang (Peristaltik) bzw wann ich ihn habe. Ich kann meinem Darminhalt nicht befehlen tagsüber um 10.45 Uhr durch den Ausgang des Enddarms das Weite zu suchen.

Wie ist das bei Ihnen frage ich ihn.

Ich habe am morgen Stuhlgang.

Wie reinigen, säubern Sie sich, fragte ich ihn.

Seiner Gewohnheit, Kultur, Tradition entsprechend mit Wasser und Seife antworte er.

Und warum reinigen, säubern Sie mich nicht auch so, wie es das Pflegepersonal tagesüber macht?“

Dann beschweren Sie sich doch“ bekam ich als  Antwort zu hören.

„Damit meinte er das ich mich bei seiner Vorgesetzten beschweren solle“. Seine Vorgesetzte ist lt Aussagen u. A. für die personelle Planung – wer wann Nachtdienst hat – verantwortlich. U. a. macht sie nur Nachtdienst. Wie sollte ich mich bei ihr und vor allen Dingen „Wann und Wo“ beschweren. Zudem handelt es sich bei ihr um eine Person die mir, nachdem ich trotz SBKatheder auf normalen Weg in einer Nacht 3 mal Wasser – Urin gelassen habe sagte: Ein 4. mal komme ich nicht. Sie war der Meinung das die Einlage nicht so naß war das sie ausgewechselt werden müßte.

Interressant ist in diesem Zusammenhang die Tatsache das ich seit ca 4 Wochen keine Windel sondern nur eine Einlage trage, weil ich immer mal wieder in der Leiste wund – entzündet bin – ohne Windel kommt Luft an die Leiste was „Feuchtigkeit“ – besser verhindert.

Heute wurde ein Arzt eines anderen Wohnbereiches zu Rate gezogen weil das Pflegeteam der Meinung war „das sich in meinem Leistenbereich“ ein Pilz entwickelt haben könnte.  Wie sich herausstellen sollte handelte es sich um einen Pilz. Nach 4 Wochen! kam jemand aus dem Pflegetam zu der Erkenntnis das die Entzündung in meiner Leiste nicht normal sei! Sie veranlasste das ein Arzt kam Dem übrigen Personal war  es egal oder sie maßen der Entzündung keine Bedeutung zu. Soviel zum Thema das gem Heimvetrag das Pflegepersonal für meinen Gesundheitszustand verantwortlich ist.

Auf meine Frage wie er die übrigen BewohnerInner die Stuhlgang hatten reinigt kam nur ein: „Von Ihnen hat sich noch niemand beschwert.“
Höchstwahrscheinlich weil er Ihnen sagte das er nur den für ihn sichtbaren ausgeschiedenen Stuhlgang entfernen darf.  Das er – man Bewohner die Stuhlgang haben eben so reinigt. Oberflächlich eben. Es ist bekannt das BewohnerInnen und Bewohner schweigen. Aus Angst vor ner Retourkutsche. Es wird leider mal „das klingeln überhört“ Ach der schon wieder.

Betrachtet man den Vorgang mal ganz unprätentiös, ohne Vorbehalte und Tabus (Ihhhhhh darüber redet man doch nicht) wenn der Stuhlgang den Aufterausgang verläßt, dann bleiben Stuhlgangreste – sofern der Stuhlgang von einer weichen Konsistenz ist – um die Austrittsöffnung – Anus – zurück. Er vermeidet es aus rein pers Gründen den Bereich um den „Anus“ grünlich zu reinigen. ErSie kommt mit einem feuchten Handtuch und entfernt mit einem Teil der Windel bzw Einlage das Offensichtliche. Den Bereich um den „Anus“ zu berühren vermeidet ersie aus mir unerklärlichen Gründen.

Ich – wir die BewohnerIn eines Pflegeheimes frage mich als „sein Arbeitgeber“ (setzte mal voraus das die BewohnerInennen sich dessen bewußt sind) wer bzw wie jemand eine solche Person “ eingestellen kann.“ Vor allen Dingen „auf Grund welcher Qualifikation“.

Fazit: Ich – man merkt es wenn ich – nicht „sauber“ bin und mich unwohl fühlt.

Und Du liegst dann im Bett auf m Rücken und merkst wie sich der Stuhl der sich zwischen den Gesäßbacken befindet so langsam breit macht.

Ich frage mich was haben solche Menschen in der Pflege zu suchen? Nichts!

„Jeder hat eben seine Technik“. Dummfug hoch 10. Zum Einen weil man damit zum Ausdruck bringt das man sich

a) per se getäuscht,

b) keine Ahnng hat und

c) damit zum Ausdruck gebracht wird das BewohnerInnen eines Pflegeheimes grundsätzlich alt, senil undoder eh nicht mehr ganz klar im Kopf sind. Was geht bei einem solchen Verhalten des Pflegepersonals ab: Höchstwahrscheinlich haben solche Personen ein Problem mit IHREM eigenen Intimbereich bzw sind nicht fähig – in der Lage „offen und sachlich“ darüber zu kommunizieren? Wenn man den Intimbereich von Menschen „pflegt“  wird man zwangsläufig mit sich selbst, seinem eigenen Intimbereich, seiner Sexualität konfrontiert.

Als Frau den Intimbereich von männlichen Bewohnern eines Pflegeheimes zu pflegen und zu reinigen . . . ist für Berufsanfängerinnen durchaus ein  Thema. Die Arbeit von pflegenden Berufen mit Menschen bedingt durchaus das man in einen Spiegel schaut, bedingt das man mit sich selbst, sich seiner Haltung, sich seiner eigenen Endlichkeit gewahr wird, reflektiert . . . .JEDER weiß das man z.b. im Sommer schwitzt.Wenn dann der Bobbes – Bereich bis zum After-Ausgang nicht gründlich „naß“ gereinigt wurde, dann brennt dir der Arsch wie Feuer.

Nachts 2:10

Mir juckt es im Gesäß das es kaum zum aushalten ist. Also habe ich versucht mich auf die linke Seite zu drehen und versucht die Ursache des „Jucken und Brennen“ zu beseitigen. Ohne Erfolg. So blieb mir nichts anderes übrig als zu klingeln.

„Würden Sie mir bitte behilflich sein und mich auf die Seite drehen damit ich mit einem Feuchtuch „Eigenmarke von DM“ mein Eigentum „Ich trage heute meine eigene Windelhose“ mein Eigentum ,die Ursache des „Jucken und Brennen“ beseitigen kann?

Also drehte man mich auf die Seite sodaß ich mich mit einem „Feuchttuch“ in meiner Rechten Hand säubern konnte.

Mit „4 Feuchtücher“ entfernte ich den restlichen Stuhlgang, Was für ein geiles Gefühl „sauber“ zu sein. „Es juckt nicht mehr.“ „G`tt sei Dank.“

Protokollieren sie so etwas?

Warum sollte ich?

Ja warum sollte man auch protokollieren das ein Bewohner nicht richtig nach seinem Stuhlgang gesäubert wurde?

Weil das „Qualitätssiegel für Pflegeheime“ ausgestellt vom „Institut für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistung GmbH“ möglicherweise in Frage gestellt werden könnte?

*

In den ersten Tage habe ich 1 Pflegerin heftig abfahren lassen. Den Grund weiß ich heute nicht mehr. Das meine Reaktion so heftig war hatte jedoch seinen Grund.

Heute in der Spätschicht hatte besagte Pflegerin Dienst. Als sie in mein Zimmer kam fragte sie mich wie ich es denn gewohnt sei von dem bis dato mich pflegenden Personal Grundgepflegt zu werden. Nachdem ich ihrer Bitte nachkam mußte ich mir anschließend einen Vortrag anhören warum welche Creme nicht gut ist, wie man „richtig“ eincremt – die Innenseite des rechten Oberschenkel – jetzt hat der Bettbezug auch mal was von der Creme. Es stellte sich heraus, dass das bis heute mich pflegende Pflegepersonal (3 Jahre Ausbildung, examiniert) von Grund auf alles falsch gemacht hat was man nur falsch machen kann. Ich glaube mit ihr werde ich noch viel Freude haben. #rolleyes

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Natürlich hat sie sich einen Tag später fürchterlich darüber aufgeregt weil ich mich mit einer Kollegin unterhalten habe – ich mich bei ihr beschwert hätte – wie sie sich aussdrückte.

So kann ich nicht arbeiten!

Stuhlgang. Ich klingelte und nach kurzer Zeit kam besagte Pflegeperson. Ich sagte ihr das ich STG hatte und bat sie mich zu reinigen. Da ich idr immer online bin, war sie im Begriff mir den Laptop aus der Hand zu reißen. „Moment“ sagte ich und wollte ihn ausmachen bzw schließen. „So kann ich nicht arbeiten“, sagte Sie. Dieses mal fand die Reinigung nicht wie sie gestern großartig erklärte „mit nassem Waschlappen und feuchten Handtuch“ statt sonder mit “ Wo sind ihre Feuchttücher“? „Feuchtücher, die sie gestern als für die Haut inakzeptabel weil schädlich und daher nicht verwendet werden sollen. Sie waren heute MirNixDirNix das Maß aller Dinge.

P.S. Natürlich habe ich im Gespräch mit der Kollegin gesagt: „Wenn sie mich noch mal derartig mit Creme zukleistert werde ich die Wundbehandlung ablehnen“. Heißt Rückseite meines Oberschenkels einschmieren.
D.h. wenn sie mich in der folgenden abendlichen – ihre Spätschicht und somit 2. Wundbehandlung – noch mal wie am Tag zuvor mit Creme zugeschmiert hätte, „dann würde ich gesagt haben: Das war s dann. Ihre (3.) Wundbehandlung lehne ich ab“: #Logik Dies besonders unter dem Aspekt das „leben in einem Alten/Pflegeheim nicht mit „Entmüdigung“ des BewohnersIn gleichzusetzen ist. Das ist ein generelles Problem. Freie Arzt und Apothekenwahl werden sehr oft mit den abenteuerlichtsn Begründungen „abgelehnt“.

Laut ärztlicher Verordnung müssen zweimal am Tag zwei entzündete Stellen – Leisten und OP Einschnitt vom SBKatheder – mit Creme behandelt werden. Am Morgen sowie am Abend.

Da sie mich heute abend nicht versorgt hat kann ich nur davon ausgehen das sie um nichts falsch zu machen lieber gar nichts macht.

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Diskussion wegen unterschiedlicher Auffasung eines Sachverhaltes zwischen Pflegepersonal und mir – Bewohner.

