Alterspyramide – Demografischer Wandel – Pflegeheim – Kapitalanlage und Rendite


„Leben im Alter – In Würde alt werden“ Seitdem ich diesen Blog ins Leben gerufen habe, zieht sich dieses Thema wie ein roter Faden durch den Blog und mein Leben. Dieser rote Faden „Leben + Würde + Alter“ ist so allgemeingültig wie persönlich. Jeder weiß oder hofft darauf das er im Alter vor allen Dingen gesund bleiben wird. Doch wie das nun mal im Leben ist macht man sehr oft Pläne nur um an einem bestimmten Zeitpunkt festzustellen, dass das Leben Dir einen anderen Plan als denjenigen den Du Dir ausgemalt hast präsentiert. Meine Vorstellung wie ich mein „Leben im Alter „verbringen möchte sahen ungefähr so aus.

Im Laufe der Jahre hat sich meine Sichtweise in vielen Bereichen geändert weil ich mich verändert habe. Heute ist HIV für mich nicht mehr das zentrale, mein Leben bestimmendes Thema. Natürlich bin ich mir bewußt das „Stigma und Diskriminierung von Menschen mit HIV“ durch Teile der Gesellschaft immer noch bzw. wieder ein Thema ist. Es gehört zur Normalität meines Alltages. Unter diesem „Aspekt“ betrachtet war und ist „Stigma und Diskriminierung“ in der Kommunikation mit anderen Menschen auch nur selten Thema gewesen. Wenn dann wurde es schnell bereinigt oder die Unverbesserlichen mußten sehen wie sie mit ihrem Problem klar gekommen sind.

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Von Norbert Blüm, Kabarettist, Autor und ehemaliger Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung von 1982 bis 1998 stammt der Satz „Die Rente ist sicher„. Dieser Satz besagte das ArbeitnehmerInnen die ca 45 Jahre sozialversicherungspflichtige Abgaben geleistet haben, mit 65 Jahren in Rente gehen können und von ihrer Rente im Alter ein „Leben in Würde“ würden verbringen können.

Zeit online vom 10. September 2016:

„Die meisten Deutschen gehen davon aus, als Rentner streng aufs Geld achten zu müssen. Immer mehr rechnen schon heute mit dem sozialen Abstieg im Alter, zeigt eine Studie.“ Quelle: Zeit online

Prekär wird es wenn man im Alter krank wird und Hilfe benötigt weil man gepflegt werden muß. Ist kein familiäres oder familienähnliches Netzwerk, PartnerIn, Familie, Freunde etc vorhanden bleibt in einer solchen Situation nur der Umzug in ein AltenPflegeheim.

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“ Wir – die Korian Gruppe – gestalten die Zukunft der Pflege und Betreuung – mit Menschen, Einrichtungen und Lebensräumen, die würdevolles Altern möglich machen.“

Das Korian Management deren Mitglieder allesamt Philantrophen sind, werden um ihrem Anspruch „würdevolles altern“ gerecht zu werden zwecks Einstellung von qualifiziertem Pflegepersonal auf 50 % ihres Gehalt verzichten .

„Allein in Deutschland werden im Jahr 2020 über 2,9 Millionen Menschen in Deutschland Pflege benötigen.“ Quelle: Korian de

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Der demografische Wandel beschreibt die Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung, und zwar die Veränderungen bezüglich

Prognostizierte Altersverteilung für Deutschland im Jahr 2050

Quelle: Wikipedia

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Die Pflege in dem größten Teil der Alten und Pflegeheime in Deutschland arbeitet nach dem Konzept von Monika Krohwinkel, der Begründerin des Modells der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL)

Im Juli 2007 erschien die überarbeitete Auflage des Buchklassiker zur „Fördernden Prozesspflege“. Die AEDLs® wurden zu ABEDLs®, wobei das B für Beziehungen
steht. Meine Gedanken zum Thema Beziehung.
Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel: Der Mensch, Patient, Bewohner oder der Pflegende sieht den Menschen als „einheitliches, integrales Ganzes, das mehr und anders ist als die Summe seiner Teile, mit seiner eigenen Identität +Integrität“.Jeder Mensch ist“in jedem Alter“(von mir) fähig, sich zu entwickeln, zu wachsen + sich selbst zu verwirklichen. Er kann entscheiden, handeln und verantworten.