Im Verlauf der Diskussion wurde ich mit dem Satz „Bin ich senil?“ konfrontiert. Da sich das Pflegepersonal eine solche rhetorische Frage mit: „Nein, ich weß das ich nicht senil bin“ beantworten wird, wird dadurch eine Haltung zum Ausdruck gebracht: Da ich (Pflegepersonal) es nicht bin kann es nur der Bewohner sein, den man in der Folge nicht ernst zu nehmen braucht.

Sie haben schon wieder Stuhlgang gehabt? Das zweite mal innerhalb von 2  Std (nach 3 Tagen „Stuhlgangproblemen!). Und Sie wollen mir erzählen das Sie nur wenig essen? Gewichtsverlust in diesem Pflegeheim nach 3 Monaten ca 8 KG. Zum Frühstück 1 Brötchen, Mittags Salat und ggf Gemüse – insgesamt ca nur 1/3 – 1/4 der Mahlzeit. Abends hin und wieder 1/2 bis 1 Scheibe Brot. Nichts zwischendurch.

Das würde bei einer „offenen Thematisierung mit der Pflegedienstleitung“ selbstverständlich auf s heftigste bestritten werden.

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Wieder mal „Schweigen im Walde“. Wenigstens hat Frau „Ich bin perfekt“ gestern abend genervt schnaubend zugegeben das sie mich ganz am Anfang – war Mitte Juni – einmal am Abend vergessen hat. Das 2. mal am Samstag der letzten Augustwoche wird sie dann Mite Dezember wohl zugeben. Mit geschwollenem Kamm.

Fachlich Grundpflege ect = Top. Freunde werden wir nicht.

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Wenn mangels Pflegepersonal selbige nicht in der Lage sind BewohnerInnen mit einer „Weglauftendenz“ gerecht zu werden und die einzige Lösung darin liegt, das mein Zimmer in dem ich 24/7 Std im Bett liege „abgeschlossen“ wird (um so zu verhindern das demente BewohnerInnen in mein Zimmer kommen können – ich kann sie ja nicht aus meinem Zimmer begleiten „weil ich 24/7 Std im Bett liege“) so erfüllt dies nicht nur den Tatbestand der Freiheitsberaubung – was mich betrifft – sondern heißt das in einem solchen Heim etwas völlig aus dem Ruder läuft.

Die beweglichen Seitenteile eines Krankenbettes dürfen ohne richterliche Anordnung – Genehmigung eines Amtsgerichtes/Betreuungsabt – nicht hochgestellt werden.
Tatbestand: Freiheitsberaubung Türen einer Demenzabteilung nach außen müssen unverschlossen bleiben.

Demenz > Freiheitsentziehende Maßnahmen.  Manchmal frage ich mich was Pflegehilfskräfte in ihrer 1 jährigen „Ausbildung“ lernen. Viel ist es nicht.

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Wenn Pflegepersonal gepflegt feiert, bleiben BewohnerIn vom #Pflegeheim schon mal ungepflegt. #IsjanichjednTag Der Nachtdienst war begeistert.

Der Anstand+Respekt gebieten es BewohnerIn des #Pflegeheim pers in Kenntnis zu setzen. Doch keine Spur davon. Hier wird wieder einmal die Haltung zum Ausdruck gebracht das man die BewohnerIn eines Pflegeheimes nicht ernst nimmt: #Diesindehsenil Menschenverachtend.

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Nach 5 Wochen Vollzeitpflegeheim das ich vor Jahren als „Geignet/gut“ für meine Mutter befand komme ich zu folgendem

Fazit:

Ein hohes Maß an Mangel von „Würde im Alter“ was die „Behandlung gem Vertag § Grundpflege betrifft die für alle Heime gleich ist.

1 x Duschen in der Woche
3 x gründliches Waschen bei 24/7 bettlägerigkeit

Wochenende = weniger Personal, da kannst Du schon mal 2 Std in deiner vollgekackten Windel liegen, Nachts ist es Standard weil pro Station (38) Bewohner = 1 PflegerIn anwesend ist. Manchmal kommt auf 1 Person Nachtschicht 1 1/2 Wohnbereiche.

Grundsätzlich muß man wissen das es sich generell um ein politisches Problem und bedingt um ein menschliches handelt. Die politischen Rahmenbedingungen – Vorgaben sind dermaßen katastrophal das Pflegepersonal wie BewohnerInnen eines Alten/Pflegeheimes gleichermaßen davon betroffen sind. Zu wenig Personal bei immensem Arbeitswand wie mangelnde Zuwendung – Pflege der BewohnerIn.

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Stellvertreten Leiterin des Wohnbereiches zur Leiterin des Wohnbereiches:

Schaun Sie mal hier (Gesäß):  Es ist entzündet
Darauf ich. Kommt bestimmt vom Schwitzen dicke Einlagen – Windelhose.
Stationsschwester: Nein, sagte sie. Man hat sie nach dem Stuhlgang nicht richtige gesäubert. Stuhlgang ist höchst aggressiv.

Die Reinigung – Körperhygiene ist ein wesentliches Kriterium der Grundpflege. Es ist immer wieder mal Gesprächsthema mit examiniertem (3 Jahre) Pflegepersonal.

Tenor: Jeder hat halt seine eigene Methode.

Da ich weiß wann ich Stuhlgang hatte und wer mich gereingt hat – kommen nur 2 Personen zu bestimmten Tageszeiten/Schichten in Frage.

Die Methode der betreffenden Personen ist schlicht und einfach oberflächlich, unprofessionell und von mangelnder Sorgfalt geprägt. Sie grenzt in einem solchen Fall an Fahrlässiger Körperverletzung.

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Einige der Menschen mit denen ich jetzt zwangsläufig zu tun habe würde ich nicht mal im Traum daran denken sie zu mir nach Hause einzuladen bzw mit ihnen mehr als ein „Grüß Gott“ zu kommunizieren. Sie sind weder auf meiner Wellenlänge noch tun sie mir gut. Arrogant? Ich bin in einem Pflegeheim weil ich Hilfe benötige. Ich bin auf die Hilfe all derjenigen die in einem Pflegeheim arbeiten angewiesen. Es ist dieses „Bewußtsein Menschen zu helfen“ auf Grund dessen sie sich entschieden haben in einem „helfenden Beruf“ zu arbeiten. Dies ist und war die Basis ihrer Entscheidung.

Menschen zu helfen ist immer individuell. Niemals kann und darf sie standardisiert und Routinen unterworfen werden. Genau das ist jedoch Alltag. Die politischen Rahmenbedingungen lassen nichts anderes zu. Insofern ist unser „Gesundheitssystem“ durch und durch „krank“. Es ist weder nachhaltig im Sinne des Aspektes  „Würde im Alter“ sondern einzig und allein im Sinne eines „wirtschaftlichen, kurzfristigen Effektes Gewinnmaximierung von div AltenheimLobbys (Bau von Heimen, Cateringfirmen, Wäschereien, Versorgung von Hilfsmittel, landwirtschaftliche Produkte und deren Verarbeitung“  die zu Lasten der BewohnerInnen geht ausgerichtet.

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Zitat Geschäftsbericht 2015:

Die Heimbewohner(innen) haben auch die Möglichkeit, ihre Medikamente in einer von ihnen gewünschten Apotheke zu besorgen.

Zitatende

Nirgendwo wird der Alltag in Alten/Pflegeheimen „schöngeredet“ um es höflich zu formulieren wie in den digitalen Medien.

Nur ein Facharzt darf bestimmte Medikamente verordnen.

Diese Aussage ist so pauschal wie sie falsch ist. Die Frage die sich auf Grund einer solchen Behauptung geradezu aufdrängt ist: Cui  bono? Wer hat einen Nutzen davon?

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„Es gibt so viele andere tolle Menschen die (an HIV) sterben und sie vergessen ihre HIV Medikamente zu nehmen“. Aussage einer Pflegerin im #Pflegeheim

Ich nehme seit 18 Jahren HIV Medikamente. Hin und wieder vergesse ich am Abend meine HIV Kombi Atripla zu nehmen. Meine „Compliance“ liegt bei ca 95% Meine Werte sind konstant gleich gut, ich bin unter der Nachweisgrenze etc pp. Das ich meine Medis hin und wieder vergesse hat also keinen Nachteil für mich.

Gestern Abend im Gespräch während der Grundpflege sagte ich dies zu einer Pflegerin. Daraufhin mußte ich mir diesen „Satz“ anhören der von Moral und Vorwürfen nur so triefte. Was diesen „Spruch“ noch verschärft ist die Phrase „. . . andere tolle Männer die (an HIV) sterben . . . „. Was soviel heißt wie: Ich Arschloch bekomme – lebe dank HIV Medis, muß dankbar dafür sein und handel derart unverantwortlich während in anderen Länder tolle Mensche – bin ich ja nicht – nicht die Möglichkeiten haben HIV Medis zu bekommen, zu nehmen und sie deswegen an den Folgen von HIV/AIDS sterben. Da kannste nur noch im Strahl kotzen.

Verblisterung – Königsweg in die Sackgasse

Ist die individuelle Verblisterung sinnvoll für die Versorgung insbesondere bei Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen?

Zitat aus der PharmaZeitung:

»Zum mündigen Patienten kann man sich nicht am Automaten, sondern nur im Gespräch mit dem Fachmann entwickeln.«

Verblisterung als Kontrollmechanismus durch das Pflegeheim – Pflegeteam? 18 Jahre ist der Beweis das meine „Compliance – da wollte man mir auch noch erklären was compliance heißt  . . . “

Der Anspruch auf 100% in der „Tablettenvergabe Einnahme wird täglich ad absurdum geführt da man noch nicht einmal in der Lage ist dem „Pflegeschlüssel“ zu 100% gerecht zu werden. In dem Wohnbereich in dem ich lebe fehlen ca 5 Pflegeri*Innen bzw Pflegehilfskräfte.

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Reaktionszeit

Allle Medikamente die ich benötige werden von 1! Apotheke geliefert. Das Recht auf freie Wahl der Apotheke wird mit den abstrusesten Begründungen seitens der PDL außer Kraft gesetzt. Hintergrund: Siehe Thema „Verblisterung“.
Meine Infektion an der Einschnittstelle des subprapusbischen Katheders ist nicht mehr vorhanden. G`tt sei Dank. Vor 5 Tagen hat mir die Ärztin eine neue Salbe verordnet. Seit 4 Tagen wundert man sich warum die Apotheke eine „neue Salbe die man mir verordnet hat noch nicht geliefert hat. “ Nachdem ich mich heute mit der Apotheke in Verbindung gesetzt und nachgefragt habe warum und wo es hängt kam Bewegung in die Angelegenheit. Es ist nicht das Erste Mal das die Versorgung mit „notwendigen vom Arzt verordnete Medikamente/Produkte“ hängt – es „Verzögerungen gab. Der PDL die dafür „verantwortlich ist das ich med notwendige Produkte immer „on Time“ habe, ist das aber alles „Scheixxegal“.

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„Wir unterstützen die Bewohnerinnen und Bewohner um die individuelle Lebensqualität im Alter zu erhalten, zu fördern und wiederherzustellen (= aktivierende Pflege). Daher arbeiten wir mit allen Berufsgruppen kooperativ und gleichwertig zusammen, die direkt oder indirekt für unsere Bewohnerinnen und Bewohner tätig sind.“

Anweisung der PDL:

Wenn die Physiotherapeutin Hilfe benötigt um den Bewohner zwecks pyhsiotherpeutischer Behandlung/Krankengymnastik  2 x 30 min in der Woche – zu seiner Sicherheit im Krankenbett beim „sitzen im Bett“ behilflich ist (Zeitaufwand des Pflegepersonal insgesamt 5 Minuten) dann soll die Therapeutin eben noch mit einer 2. Person kommen. Es ist nicht die Aufgabe unseres Pflegepersonal ihren Job zu machen. Schließlich wird sie – die Therapeutin – dafür bezahlt.

Soviel zu dem Thema: Daher arbeiten wir mit allen Berufsgruppen kooperativ und gleichwertig zusammen, die direkt oder indirekt für unsere Bewohnerinnen und Bewohner tätig sind.“

P.S.

Dieser „Sachverhalt, dieses Gespräch zwischen PDL und Wohnbereichsverantwortlicher fand vor 3 Wochen, vor Urlaubsbeginn meiner Therapeutin, in der vorletzten Oktoberwoche! statt. Ich habe davon am 7. November Kenntnis erhalten.

P.P.S.

Aus der „Reihe, das müssen Sie nicht wissen. Das geht Sie nichts an“! Sie = ich der Bewohner, der auf die Physiotherapie-peutin angewiesen ist, der ohne deren Hilfe nicht in die Lage kommen wird, wieder soweit mobil zu werden um mich in einen Rollstuhl zu setzten.

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Thema Raumpflege

Wir rufen uns ins Gedächtnis zurück: Ich 24/7 auf dem Rücken im Bett liegend, suprapubischer Blasenkatheter, nicht mobil habe eine völlig andere Wärmewahrnehmung als Menschen die mobil sind. Jeden Tag kommt eine Reinigungskraft und reinigt mein Zimmer, sprich wischt den Boden feucht raus. Schmutzig ist der Boden in meinem Zimmer nicht. Vor einiger Zeit bat ich besagte Bodenmasseuse einige Fächer in einem Schrank den ich mitbrachte und in denen Dinge wie Teeschale, hochwertige japanische Eßstäbchen etc lagen von Staub zu befreien. Gesagt getan. Als sie fertig war bat ich sie freundlich den einen und anderen Gegenstand bitte wieder an den Platz zu stellen an dem er vorher stand. So wie man es eben auch zu Hause in seinem Wohnzimmer, Küche etc auch macht nachdem man Staub geputzt hat. Alles hat eben seinen Platz. Die Antwort auf meine Bitte: „Mein Gott sind sie pingelig“. Ich dacht mich tritt ein Pferd.

Vor zwei Tagen kam sie wie üblich um den Boden in meinem Zimmer feucht durchzuwischen. Was hier in dem Pflegeheim üblich ist – und das weiß ich weil meine Mutter hier seit 4 Jahren auch liegt und ich es während meiner Besuche immer erlebt habe – jedesmal läßt man die Zimmertür offen bzw reinigt das Zimmer auch während meine Mutter ihr Mittagessen eingenommen hat. In meinem Fall bat ich die jeweilige Dame eben weil ich 24/7 im Bett liege die Tüt doch bitte zu schließen: „Es zieht und mir ist es einfach zu kühl.“ Anstelle meiner Bitte nachzukommen, ergab es sich vor 2 Tagen das eine Kollegin von ihr vorbeikam und sich beide auf dem Flur vor meinem angeregt unterhalten haben. Die Tür zu meinem Zimmer war nicht geschlossen, das Gespräch war laut und ich machte mich bemerkbar: Bitte schließen sie doch meine Tür. Im übrigen interessiert es mich nicht worüber sie sich mit ihrer Kollegin unterhalten:
Ihre Antwort: RUHE

Als sie heute zwecks Bodenreinigung ins Zimmer kam habe ich sie 8kant rausgeschmissen und ihr untersagt jemals wieder mein Zimmer zu betreten.

Ein Verhalten das in höchstem Maß von Respektlosigkeit und Mißachtung geprägt ist was mir ihre Vorgesetzte auch bestätigte. Ein absolutes NoGo.

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Werte Verwaltung inkl PDL, Heimleitung und Sonstige Verantwortliche des #Pflegeheim in dem ich wohne.

Zum Thema „Zimmerreinigung“ i.e. Toilette, Waschbecken, Dusche, Fußboden in der Toilette, Flur, Wohnbereich, . . . ach ja und Möbel. Die Möbel die ihr das Pflegeheim zur Verfügung gestellt habt und die Möbel die man als Bewohner*In – sofern Platz vorhanden – selbst mitbringt.

Und es begab sich zur der Zeit das sich Staub auf allen Gegenständen Möbel niedergelassen hat.

Bitte wären Sie so freundlich und würden den Staub von dem TV, der Kommode, den Fächern im Regal ect entfernen?
Ich kann keine Stunde bei Ihnen bleiben. Ich habe viele Zimmer zu putzen.
Was heißt den „Stunde“ bei Ihnen saubermachen, Staub putzen? Es handelt sich um max 10 Minuten. Und das alle 2 Monate einmal. Ist das zuviel verlangt?

Werte PDL, Geschäftsführung. Wollt ihr s echt darauf ankommen lassen, das ich „Roß und Reiter“ beim Namen nenne? Kann ich gerne machen. Wenn ihr diese Art vom Promo nötigt habt. Kein Problem für mich.

Erste Januarwoche 2017

Am Freitag habe ich das 1. Mal seit 18 Monaten im Rollstuhl gesessen. Es ist ein Spezialrollstuhl mit Nackenstütze und im Rollstuhl integrierten Gurten. Nach so langer Zeit des auf dem Rücken liegen, haben sich Muskeln in den Beinen und im Beckenbereich sehr stark zurückgebildet. Dennoch hab ich mich ne gute Stunde im Rollstuhl fortbewegen können. Mein Frühstück habe ich zum ersten Mal im gemeinsamen Speisesaal zu mir genommen. 7 ältere Herrschaften waren ebenfalls anwesend. Schweigend saßen sie sich gegenüber und verzehrten ihr Frühstück. Da kam kein Gespräch in Gang. Klar sie waren alle ne Generation älter. Ich hatte gehofft das etwas mehr Leben bei denjenigen Bewohner*Innen die ihre Mahlzeiten im gemeinsamem Speisesaal einnehmen herschte. Doch da war nix. Für mich war es sehr ernüchternd. Es wäre gelogen wenn ich behaupten würde das ich nicht enttäuscht war. Für mich steht fest das selbst wenn ich fähig bin mich längere Zeit im Rollstuhl aufzuhalten, die meiste Zeit mich in meinem Zimmer aufhalten werde. Und wenn s wieder wärmer geworden ist am Markttag draußen, oder in einem Kaffe bzw Eisdiele um die Ecke sein werde.

Der verbale Knaller kam – wieder mal – von einer Pflegerin. Nach 1 Stunde fing mein Rücken, Beckenbereich auf Grund kaum noch vorhandener Muskeln zu schmerzen an. Also rollte ich in das Zimmer in dem sich die Pflegerin aufhielt sagte ihr was los sei und bat sie mich doch wieder ins Bett zu bugsieren.

„Ich hab jezt keine Zeit sagte sie vor dem Computer sitzend und irgendetwas dokumentierend.“ Das niemand springen soll wenn man so etwas sagt dürfte ja klar sein. Aha dachte ich so vor mich hin. Die Dokumentation (hierbei handelt es sich um das was demder einzelnen Bewohner*In tagsüber passiert) ist wichtiger als die momentane Situation eines Bewohners*In.

Irgenwie checken es die Meisten des Personals nicht was „Priorität“ bedeuted. Im Kopf gibt s entweder schwarz oder weiß. Entweder man ist noch mobil, in der Lage sich selbst zu waschen, anzukleiden bzw sich ohne Hilfsmittel wie Rollator oder Rollstuhl fortzubewegen oder man ist es nicht. In letzterem Fall geht es dann um das angeblich Wichtigste nicht. Das Wohl desder Bewohner*In.

Das „mobil sein“ ein wünschenswerterer Zustand ist wie 24/7 im Bett zu liegen ist das Eine. Das für einen Bewohner*In der Zustand von 24/7 bettlägrig hin zu „Mobilität mittels Hilfsmittel Rollstuhl erstrebenswerter weil dies mit einem mehr an „Würde“ verbunden ist, das stand leider nicht im Lehrbuch zur Ausbildung zum Pleger*In. „In meiner Ausbildung haben wir gelernt, das es ausreicht wenn man nach langer Zeit des im Bett liegen an zwei Tagen in der Woche für jeweils 1 Std wieder lernt Mobilität zu erlangen.“

Im Idealfall will ich jeden Tag in der 1. Woche täglich 1 Std mich im Rollstuhl fortbewegen, in der 2. Woche täglich 1 1/2 Std usw usf. Solange bis ich „möglicherweise“ alleine auf meinen Füßen stehen und mich alleine in den Rollstuhl setzen kann. Mindestens jedoch das ich täglich mit einer Art Kran vom Bett in den Rollstuhl gesetzt werde. Nach mind 3 Std im Rollstuhl gehts dann wieder zurück mit dem Kran vom Rollstuhl ins Bett.

Das wäre in meinem Fall – Einzelfall – mein Ziel wo ich mir Unterstützung vom Pflegeteam wünsche. Meine Realität sieht jedoch anders aus. Das sie in keinster Weise den Vertragsbedingungen entspricht liegt auf der Hand.

Vormittags nach der Grundpflege von 10 – 11 Uhr in den Rollstuhl . . . . Geht nicht weil es zuviel Zeit in Anspruch nimmt mich nach der Grundpflege anzukleiden und mich mit dem Kran in den Rollstuhl zu setzen.