Diesem „Pflegekonzept“ gerecht zuwerden bedarf es einem Personalstand der schlicht und einfach zur Zeit „utopisch“ ist.

Auf dem Internetauftritt der CASA REHA Unternehmensgruppe, die im Nov. 2015 an die Korian Gruppe, Frankreich verkauft  wurde, werden „Überlegungen geäußert die schlicht und ergreifend an den Haaren herbeigezogen sind.

„Das Pflegesystem in Deutschland baut auf dem Prinzip, dass „die Leistungen das Maß des Notwendigen nicht übersteigen dürfen“. So lautet es im Gesetzestext des SGB XI.“

Diese Prinzipien – Begründung ist vom Gesetzgeber so abenteuerlich wie willkürlich ins „Leben gerufen“ worden.

“ Es ist notwendig, bessere Rahmenbedingungen für die Pflege zu schaffen, die den Ansprüchen und Anforderungen der Menschen entsprechen.“

Das ist pure Augenwischerei. Eine Änderung der „willkürlichen“ pol Rahmenbedingungen würde u.a. mehr Pflegepersonal, bessere Verpflegung = weniger Gewinn bedeuten. CASA REHA wie alle anderen Altenheimunternehmensformen haben kein Interesse daran. Als eine der größten wirtschaftlichen Interessengruppen – Lobbyisten hätten sie durchaus die Möglichkeit Einfluss auf die pol Rahmenbedingungen zu nehmen. Dazu kommen: Hilfsmittelhersteller, Lebensmittel Produzenten, Catering – Convenience – Unternehmen, Pharmaindustrie.

Eine Pflegereform mit dem Ziel einer Verbesserung der Situation der BewohnerInnen in Altenpflegeheimen durchzusetzen wäre die Lösung. „Leben im Alter – In Würde alt werden“ wäre keine Utopie sondern die Lösung.

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Die „Korian“ Gruppe und andere Unternehmen Gruppen arbeiten ausschließlich „Gewinnorientiert“. Insofern ist es geradezu widersinnig wenn nicht lächerlich wenn sich Gesetzgeber – Bund, Länder und die div staatlichen Instituitionen wie Sozialämter sich bzgl der desolaten Pflegesituation in deutschen Alten/Pflegeheimen immer wieder auf die „pol Rahmenbedingungen“ berufen bzw auf sie zu verweisen.

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Der Firmenverkäufer Investora hat es kurz und knackig auf den Punkt gebracht.

Boommarkt: „Der Markt ist attraktiv für Anleger, weil er überdurchschnittlich und stetig zulegt“.

  • Tatsächlich werden immer mehr Menschen in Deutschland pflegebedürftig
  • Um 50 Prozent soll bis 2020 die Zahl auf auf 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen steigen
  • Investoren profitieren von den demografischen und sozioökonomischen Veränderungen und der damit einhergehenden gesellschaftspolitischen Notwendigkeit von Altenpflegeheimen – ohne dem Risiko von wirtschaftlichen Schwankungen!
  • Sozialimmobilien wie Pflegeheime bieten einen Wachstumsmarkt mit langfristiger Perspektive, interessanten Kapitalerträgen und überschaubaren Risiken.
  • Berechenbar, ertragsstabil

Paste and Copy mit freundlicher Genehmigung des Betreibers/Geschäftsführers von Investora.

Link zum Blog: Pflegeheim zu verkaufen  und Internetauftritt von Investora de

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Interessante Informationen erfährt man auf der Webseite von „Pflegemarkt com – Am Puls der Zeit

sowie „Pflegeheime als Investment – Überlegungen zu aktuellen Einflüssen“ pdf Datei von 2016. Wenn man sich die Daten Stand 2013 auf Seite 5 anschaut so werden in 13000 Heimen mit 68500 Beschäftigten in Deutschland 764000 Pflegebedürftige vollstationär versorgt. D.h. auf 100 Pflegebedürftige kommen 90 Beschäftigte. Leider geht auch aus diesen Unterlagen nicht der Anteil der in der Pflege und Verwaltung Beschäftigten daraus hervor.