Bleiben nur zwei Tag in der Woche ab 14 Uhr. Verweigerung des Pflegepersonal das ich wieder mobil werde auf der ganzen Linie.

Von 13 – 14 Uhr . . . . geht nicht da die Übergabe stattfindet. Früh zur Spätschicht. Nach der Physiotherapie die 3 Mal in der Woch von 14 – 15.30 stattfindet . . . dann bin ich zu fertig und habe nicht mehr die Kraft für 1 Std im Rollstuhl zu sitzen.

Eine Dokumentation wie „Der Bewohner hatte heute 15 Flatulenzen, sein Stuhlgang war von weicher Konsistenz, er war nett und freundlich . . . ist scheinbar wichtiger.

IQD – da rollen sich einem die Fußnägel hoch

Qualitätsmanagement von Pflegeheimen PillePalle Teil 2

Pseudotheoretische Intellektuelle Scheixxe die mit der Realität der Pflege im Alltag was das Verhältnis Personal zu Bewohner*In betrifft nichts zu tun hat.

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Einer meiner Alb-Träume war als 24/7 „der wie eine auf dem Rücken liegende Schildkröte“ wie mich der Eine oder Andere Indianerstamm bezeichnen würde, „Durchfall im Bett“ zu bekommen bzw haben.

Schon der Gedanke „im Bett zu liegen und in eine Windel seinem Stuhlgang seinen Lauf nehmen zu lassen, hatte mir in den ersten Wochen schwer zu schaffen gemacht. Dank der Kommunikation mit einigen großartigen Pfleger im KK Sachsenhausen hat sich mein „Unwohlsein“ sehr schnell aufgelöst.

„Die Dinge sind wie sie sind.“ „Sie liegen auf dem Rücken im Bett, sind nicht in der Lage aufzustehen.“ „Stuhgang im Bett zu haben ist normal“. So wurde mir mein „Unwohlsein, des mich nicht normal fühlens, recht schnell gleich einem maroden Zahn gezogen. Dieses Gefühl zu spüren, „Stuhlgang im Bett zu haben ist in Ordnung – Sie sind in Ordnung“ dieses Gefühl vermittelt zu bekommen bedingte das ich mich mit mir, mit meiner Situation wohl bzw im reinen fühlte.

Letzte Nacht grummelte es in meinem Magen Außer das ich es wahrgenommen und mich gewundert habe hab ich mir nix dabei gedacht. Nach dem Frühstück so gegen 9.30 kam es dann. Oder besser gesagt: Es lief.

Gerade hat mich eine Pflegerin das 2.Mal „trocken“ gelegt. Es war völlig normal. Sie hat es sehr locker genommen. Die Sprüche von uns beiden gingen uns so flüssig über die Lippen wie der Durchfall floß.
Vor ca 1 Woche hatten einige Bewohner*Ìnnen hier im Wohnbereich einen Magen-Darm Virus. Dazu kommt das mein Immunsystem zur Zeit recht instabil ist. Innerhalb von 1 Woche habe ich an zwei Fußzehen eine Nagelbettentzündung. Das beschäftigt mich im Kontext zu HIV mehr als der Durchfall. Out of the blue eine Entzündung . . . . das ist völlig neu für mich.

HIV ein angegriffenes nicht intaktes Immunsystem ist nicht das gelbe vom Ei. Das macht mir echt Sorge.

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Samstag KW 7 2017

In dem Wohnbereich des Pflegeheimes in dem ich wohne/lebe arbeitet eine Pflegerin die charakterlich von der Art ist das sie „Situationen“ die ihr gegen den Strich geht nicht direkt anspricht. Sie frißt sie in sich hinein, schluckt sie, trägt sie solange mit sich herum bis eine „Nichtigkeit“ zu einem Kontrollverlust bei ihr führt. Dies mit einer Vehemenz und in einer beleidigenden Art mir gegenüber die Grenzüberschreitend ist. Gestern abend, Samstag KW 7, hatte sie wieder einen dieser „Kontrollverluste“. Der Auslöser war „ein Kissen“ das auf dem Boden lag. Dieses Kissen das mein rechtes Bein lagert (auf Grund meiner Polyneuropathie/Taubheit/Muskelschwund im rechten Bein und Fuß habe ich keine Kontrolle über mein Bein und Fuß ) hatte der Knöchel meines rechten Fuß vom Liegen eine offene Wunde. Als das Mittagessen kam habe ich das Kissen auf den Boden geworfen .

Da ich im Bett lag und durch die Lagerung des rechten Beins so „hoch“ lag das wenn ich mich zwecks Mittagesse „essen“ in einer sitzenden Position im Bett befinde, das Bett nicht unter den ausklappbaren „Tisch“ paßte weil das durch ein Kissen gelagertes rechte Bein höher als die Einstellung des Tisch war. Nach einer Pflegerin zu klingeln um sie zu bitten das Kissen zu entfernen . . . . . wenn sie auf mein Klingeln gekommen wäre, wär das Essen kalt gewesen. Ergo: Kissen unter dem rechten Bein herausgezogen, auf den Boden fallen lassen und das Essen genossen.

Das Essen habe ich mir von einem Vietnamesischen Restaurant das ca 5 Min von hier entfernt ist kommen lassen. Neben einer sehr guten Qualität hatte es den Vorteil dass das Esssen noch heiß war eben weil das Restauranr nur 5 Min vom Pflegeheim entfernt ist.

Schon diese Situation zu erklären ist in meinen Augen Pipifax. Für diese Pflegerin war „das Kissen auf dem Boden“ der Grund ihres Kontrollverlustes“.

Das ist unhygienisch. Jetzt muß ich das Kissen neu beziehen. Immer wieder versuchen Sie durch solche Aktionen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Wie am Donnerstag als Sie die Ärztin angesprochen haben (Ich saß im Rollstuhl, war auf dem Flur und habe die Ärztin gesehen und aus Gründen sie angesprochen) So wie am Mittwoch als die Fußpflegerin die ich zu Ihnen geschickt habe . . . . etc pp.

Dies und Anderes äußerte Sie in einer Lautstärke die von Respektlosigkeit und Unverschämtheit gekennzeichnet war. Wie man so sagt war sie in Rage. Keinen Argumenten zugänglich. Wenn dann steigerte Sie sich immer mehr in diese Rage „Kontrollverlust – Verlust der Selbstbeherrschung“ hinein. Je aufgeregter und lauter Sie wurde . . . ich blieb ruhig. „Wenn Sie es sagen“ war alles was ich erwiderte. Ihre Antwort: „Sie können mich mal“.

Ich habe mir lange überlegt und überlege noch wie ich mich verhalten soll. Beschwerde bei der PDL? Heimaufsichtsbehörde in Kenntnis setzen? Bloggen mit Nennung des Pflegeheimes? Wie gesagt. Diese Art des Kontrollverlustes bei Ihr war nicht das erste Mal.

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15. März 2017

Es heißt das eine Tür aufgeht wenn eine Andere sich schließt.

Nach der Geburtstagfeier anläßlich des 90zigsten meiner Mutter, wir beide leben im gleichen Pflegeheim (sie seit fast 5 Jahren; ich seit 9 Monaten) öfnnete sich die Tür zu einem Raum der mit einem „mehr“ an Wahrnehmung“ eingerichtet war.

Ich wurde mir gewahr wie es sich anfühlt bis zum Ende meiner Tage in dem Pflegeheim zu wohnen/leben. Ob X oder XX Jahre weiß ich nicht. Doch die Wahrscheinlichkeit 10 Jahre oder länger hier zu leben fühlte sich beschissen an. Es ist wie im Knast. Grob vereinfacht ausgedrückt.

„Leben im Alter – In Würde alt werden“ ist etwas anderes. Das obwohl dieses Pflegeheim eine „relativ“ große Zahl an qzualifiziertem Pflegepersonal hat.

Mit dem Essen komme ich nach wie vor nicht klar. Villeicht kauf ich mir demnächst ne Dose „LuxusKatzen oder Hundefutter“. Mit einigen Blättchen glatter Petersilie schmeckt es mir möglicherweise besser als das was hier aufgetischt wird.

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Eine Nacht im Mai KW 19

Ich rufe nach dem Nachtdienst
Die Tür öffnet sich, der Nachtdienst tritt ein
Da während der letzten 2 Stunden zuviel Urin nicht über den Katheder ausgeschieden wurde, würden Sie bitte die Einlage die Einlage wechseln?
Der Nachtdienst dreht mich auf die Seite, wechselt die Einlage, wäscht auf meine Bitte! die Innenseite meines linken Oberschenkel (die Einlage war voll von Urin) und bringt mich wiedet in die Rückenlage.
Ist die Unterlage trocken?
Der Nachtdienst sagte mit der Unterlage ist alles in Ordnung.
Das kann doch gar nicht sein. Ich spüre doch am linken Oberschenken das sie naß sein muß.

Der Nachtdienst dreht mich um: Oh ja die Unterlage ist völlig durchnäßt. Er wechselt die Unterlage und verläßt brabbelnd fluchtartig (dieser Nachtdienst hat schlicht und einfach keinen Bock weil nach seiner Meinung alles Scheisse ist) den Raum (Da hol ich mal die Verantwortliche) #WasfüreinSchmierlappen dacht ich

Die Verantwortliche kommt, versucht den Katheder zu entblocken. Ohne Erfolg. Sie ruft den Notarzt damit dieser den Katheder wechselt. Nach kurzer Zeit (der Notarzt muß in der Nähe gewesen sein) war der Katheder gewechselt. Die Verantwortliche hat mich gut ins Bett gelegt und hat mit einem freundlichen „Viel trinken wär jetzt gut (was ich auch tat). Wenn was ist, klingeln Sie. Gute Nacht. So geht verantwortungsvoller Nachtdienst. Freundlich und professionel.

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Das Radfahrerprinzip „Nach oben buckeln und nach unten treten“

Nach wochenlangem eisigen Schweigen war er auf einmal wieder sehr freundlich. „Scheißfreundlich“ wie sich in der Folge herausstellen sollte.
Ich glaub ich habe eine Virus auf meinem Laptop. Kein Problem sagte ich zu ihm. Ich kenne ein sehr gutes kostenloses Virenprogramm. Den Link gebe ich Ihnen gerne. Zwei Tage später kam er lächelnd zu mir: Das Programm hat den Virus gefunden. Jetzt funktioniert mein Laptop wieder.

Gegen 14.30 gibt es täglich Kaffee und Kuchen. Da ich nur selten Kuchen esse und er für das Verteilen von Kaffe und Kuchen zuständig ist sagte ich ihm das ich idr nur „frischen Obstkuchen“ mag. Kein Problem meinte er. Wenn es frischen Obstkuchen gibt bringe ich Ihnen ein Stück.
Das Nahrungs – Essen Angebot ist freiwillig. Man muß das Angebot nicht annehmen. Verweigern jedoch darf man es keinem der Bewohner*In des Pflegeheimes in dem ich wohne.

Idr werde ich gegen 11.00 Uhr (von examiniertem Pflegepersonal der Frühschicht) aus dem Bett in den Rollstuhl geliftet. Zwischen 14.00 und 15.00 Uhr (von der Spätschicht examiniertes Pflegepersonal oder Pflegehilfskräfte) geht s dann wieder retour. Da ich mittlerweile weiß wie der Lifter funktioniert und nicht jede Pflegehilfskraft weiß wie er funktioniert kommuniziere ich je nach dem die einzelnen Schritte. Körperpflege i.e. Gesicht, Arme, Oberkörper waschen, Rasieren, Haare schneiden – Tätigkeiten auf deren Hilfe ich vom Pflegepersonal bis vor 3 Wochen noch angewiesen war erledige ich jetzt wieder selbstständig. Die Krankengymnastik hat einiges bei mir bewirkt.

Letzte Woche brachten mich 2 Pflegehilfskräfte zurück ins Bett. Einer Pflegehilfskraft (Schwerbehindert) ging es an diesem Tag körperlich nicht gut. Unsicherheit und sich gegenseitig im Weg stehen und behindern war die Folge. Da ich sah wie es ihm ging sagte ich in normalem Ton das es mit 1 Pflegehilfskraft besser geht. Ihr beide behindert Euch nur gegenseitig. Gesagt. Getan. Eine Pflegehilfskraft verließ mein Zimmer. Die andere Pflegehilfskraft liftete mich zurück ins Bett. Es ging locker und ohne Probleme über die Bühne.
Seit diesem Tag ist die Pflegehilfskraft der es an diesem einem Tag (Schwerbehindert mit Ausweis) nicht gut ging stinksauer auf mich. Die Pflegehilfskraft hat mich seitdem – wie es Usus ist – nicht gefragt ob ich Kaffee und Kuchen möchte. Sie ist schlichtweg an meinem Zimmer vorbeigegangen. Da ich solches „eisige Schweigen“ nicht nur dämlich finde sondern höchst unprofessionel ist seinen Unmut über das Verweigern von mir vertraglich zugesicherter Rechte an mir auszulassen wollte ich mit der Pflegehilfskraft reden. „Ich habe jetzt keine Zeit“ war seine Reaktion.

Gestern gegen 14.30 Uhr kam eine Pflegehilfskraft und brachte mir Kaffee und Kuchen. Ich möchte keinen Kaffe und Kuchen sagte ich freundlich zu ihr. Da kam auf einmal wie von einer Tarantel gestochen die Pflegehilfskraft (Schwerbehindert) in mein Zimmer gestürmt. Als er sah wie seine Kollegin den mitgebrachten Kaffee und Kuchen wieder mitnehmen wollte fuhr der „Radfahrer“ sie an: Der Kuchen bleibt im Zimmer. Nein sagte ich. Ich will heute keinen Kuchen. Sie nehmen ihn wieder mit. Sie sind mein Zeuge sagte der Radfahrer zu seiner Kollegin. Er verweigert Kaffee und Kuchen. Er bekommt von jetzt an keinen Kaffee und Kuchen. Der emotionale Ausbruch der Pflegehilfskraft (Schwerbehindert) ließ seine Kollegin förmlich vor Angst zur Salzsäule erstarren.

Seine Kollegin ist eine Person der es schwer fällt sich zu äußern, geschweige denn sich ihm gegenüber zu wehren, abzugrenzen. Mit Keiner der übrigen 7 Pflegehilfskräfte die auf dem Wohnbereich in dem ich wohne arbeite wär er in dieser Art und Weise umgegangen. Zu ihnen ist er scheißfreundlich. Dessen ist er sich sehr wohl bewußt. Diese eine Kollegin die sich nicht zu wehren weiß bzw sich ihm gegenüber nicht abzugrenzen weiß, sie konnte er an- und abfahren lassen. Sie konnte er maßregeln. Er gehört zu der Sorte unangenehmer Mensch die „nach oben buckeln und nach unten treten“.

 

 

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Frankfurter Verband


Hiermit möchte ich mich öffentlich beim „Frankfurter Verband“ für das würdelose Verhalten eines nicht unerheblichen Teil’s seiner MitarbeiterInnen mir gegenüber bedanken. Habe ich doch auf diese Art und Weise erfahren dürfen was es heißt bzw wie es sich anfühlt mit Würde und Respekt behandelt zu werden:

„Als Mensch in seinem Sein angenommen zu werden“.

Ursprünglich lag es in meiner Absicht etwas ausführlicher auf das Thema einzugehen. Doch ehrlich gesagt ist es mir zu “ blöd wie auch Zeitaufwendig und kostspielig – kein WLAN Zugang (SIM  Karte) mich inhaltlich zu äußern.

Es ist bedauerlich das es nicht möglich ist hier in Frankfurt am Main ein Pflegeheim für  Menschen die HIV + sind,bzw die der LGBTI Community angehören bzw sich angehörig fühlen auf die Beine zu stellen.

Fragen dazu werde ich gerne beantworten.

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Du bist mehr als dein Körper . . . .


1000 mal gelesen, 1000 mal intellektuell verstanden – besonders im Zusammenhang eines durchaus ernsthaften Interesse von Zen und Buddhismus. Mein Credo war so glaubte ich jedenfalls das ich mir das für mich Beste, i.e für mich stimmige angenommen habe. Einiges über den Intellekt, vieles durch Erfahrung und mich einlassen angenommen, verinnerlicht praktiziert, gelebt habe.
So jedenfalls glaubte ich, war ich der Meinung gewesen.

Heute jedoch muß ich feststellen, das obwohl einiges gelebt und verinnerlicht dies alles im Angesicht meiner jetzigen Situation dahin ist. Wie weg geblasen. Nicht mehr vorhanden.

Ich lebe oder besser gesagt bewege mich ausschließlich zu Hause in meiner Wohnung im Rollstuhl. Dank der räumlichen und Einrichtungsmäßigen Gegenheiten ist es mir „möglich“ mich alleine in meiner Wohnung ohne fremde Hilfe zu bewegen und meinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das Meiste was ich benötige erreiche ich im Rollstuhl sitzend. So bin noch in der Lage in meiner Küche zu kochen – was zur Zeit selten vorkommt. Ich schreibe „noch“ weil das schälen von Kartoffeln mir schwer fällt, da die Kraft in meinem Fingern nachläßt. Gleiches gilt für das Schälen von Äpfen. Wie gesagt „noch“ geht es. Zur Zeit ernähre ich mich überwiegend von Obst, mal ne Dose Suppe aufgemacht und 1 mal die Woche laß ich mir was von einem Thai Imbiß bringen das mir dann für 2 Tage genügt.

Ich kann mit Tricks „noch“ aus meinem Rollstauhl aufstehen und mich in mein Bett legen, kann den TV so hinstellen das ich in meinem Bett liegend TV schauen kann.
Ähnliches gilt für die Toilette. Auch hier ist es mir möglich meinen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Das Schlafen, die große Tankstelle wo man sich regenerieren kann ist eine einzige Katastrophe. 2 Stundenschlaf – 1 Std aufstehen – 2 StundenSchlaf- Und alles bei eingeschaltetem TV. Krankenbett, 100 x 200 cm Matratze gegenüber meinem alten Bett von 140 x 200 cm. Auf dem Rücken liegend, mich nicht auf die Seite legen zu können. Oder mal quer flätzen. Ein größeres Krankenbett ist mit Kosten verbunden die meine Verhältnisse übersteigen bzw eine Auseinandersetzung mit meinem Hausarzt und der KKasse. Dazu fehlt mir zur Zeit jegliche Energie und Kraft.

Dazwischen jedoch liegt der große „gesundheitliche“ Bereich. Drei mal in der Woche kommt ein Pflegedienst der mich medizinisch und hauswirtschaftlich versorgt. Einkaufen, Verbandswechsel von kleinen offenen Wunden an den Beinem die von „Wasser“ herrühren. Dazu werde ich gewaschen. 2 mal kommt ein Physiotherapeut der mir eine Lymphdrainage anheim gedeihen läßt. Er ist echt ein 6er im Lotto. Fachlich wie  menschlich ein Highlight. Gleiches gilt auch für  die Personen des Pflegedienstes die für die hauswirtschliche Versorgung und die „anderen Verrichtungen“ die durch die Pflegestufe abgedeckt sind.

Die medizinische Versorgung – Verbandswechsel – bewegt sich innerhalb des vorgegebenen „politischen Rahmens. Sie sind meine sozialen Kontakte.

Mit Freunden telefonieren, kommunizieren ? . . . . . so far away from me. Ich Igel mich in mich selbst ein.

Von dem Moment an an wo ich meine Wohnung verlassen müßte würde es völlig anders aussehen. Ich wäre ein Pflegefall. Quasi. Da die Kraft in meinen Beinen und Armen  nur noch in geringem Maß vorhanden ist wäre ich auf die Bedingungen von Pflegepersonal bzw Personal eines Krankenhauses angewiesen. Und das heißt das ich dann darf oder kann wenn es das Zeitfenster von Pflegepersonal bzw Krankenhauspersonal zuläßt.

So wie s aussieht, werde ich meinen Blutdruck neu einstellen lassen müssen. Vor dem  damit einhergehenden Krankenhausaufenthalt graut mir jetzt schon.

Ich bin so nehme ich mich zur Zeit wahr ein die Verdauung funktionierendes Stück Fleisch. Sämtliche Konzepte, alles was ich je gelesen oder glaubte verinnerlicht zu haben ist wie ausgelöscht.

Ursache: HIV? Alter:? Jacke wie Hose. Es spielt nicht die geringste Rolle.. Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.

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Welt-AIDS-Tag 2015 – „Bleiben: Die Diskussion“ – Veranstaltung in der Paulskirche


Bleiben

Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag

1. Dezember 2015, 18 Uhr Paulskirche

Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt

Seit 1994 richtet die AIDS-Hilfe Frankfurt die größte deutschsprachige Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag aus. Sie findet alljährlich in der Paulskirche statt. Im Jahr des dreißigjährigen Bestehens der AIDS-Hilfe Frankfurt lautet der Titel der Veranstaltung „Bleiben“. Dieses Verb berührt in vielfältiger Weise die Fragen, die sich den in der HIV-/AIDS-Arbeit Tätigen nach mehreren Jahrzehnten stellen.