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Fazit

Ob Finanzinvestoren, freie Träger oder Privatbetreiber, sie arbeiten alle „Gewinnorientiert“. Bis auf Altenpflegeheime im Hochpreissegment werden sie sich auf die pol Rahmenbedingungen berufen. Es wird weiterhin an Personal gespaart werden sodas Konzepte wie das von Monika Krohwinkel auf Grund von Personalmangel einerseits und verkrusteten Strukturen – Arbeitsabläufen andererseits nicht im Pflegealltag umzusetzen sind. So wenig wie möglich investieren um soviel wie möglich zu verdienen. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Auf der Strecke bleiben die BewohnerInnen von Altenpflegeheimen.

Überholte Organisations- und Führungsstrukturen sowie Kosten- und Leistungsmanagement sowie IT werden in zu geringem Umfang eingesetzt. Dies führt evtl. zu einer unnötigen Bindung von personellen Ressourcen. Die für die Altenhilfe zuständige Bundessozialministerin Renate Schmidt (SPD) monierte im Herbst 2004 ! ! ! öffentlich, dass eine geprüfte Altenpflegekraft durchschnittlich ein Drittel der Arbeitszeit mit überflüssigen Organisations- und Dokumentationsarbeiten verbringe. Diese Zeit solle besser für die Pflege und Betreuung der Bewohner verwendet werden. Quelle Wikipedia

Solange sich nichts Grundlegendes „Pflegereform, angemessene Entlohnung und Aufstockung des Pflegepersonal“ ändert wird „Leben im Alter – In Würde alt werden“ weiterhin eine Illusion bleiben.

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Beziehungen im Alter – Leben in einem Alten/Pflegeheim


In diesem Artikel geht es nicht nur um „Beziehungen zwischen zwei Menschen“ sondern um die Beziehung zwischen BewohnerIn und Pflegepersonal des (Wohn)Bereiches in dem derdie Einzelne für den Rest ihresseines Leben leben wird. Das Pflegeteam wie auch die übrigen BewohnerInnen ähneln im weitesten Sinn einer GroßFamilie. Was sich BewohnerIn und Pflegeteam? wünschen ist ein familienähnliches „Miteinander“ das von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz geprägt ist bzw  sein soll. (Idealfall) Sich „wohlfühlen“ sollen sich alle. BewohnerIn und Pflegeteam gleichermaßen.

Wir – Ich – die BewohnerIn eines Alten/Pflegeheimes sind auf die Hilfe von Menschen die sich für den Beruf einerS PflegerIn und Pflegehilfskräfte bewußt entschieden haben angewiesen. Ließt man sich die Anforderungen des Berufsbildes eines AltenpflegersIn durch so komme ich zumindest zu dem Schluß das dieses Berufsbild in einem Jahrhundert geschrieben wurde in dem man „alte Menschen die auf Hilfe von AltenpflegerInnen“ angewiesen sind,  für vertrottelt gehalten haben muß. Der Knaller ist das Berufsbild „Altenpfleger “ von der Bundesagentur der Arbeit i. e. der Politik – dem Gesetzgeber also. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wirft mit Schlagwörter um sich das es nur so kracht:

Modern und sicher in die Zukunft

Der Beruf ist anspruchsvoll, spannend und abwechslungsreich. Er bietet viele Entwicklungschancen, wohnortnahe Arbeitsplätze und nicht zuletzt einen sicheren Arbeitsplatz.

Es sind die üblichen Anforderungen für einen Beruf – Arbeitsplatz wie sie jeder x-beliebige Beruf mit sich bringt. Arbeitszeit 8 Std im Schichtdienst – Wechsel. Dieses Berufsbild des AltenpflegersIn, diese Art der Beschreibung ist eine bessere Verwahrung gleich Menschen in einem Gefängnis. Nur mit dem Unterschied das man sofern und solange man noch mobil ist auf seinen 2 Beinen den Wohnraum von 12qm pro Person verlassen kann bzw darf.

Kein Wort davon das die Menschen die in einem Alten/Pflegeheim ähnlich der Konstellation einer WG oder Großfamilie für teilweise viele Jahre bis zu ihrem Ableben zusammen leben werden.

Kein Wort zu dem Thema zwischenmenschliches Beziehung. Kein Wort darüber das der Beruf – die Arbeit mit und für Menschen die Hilfe benötigen – einer „Familien ähnlichen Konstellation“ entspricht. Kein Wort darüber das der tägliche Umgang mit Menschen die auf Hilfe von Menschen die den Beruf des AltenpflegersIn gewählt haben mit sich selbst, ihrer eigenen Vergänglichkeit konfrontiert werden. Das Thema Psychologie ist völlig ausgeklammert.

Die Anforderungen des Berufsbildes müssen erfüllt und abgearbeitet werden. Der Alltag sieht oftmals dann so aus:

Beziehungskiller seitens eines Pflegeteams sind statt einer Erklärung Antworten wie:

Das geht sie nichts an. Das müssen Sie nicht wissen. Das interessiert mich nicht. Ihre . . . Situation geht mich nichts an. Sie haben keine Ahnung. Das war schon immer so. So machen wir das eben. Das ist eben so. Basta. „Vertrauen sie uns“ Wir wissen genau was wir machen. Wir wissen was Sie brauchen – was für sie gut ist.

Wir schreiben weder das Jahr 1930 noch 1965 sondern befinden uns im Jahr 2016. Solche Metaphern stammen aus der Frühzeit des vorigen Jahrhunderts. Das sie zum Ausdruck bringen dass ein Pflegeteam das sich solcher „Floskeln“ bedient BewohnerInnen eines Alten/Pflegeheimesn nicht ernst nimmt, bzw. Menschen in ihrer Persönlichkeit als Menschen 2. Klasse betrachtet bzw auf sie „nieder schaut“, solch eine Wahrnehmung bzw. Interpretation ist naheliegend.

Wir – die BewohnerInnen und jedes Pflegeteam in einem  Alten/Pflegeheim leben in einer Art „Zufallsgemeinschaft“ die wären wir die BewohnerInnen gesund sich in dieser Konstellation nie begegnet wären. Von „Zusammen unter einem Dach leben“ ganz zu schweigen. Das es so gekommen ist wie es ist . . . wir machen Pläne und müssen auf einmal feststellen, dass das Leben seinen eigenen Plan für jeden Einzelnen bereits geschrieben hat.

Die Bedingungen derdes Einzelnen die zu dieser „Schicksalsgemeinschaft uns zusammen führte sind – im günstigsten Fall:

Die Entscheidung „in einem Alten/Pflegeheim zu leben ist bewußt gewählt. D.h. derdie BewohnerIn ist bei klarem Verstand und auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen.

Jeder Mensch unterscheidet sich von anderen Menschen durch seine Individualität und seine Persönlichkeit.

Der Beginn einer jeder neuen Beziehung auf die man sich einläßt ist durch den Prozeß des „kennenlernens“ geprägt. Es ist niemals ein einseitiger sondern ein wechselseitiger Prozeß der auf Augenhöhe stattfindet.

Das Funktionieren einer für beide Seiten zufriedenstellenden Beziehung liegt in der Kommunikation mit dem Ziel = Weg des sich miteinander wohlfühlens, auskommens. Das man auf diesem Weg immer mal wieder eine „holprige Strecke beschreitet“ liegt auf der Hand und wird niemand bestreiten.

Leider scheint diese Sichtweise, dieses Verständnis  „Verhältnis – Beziehung zwischen Pflegeteam und BewohnerIn eines Alten/Pflegeheimes“ nicht weit verbreitet zu sein.

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PENG . . . . . mit einem lauten Knall gleich einem prall mit Luft gefüllten Ballon platzte die Illusion das . .