Was ist geblieben nach 30 Jahren Engagement? Wie hat AIDS-Arbeit den gesellschaftlichen Umgang mit dem Phänomen HIV/AIDS beeinflussen können? An welchen Stellen müssen wir noch weiter arbeiten, um unserem Ideal der Akzeptanz vielfältiger Formen des Lebens und Liebens näher zu kommen? Bleibt AIDS-Arbeit nötig? Braucht es AIDS-Hilfen überhaupt noch? Wo liegen ihre Aufgaben in der Zukunft?

Diese und andere Fragen werden bei der Veranstaltung im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutiert. Es soll sowohl einen Rückblick auf die krisenhafte Anfangszeit von HIV/AIDS, eine Bestandsaufnahme der heutigen Situation als auch einen Ausblick geben. Entsprechend sind unter den Podiumsteilnehmern Vertreter unterschiedlicher Generationen und Zugänge zum Thema:

  • Stefan Majer ist Dezernent für Verkehr der Stadt Frankfurt und gehört zu den Gründern der AIDS-Hilfe Frankfurt;
  • Dr. Helga Jürgen-Lohmann war als niedergelassene Ärztin tätig und in dieser Funktion eine der ersten Frankfurter Medizinerinnen, die sich den Betroffenen von HIV/AIDS annahmen;
  • Schwester Helga Weidemann ist Limburger Provinzoberin der Pallotinerinnen und hat als Krankenhausseelsorgerin an der Frankfurter Uniklinik in den 1980er Jahren AIDS-Kranke betreut;
  • der Jazzmusiker und Künstler Thorsten Larbig gehört zu denjenigen HIV-infizierten der ersten Stunde, die die Krankheit überlebten;
  • Dr. Peter Gute ist Facharzt für Infektiologie und hat bereits in den 1980er Jahren HIV-Positive behandelt;
  • Michéle Meyer ist eine Schweizer AIDS-Aktivistin. Sie gehört zu den wenigen Müttern, die sich schon früh öffentlich zu ihrer Infektion bekannten;
  • Marcel Dams ist ein junger schwuler Mann, der schon mit 20 Jahren ein HIV-positives Testergebnis verkraften musste. Als Blogger thematisiert er seine Infektion auch öffentlich.

Die Runde wird durch Christian Setzepfandt, Vorstandsmitglied der AIDS-Hilfe Frankfurt moderiert. Setzepfandt hält auch die Ansprache der AIDS-Hilfe Frankfurt. Das Grußwort der Stadt Frankfurt spricht Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig. Musikalisch wird der Abend durch den Sänger und Gitarristen Julian Heidenreich bereichert. Die AIDS-Hilfe freut sich besonders, dass der bekannte Comickünstler Ralf König auch in diesem Jahr das Einladungsplakat illustriert.

Quelle: Frankfurt-aidshilfe.de/bleiben

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Die folgenden Beiträge sind aus der GesamtVeranstaltung in der Paulskirche heraus und entsprechend zusammengeschnitten.

Bleiben – Erster Teil

Dr. Helga Jürgen-Lohmann gehört zu den ersten Medizinerinnen, die sich HIV-infizierten Patienten annahmen; Stefan Majer, heute Verkehrsdezernent in Frankfurt, war 1985 Mitbegründer der AIDS-Hilfe Frankfurt; Schwester Helga Weidemann hat als Krankenhausseelsorgerin AIDS-Kranken schon in den 1980er Jahren Trost gespendet; der Musiker Thorsten Larbig gehört zu den schon lange mit dem Virus lebenden Menschen.

 Bleiben – Zweiter Teil

Marcel Dams ist ein junger schwuler Mann, der bereits mit 20 Jahren seine HIV-Infektion verkraften musste und als Aktivist und Blogger schwule und HIV-spezifische Themen bearbeitet; Dr. Peter Gute ist Mediziner am Infektiologikum Frankfurt; Michéle Meyer ist eine der wenigen offen mit ihrer Infektion umgehenden Mütter und Schweizer HIV-Aktivistin.

Bleiben – Dritter Teil

Bei der deutschlandweit größten Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag am 1.12.2015 in der Frankfurter Paulskirche wurde unter dem Titel „Bleiben“ auf die dreißigjährige Geschichte der AIDS-Hilfe Frankfurt und auf die Entwicklung und Zukunft des HIV-/AIDS-Geschehens geblickt. Moderiert wurde von AIDS-Hilfe-Vorstand und Stadtrat Christian Setzepfandt.

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Veranstaltungen um den Welt Aids Tag 2015 der Aids Hilfe Frankfurt am Main


Dieses Jahr ist die AIDS-Hilfe Frankfurt 30 Jahre alt geworden.

Ich lernte die AHF im Februar 1986 kennen. In diesem Monat bezog die AHF einige Räume in der Eschersheimer Landstr. in Frankfurt am Main. Was es damals gab war ne Tel Nr, ne Menge Umzugskartons die Peter Hauschild, mit dem ich mich damals verabredet hatte, gerade auspackte und auf die wir uns setzten und den Willen „Wir müssen etwas tun“. Eines der Dinge die wir tun wollten war ein Konzept für eine Telefongruppe zu erstellen um mit Menschen die bei der AHF anrufen würden zu reden. Mit Ihnen zu reden, Ihnen zu sagen Du bist nicht alleine, es gibt noch Andere die HIV positiv sind das war etwas essentiell wichtiges. Menschen das Gefühl zu geben „Du bist nicht allein“ nimmt viel von der Angst die damals JedeR hatte der HIV positiv war. Daran hat sich bis heute im wesentlichen nicht geändert. Die Gruppe die damals ins Leben gerufen wurde bestand aus Männer, Frauen, HIV Positiven und HIV Negativen. Einige Male habe ich an den Treffen Teil genommen bis ich feststellte das ich weder mit meiner Angst noch mit der Angst Anderer nicht klar gekommen bin. Es war mir unmöglich Anderen Menschen die HIV positiv waren „zu helfen“. Das war dann für Jahre erst mal das Ende meiner Beziehung zu der AH Frankfurt.

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Doch zurück zum Welt AIDS Tag 2015 und die div Aktionen der „AH Frankfurt“

Auch in diesem Jahr gibt es in Frankfurt wieder zahlreiche Aktivitäten zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember. An dieser Stelle findet man eine chronologische Übersicht der stattfindenden Aktionen und Veranstaltungen.

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WATBär20152

„Bärenstark für die AIDS-Hilfe“ ist seit nunmehr 19 Jahren eine der großen Spendenaktionen der AIDS-Hilfe Frankfurt rund um den Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember.  Er ist ein niedlicher Botschafter für Solidarität – der Solibär. In jedem Jahr wird ein neuer kleiner Teddy zugunsten der AIDS-Arbeit verkauft. Zahlreiche Geschäfte beteiligen sich an der Aktion. Am Samstag, 27.11.2015 und am Welt-AIDS-Tag, Dienstag, 1.12.2015 sind unsere ehrenamtlichen Fundraiser von 10-17 Uhr an der Konstablerwache präsent, verkaufen Bärchen und informieren über unsere Arbeit. Die Bärchen sind für 6,50 Euro – und gerne auch mehr – ab sofort zu bestellen. Mehr dazuwo man sie kaufen kann, wie man sie bestellen kann findet man unter diesem Link.

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Bleiben

Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag

1. Dezember 2015, 18 Uhr

Paulskirche

Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt

Seit 1994 richtet die AIDS-Hilfe Frankfurt die größte deutschsprachige Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag aus. Sie findet alljährlich in der Paulskirche statt. Im Jahr des dreißigjährigen Bestehens der AIDS-Hilfe Frankfurt lautet der Titel der Veranstaltung „Bleiben“. Dieses Verb berührt in vielfältiger Weise die Fragen, die sich den in der HIV-/AIDS-Arbeit Tätigen nach mehreren Jahrzehnten stellen.

Was ist geblieben nach 30 Jahren Engagement? Wie hat AIDS-Arbeit den gesellschaftlichen Umgang mit dem Phänomen HIV/AIDS beeinflussen können? An welchen Stellen müssen wir noch weiter arbeiten, um unserem Ideal der Akzeptanz vielfältiger Formen des Lebens und Liebens näher zu kommen? Bleibt AIDS-Arbeit nötig? Braucht es AIDS-Hilfen überhaupt noch? Wo liegen ihre Aufgaben in der Zukunft? Mehr zu dieser Veranstaltung, über das Thema und die TeilnehmerInnen findet man unter diesem Link.

könig3 (1)Copyright © Ralf König

 

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Johann Wolfgang von Goethe und die Demut (akt 1)


Teil Eins

Der Eine wird bei der Überschrift vielleicht neugierig werden, Andere wiederum mögen sich vor sich hinmurmelnd am Kopf kratzend fragen: Hmmm wie s n des jetzt gemeint.
Der Text ist so ne Art „Zweiteiler“ wie man sie aus dem TV kennt. Dem ersten Teil des Krimi´s folgt der zweite Teil ne Woche später was mich oftmals „not amused“ dastehen läßt. Grad wenn s zur Sache geht machts „PENG“ „Krimi coitus interruptus“.

„. . . . wie sich die Sicht auf das Leben verändert, wenn die Mobilität nicht mehr so selbstverständlich da ist, wenn es zieht und schmerzt und sich der Körper eben meldet, wo er bisher geschwiegen und mich problemlos bedient hat, wenn man das so sagen will. Diese Frustrationen, dass die jugendliche Selbstverständlichkeit für dieses Leben dahin ist, anzunehmen und auszuhalten fällt mir schwer.“

Ein Freund fragte mich in seiner Email wie ich meine schweren Diagnosen aushalte, wie ich damit umgehe.

Das Erste Wort das mir bei seiner Frage spontan in den Sinn kam war „Demut“. Ich werde demütiger gegenüber dem Leben. Und mitfühlender.

Während eines Gespräches das Michael Harles mit Anselm Grün führte, kam man zu eine der Fragen die bei einer Krankheit oft gestellt werden ist „Warum -ich“?. Anselm Grün fügte noch die Frage „Wozu“ dazu. Seitdem geht mir die Antwort nach der Frage nicht mehr aus dem Sinn.
Eine der Antworten die ich gefunden habe sind: damit ich mit mir und Anderen liebevoller um-zu-gehe(n), mich mit mir und Anderen versöhne, mir verzeihe . . . . das ich demütiger gegenüber dem Leben und mitfühlender mit anderen Menschen werde.

Demut, Versöhnen, Verzeihen, Mitfühlen stehen nach meinen Erfahrungen am Ende eines Prozeß der nicht nur äußerst schmerzhaft ist sondern den ich immer wieder durchlaufe weil Veränderung, das Leben ein fortlaufender Prozeß ist. Ich pers durchlebe Wut, Trauer, Aggression, Resignation, Hoffnunslosigkeit in vollen Zügen. Am Ende gelingt es mir meine Situation, meinen neuen Zustand anzunehmen, Ja zu ihm sagen zu können.

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Als ich Gestern in der Notaufnahme des Universitäts Klinikum Frankfurt, Johann Wolfgang von Goethe Universität lag kam mir Ilona und ihre letzten Tage in den Sinn. Von einem auf den anderen Tag kam sie in ein Krankenhaus nach Frankfurt. Nach wenigen Tagen ist sie dann verstorben.

Mir wurde wieder bewußt das der Moment kommen wird an dem ich nur auf mich selbst zurückgeworfen sein würde. Freunde, meine Mutter die in einem Altenpflegeheim lebt wenn ich vor ihr sterben sollte, der Alltag liebgewordener Menschen, die Welt, träten in diesem Moment zurück. Ich wurde mir bewußt, das ich z.b. aus einer OP nicht mehr aufwachen oder wie im Fall von Ilona auf Grund von multifunktionellem Organversagen sterben könnte. Der Tod passiert nicht immer den anderen. Er ist ganz real, ein permanenter, unsichtbarer Begleiter von jedem von uns.

Sollte man – ich deshalb in Trübsall verfallen? Wenn ich ein Stück demütiger geworden bin würde mich das ein Stück liebevoller machen? Würde ich deshalb meinen Kampfesmut, meine Fähigkeit das Leben zu lieben und zu genießen und trotz aller pers Einschränkungen meinen Humor verlieren? Ja und nein. Natürlich habe ich ein Bild von mir im Kopf das mich als Einen Menschen der alle Unbillen des Lebens in Gelassenheit und Gleichmut ertragen läßt, zudem come shine come rain den Menschen gegenüberüber in jeder Situation liebevoll begegnet. Doch da meine Realität etwas anders aussieht kommen wir somit zum

Teil Zwei

„Ein Tag in der Notaufnahme des Universitäts Klinikum Frankfurt Goethe – Universität“

Das man die Uniklinik nach Frankfurt s berühmtesten Sohn benannte mag viele Gründe gehabt haben. Ich habe allerdings meine Zweifel ob Johann Wolfgang von Goethe dem Satz aus dem Leitmotiv

„Wir sind stolz darauf, zu den besten Universitätsklinika in Deutschland zu gehören und zugleich das höchste Prinzip der Medizin – Menschlichkeit zu jeder Zeit – neben aller Spitzentechnik und -forschung zu realisieren.“

in der heutigen Zeit generell beipflichten würde.

Kompetenzteam

Der Krankenpfleger der mich unter die Fittiche nahm habe ich mich voll anvertrauen können. Er nahm mir u.a. Blut ab und legte mir einen Katheder. Da es das erste Mal war, war mir schon sehr mulmig zumute. Doch seine ruhige Art und seine hohe fachliche Kompetenz haben mir mein „Unwohlsein“ auf ein ertägliches Maß reduziert. Auch die mich betreuenden Ärzte waren alle Unaufgeregt was sich auf mein Unwohlsein, auf meinen Streßlevel positiv auswirkte. In die NA einer jeden Klinik eingewiesen zu werden, durch den ärztlichen Notdienst den ich gegen 5.30 anrief, ist für jeden Patienten mit erhöhtem Streß und Unwohlsein verbunden.

Der Grund das ich morgens um 7.20 in die NA gebracht wurde war eine Verstopfung – Obstipation. Es war der beginnende 4. Tag dieses Problems.

Intermezzo

Kurz zu meiner pers Situation:

Die Räumlichkeit meiner Wohnung insbesonders die Gegenstände wie Bett, BehindertenToilette mit einer Toilettensitzerhöhung und Rollstuhl sind auf eine Sitzhöhe von 62cm eingestellt bzw erhöht. Diese Sitzhöhe ermöglicht es mir mit der mir verbliebenen Restkraft in den Beinen und Armen ohne fremde Hilfe aufzustehen, mich hinzusetzen bzw hinzulegen. Daneben benutzte ich „einige Werkzeuge“ z.b. ein mittelstarkes „Theraband“ das ich als Hilfesmittel umfunktioniert habe (eine Art Gummiseil gedreht). Da ich mein rechtes Bein nicht aus eigener Kraft in mein Bett schwingen kann, setze ich mich auf s Bett, lege meinen rechten Fuß in die Schlaufe des gedrehten Therabandes und schwinge es die Kraft des Gummis nutzend, auf mein Bett. Funktioniert wunderbar. 3 mal in der Woche kommt der Pflegedienst. Einkauf, Reinigung der Wohnung, Bett beziehen etc und zur Körperpflege um mich an den Stellen zu waschen wo ich nicht mehr hinkomme.

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Ich war in dem Glauben das es in der NA Rollstühle (mein Sitzkissen von 10 cm Höhe hatte ich extra mitgenommen) und eine Behindertentoilette mit einer Sitzerhöhung gab. Weit gefehlt. „Ja, aber sie ist nur für Besucher“. Wir haben einen Toilettenstuhl oder Bettpfannen und können Sie in ein Zimmer auf der NA legen, nachdem wir Ihnen 2 Einläufe gegeben und sie einen abführenden Saft getrunken haben.

Der gleiche Pfleger der mir am Morgen das Blut abnahm und mir den Katheder legte, verabreichte mir auch die zwei Einläufe. Ich teilte dem Pfleger mit das ich weder aus eigener Kraft mich in diesen „Stuhl“ setzten, geschweige denn Aufstehen kann. Als es darum ging mich von der Liege auf der ich zwecks Verabreichung der Einläufe lag auf den Toilettenstuhl zu bugsieren, gab er in seiner ruhigen Art genaue Anweisungen (die von seiner fachlichen Kompetenz Zeugnis ablegte) den ihm zur Seite stehenden zwei Pfleger wie sie in meinem Fall zu agieren haben: „Fuß hierhin setzen, Ihr Knie an das Knie des Patienten, Haltegriff an diese Stellen.“ Zu Dritt wurde ich von der Liege auf die Beine gestellt und vorsichtig auf den Kindertoilettenstuhl gesetzt. Dies alles geschah in einer unaufgeregten Art und Weise. An der rechten Seite des Kindertoilettenstuhles hängte man den Beutel in den das Urin floß. Da der Kindertoilettenstuhl für mich zu eng war, hatte man eine Armlehne entfernt, sodaß ich etwas besser auf dem Kindertoilettenstuhl sitzen konnte.

Als ich den Pfleger bat mir bitte eine Unterlage für meine Füße zu geben (der Boden war saukalt um es mal so zu formulieren), ich war barfuß da ich auf Grund des Wasser in beiden Füßen in keinen Schuh reinpaßte, legte man mir zwei dicke Tücher auf den Boden und stellte meine Füße auf sie. Die beiden Einläufe taten auch bald ihre Wirkung.

Inkompetenzteam

Nachdem ich ca 1 Stunde auf dem Kindertoilettenstuhl saß, die Blutzirkulation in beiden Beinen war wegen der geringen SitzHöhe unterbrochen, ich hatte kein Gefühl mehr in beiden Beinen, klingelte ich und bat die das Zimmer betretende Pflegerin mich mit Hilfe weiterer zwei Personen ins Bett zu legen. Meine Antwort auf die Frage „Wie machen Sie es denn zu Hause“ wurde teils nicht bzw mit ungläubigen Staunen gehört aber nicht wahrgenommen. Zudem habe ich gefroren wie ein Schneider. „Die Heizung ist auf 5 gestellt aber aus weil die Aussentemperatur über 10 Grad ist“ Antwort einer Pflegerin auf meine Frage ob die Heizung an sei.

Die Ausführung der „Umsetzung“ vom Stuhl auf s Bett mit Hilfe von insgesamt 3 Leuten des Pflegeteams war auf Grund von fachlicher Inkompetenz der mitbeteiligten Pflegerin unbeholfen, von Hilflosigkeit und Unsicherheit geprägt.

„Da die Wirkung des flüssigen Abführmittel noch kommen wird, werden wir ihnen eine Windelhose anziehen. Da können sie den Dingen dann im Bett freien Lauf Lauf lassen.“ Die Pflegerin zog mir eine Windelhose Größe „Small“ an die nur meinen halben „Gluteus Maximus“ bedeckte. „Größere haben wir nicht„, so ihre lakonische Antwort.

Den Katheder hat man mir auf Grund meiner Bitte entfernt. „Wir werden sie erst nach Hause entlassen wenn sie Wassser gelassen haben.“ Diesen Satz sollte ich noch des öfteren zu hören bekommen. Von der Pflegerin wie auch einer Ärztin. Im linken Arm hat man mir in der Zwischenzeit eine Kochsalzinfusion gelegt. Mittlerweile war es ca 14.30 geworden und ich habe mich im Bett etwas aufwärmen können. Ich spürte wie das Flüssige Abführmittel zu wirken begann. Da es mir aus Gründen nicht möglich war den Stuhlgang im Bett seinen freien Lauf zu lassen so wie es die Pflegerin sagte, klingelte ich und bat sie mich mit einem dem Team auf den Kindertoilettenstuhl zu setzen. So unbeholfen, unsicher und inkompetent wie sich das Team aus 3 Leuten bemühte, war mir klar, das der Kindertoilettenstuhl da er nur zwei Minibremsen an den beiden Hinterräder hatte, nach hinten wegrollen würde. Aus diesem Grund sagte ich der Pflegerin das jemand den Stuhl hinten festhalten sollte. Die Armlehne wurde wie beim ersten Mal entfernt sodaß der Kindertoilettenstuhl parallel zum Bett stand. Die Theorie war das Bett auf die gleiche Höhe wie den Kindertoilettenstuhl zu stellen und mich dann auf den Stuhl zu setzen. So ne Art Parallelverschiebung. Mit einem Geodreieck und einem Lineal klappt das wunderbar. Mit mir der ich ca 115 Kilo wiege sah die Realität jedoch anders aus. Der Druck des Abführmittel war mittlerweile so stark geworden das ich nicht mehr in der Lage ihn bis zu dem Zeitpunkt an dem ich auf dem Kindertoilettenstuhl saß zu halten. Dies und die Unbeholfenheit zweier männlicher Pflegekräfte, die Pflegerin stand hinter dem Stuhl und hielt ihn fest, führte dazu das ich kaum das ich mit meinem Gluteus Maximus zur Hälfte auf dem Kindertoilettenstuhl zu sitzen kam, dem Druck nicht mehr standhalten konnte. Das Ergebnis war das ein großer Teil des Stuhlganges nach hinten, dort wo die Pflegerin die den Stuhl festhielt stand, losging.

Nach einem hin und her Geruckel saß ich endlich auf dem Kindertoilettenstuhl. Vor mir der saubere Fußboden, auf dem Bett die Infusionslösung liegend, eine Pflegerin die einen Teil meines Stuhlganges abbekommen hatte. Der Rest war im Halbkreis auf dem Boden hinter mir und an der Wand verteilt. Die Pflegerin war die Erste die fluchend den Raum verließ, ein junger Mann der mich mit auf den Kindertoilettenstuhl setzte folgte ihr. Den Dritten bat ich noch mir Unterlagen für meine Füße hinzulegen was er auch tat. Nachdem er mir noch eine Decke gab die ich mir auf meine Beine legen konnte, verließ er ebenfalls den Raum. Dann saß ich alleine im Zimmer auf dem Kindertoilettenstuhl umgeben von einem Halbkreis meines auf dem Boden verteilten Stuhlganges.

Nach ca 1 Stunde kam eine Ärztin in das Zimmer. Sie sah was los war und fragte mich wie es dazu kam. Ihrer Reaktion nach zu urteilen war sie not amused das seit 1 Std der Stuhlgang auf dem Boden lag. Des weiteren bemerkte sie das die Infusion auf dem Bett lag und nicht funktionierte. Sie holte den Infusionsständer, hängte die Flasche mit der Lösung ein und stellte den Durchlauf entsprechend ein. Mit den Worten „Wir werden sie erst entlassen wenn sie Wasser gelassen haben“ verließ sie dann den Raum. Ca eine halbe Stunde später kam eine Frau die für die Reinigung der Zimmmer zuständig ist und reinigte den Teil um mich herum wo der Stuhlgang verteilt war. Den Boden zu reinigen kostete sie große Überwindung was ich nachvollziehen konnte. Mir wäre es nicht anders ergangen hätte ich den Job der Zimmerreinigung machen müssen.

Die Pflegerin kam dann noch zweimal zu mir ins Zimmer. Einmal brachte sie mir ein Becher Wasser zum trinken. Bei dieser Gelegenheit sagte sie das es nicht schön für sie war. Auch hier konnte ich nachvollziehen wie sie sich dabei fühlte. Andererseits dachte ich: Das was sie täglich auf der Notfallabteilung auf der sie arbeitete zu sehen bekam, erlebte ist u.U. alles andere als schön.

Es dürfte nach 17.00 gewesen sein als ich völlig durchfroren und entkräftet vom Sitzen mit angezogenen von der Blutzufuhr abgeschnittenen Beinen ohne Empfindungen auf dem Kindertoiletenstuhl das Pflegeteam bat mich wieder ins Bett zu legen. Ich saß ca 3 Stunden auf dem Kindertoilettenstuhl und hatte mich mehrfach entleert. Man legte mir wieder eine Windelhose Größe „Small“ an. Da ließ sie zum letzten Mal in sehr energischem Ton den Satz „Wir werden sie erst entlassen wenn sie Wasser gelassen haben“ fallen. Jetzt hatte ich entgültig die Faxen dicke. Ich klingelte und bat die eintretende Pflegerin das die Ärztin umgehend zu mir kommen möge. Es dauerte auch nicht lange da erschien sie. Ich teilte ihr mit das sich die Pflegerin mit der Aussage: „Wir werden sie nicht eher entlassen bis sie Wasser gelassen haben“ auf juristisch sehr dünnem Eis bewegt da sie mich gegen meinen Willen festhalten will. Ich teilte ihr mit das ich auf eigene Verantwortung entlassen werden will und bereit bin dies auch zu unterzeichnen. Später brachte mir die Ärztin den Arztbrief der auch als mein „Entlassungspapier“ fungierte.

Gegen 19.30 bat ich das Pflegeteam inklusive bekannter Pflegerin mich nochmal auf den Kindertoilettenstuhl zu setzen. „Dieses Mal würde ich dem Druck standhalten können bis ich auf dem Kindertoilettenstuhl sitze,“ sagte ich ihnen. „Wenn es nochmal so wird wie vorhin, dann ist Polen aber offen“ war ihre Antwort.

Da hat s mir erst mal die Sprache verschlagen. Es kam soweit das ich mich fast schuldig gefühlt hätte, das ich Muskelschwäche in den Beinen und Arme, keine Kraft habe und auf Hilfe angewiesen bin.

Ich sagte ihr das es dieses Mal nicht soweit kommen würde. Ich würde solange auf dem Kindertoilettenstuhl sitzen bis der Krankenwagen kommt und mich nach Hause fährt. Genauso war es auch. Dieses Mal konnte ich Wasser lassen was natürlich alles daneben ging. MännerGluteusMaximus auf Kindertoilettenstuhl eben. Insofern hat es für mich gepaßt.

Intermezzo 2

Auch die Universitätsklinik von Frankfurt ist über die Jahre von Kürzungen auf vielen Gebieten nicht verschont geblieben. Der Leistungsdruck auf Ärzte, Pflegepersonal, Reinigungskräfte ist jedoch gestiegen. „Wenn wir Material benötigen um den Patienten gerecht zu werden, verweigert uns dies die Verwaltung mit der Begründung: Dafür haben wir kein Geld.“ Ärzte wie auch das Pflegeteam sind ebenso Opfer eines Systems geworden wie die Patienten. Nur scheinen das die Wenigsten zu verstehen.

Wenn ich spare, gebe ich kein Geld aus. Ich lege Geld zurück. Wo ist das Geld das eingespart wird? Cui bono? Wem kommt es zu Gute?

Schaut man sich die durchschnittliche Bewertungen 2,6 von 5 im Netz an dann bekommt man eine Ahnung wie es in der Uniklinik zugeht. Natürlich gibt es auch positive Bewertungen einiger Abteilungen. Ich pers habe mit einigen Stationen sehr gute Erfahrungen gemacht. Das was mir jedoch heute teilweise menschlich wiederfahren ist, ist völlig inakzeptabel.

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Allwissender nixcheckender Nullblicker

Gegen 21.30 kam dann der Krankenwagen. Insgesamt waren es 4 Sanitäter. Hier hat das Pflegeteam gesagt das ich mind 3 Personen benötige.

Als der Krankenwagen da war kam ein Pfleger der Spätdienst hatte. Als er das Zimmer betrat, ich saß ja immer noch wie abgesprochen auf dem Kindertoilettenstuhl, sagte ich ihm das Er mind 3 Personen benötigt da ich aus eigener Kraft auf Grund von Muskelschwund in den Beinen und Armen nicht in der Lage bin aus diesem Kindertoilettenstuhl aufzustehen.

„Sagen Sie mir nicht so von oben herab was ich zu tun habe. Ich mache diesen Job seit 40 Jahren. Muskelschwund. Nicht aufstehen können. Sowas gibt es nicht. Stellen Sie sich nicht so an. Beine durchdrücken und aufstehen.“

Als er sah das ich wirklich nicht in der Lage bin aus eigener Kraft mich aus diesem Kindertoilettenstuhl zu erheben, packte er mich von hinten, hob mich aus dem Kindertoilettenstuhl und warf mich mit dem Gesicht auf das Bett. Ich bekam kaum Luft und hatte Angst das die Brille die ich auf hatte, da sie ein dünnes Gestell hat, zerbechen würden. Ihm war das völlig egal. Er reinigte mich, schaute im Zimmer ob es eine mir passende Windelhose gab, was nicht der Fall war, ging in ein anderes Zimmer und kam mit einer Windelhose in meiner Größe zurück.

Da wurde mir bewußt das die Pflegerin der Mittagsschicht keinen Bock (auf mich?) hatte oder ihre Motivation zu Hause gelassen hatte. Völlig Inakzeptabel.

Was den „Allwissenden“ Pfleger betraf, er war, ist der Sheldon Cooper der NA. Rücksichtslos, überheblich, bar jedweder Emphatie. So habe ich ihn wahrgenommen weil er sich mir gegenüber so aufgeführt hat.

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Gegen 22.15 war ich zu Hause in meiner gewohnten Umgebung. Endlich.

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Montag den 9. November 2015

Der Tag in der Notaufnahme in der Uniklinik Frankfurt am Freitag steckt mir immer noch in den Knochen. Nicht nur wegen des „Warum“ sondern auch wegen der Tatsache das ich im Rollstuhl sitze und das man nicht auf Menschen eingestellt ist, die sich aus eigener Kraft nicht mehr fortbewegen -> laufen, stehen können.

Hier bei mir zu Hause ist alles so eingerichtet das ich überall hinkomme und auch aufstehen kann um vom Rollstuhl ins Bett, auf die Toilette zu kommen. In der Klinik und auch auf den Stationen ist es ähnlich wie in der NA. Nichts, Nada, Niente. Der Personalmangel bringt es eben mit sich das man halt warten muß. Dazu kommt der Umstand das es in meinem Fall 3 Leute braucht um mich aus dem Rollstuhl ins Bett zu hieven. Zum Beispiel.

Krank zu werden und ins Krankenhaus zu müssen? Unter solchen Bedingungen? . . . . da habe ich ehrlich gesagt Null Bock drauf.

Ähnliches gilt auch für Arztbesuche. Ärzte sind noch weniger auf die Bedürfnisse von Menschen die auf einen Rollstuhl angewiesen sind eingestellt.

Es wird an allen Ecken und Enden an Dienstleistungen gespart. Wenn ich spare, Geld nicht ausgebe ist das Geld ja nicht verschwunden. Es ist auf der Bank, Sparbuch, unterm Kopfkissen . . .wo auch immer. Ich frage mich: Wo ist das Geld das gespart wird?

Unser System ist wie ein verfaulter Fisch der stinkt was aber nicht wahrgenommen wird. Im Grunde genommen müßte die Bevölkerung unisono die Strassen wegen des stinkendem Geruch nach verfaultem Fisch vollkotzen . . . .

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