„BewohnerInnen und Pflegepersonal die in einem Alten/Pflegeheim zusammen ja was überhaupt sich aufhalten? ? ? – je in einer WG oder Großfamilien ähnlichen Situation zusammen leben können bzw. werden.“

Freizüger Knast 3.0 mit Ausgang

#HURZ

 

 

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Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen


Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf haben selbstverständlich die gleichen Rechte, wie alle anderen Menschen auch. Wie sich diese Rechte aber im Alltag hilfe- und pflegebedürftiger Menschen widerspiegeln sollen, das fasst die deutsche Pflege-Charta zusammen. Sie ist von Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen der Pflege und der Selbsthilfe erarbeitet worden

Dazu Claus Fussek:

Die Politik in Deutschland (Weltmeister in der Gründung von Expertenkommissionen) hat kein Problem mit der „Erkenntnis von Notwendigkeiten“ sondern mit der Umsetzung im Alltag.

Interressant finde ich eine der 3 Fragen und die Antworten.

1. Warum kommt es in der Pflege zum kollektiven Schweigen?

Aus meiner pers Sicht und Erfahrung möcht ich ergänzend hinzufügen: Pflegepersonal und Bewohner in Pflegeheimen, Patienten in Krankenhäuser sind auf Grund jahrelanger personellen Kürzungen <-> Gewinnmaximierung (kurzfristiges Denken – keine Nachhaltigkeit weil Kostensparend #Schwachsinnhoch10) gehören der gleichen Gruppe an.
Weniger Personal bei zunehmendem Arbeitsaufwand was zu erhöhtem Streß beim Personal führt sowie normierte Pflege, Standardroutinen, Lustlosigkeit in der „Arbeit“ im Alltag mit den zu Pflegenden führt. Dazu kommt die geringe Entlohnung sowie des miserablen gesellschaftlichen Status des „Pflegeberufes“. Insofern Pflegepersonal wie zu Pflegende Menschen sind „Opfer einer desaströsen Gesundheits- und Pflegesituation. Statt sich dessen bewußt zu sein und zusammen zu halten (Wir – beide sind „Opfer“ ) treten nicht selten „Die Schwachen noch Schwächere“.

Eina anderer Punkt dürften „Ängste“ bei zu Pflegenden sein. Wenn man mal einemR PflegerIn sagt das man nicht mit der Art und Weise wie man „gepflegt, gesäubert, behandelt wird, so wird dies ignoriert bzw man bekommt Antworten wie „Es interressiert mich nicht was sie wissen, wie sie etwas empfinden etc pp“. In der Folge kann es schon mal vorkommen das ein „Läuten überhört“ wird oder die Nachtwache den zu Pflegenden auf ihrer Runde vergißt“. Aus Angst vor „Retourkutschen“ wird was menschlich ist geschwiegen und geschluckt.

Wie „krank“ unser Gesundheitssystem ist ergibt sich an Hand der „standartisierten, normierten Vorgaben“ aus dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz. Die Grundpflege – Körperpflege die je nach Bundesländer und Heimvertrag varriieren können richten sich dann noch nach a) der jeweiligen Pflegestufe und last but not least b) nach dem Personalstand.
Grundsätzlich gilt was die Pflege von pflegebedürftigen Menschen in Altenwohn- und Pflegeheimen betrifft ähnliches wie nach der Frage von öffentlichen Verkehrsmittel in Ländern 4. Welt: „Ja haben wir, glaube ich.“

Das Pflegegesetz wie auch das Wohn und Betreuungsgesetz muß von ausgesprochenen Fachidioten mit einem überdurchschnittlich hohen Gehalt und mangelnderm Realitätsnähe – bewußtsein entwickelt worden sein.

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Achtung Neuland!

Bitte tief durchatmen und vor allen Dingen das Fläschchen mit Riechsalz bereithalten

Charta der Rechte pflege- und hilfebedürftiger Menschen

Artikel 1: Selbstbestimmung und Hilfe zur Selbsthilfe

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Hilfe zur Selbsthilfe sowie auf Unterstützung, um ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen zu können.

Artikel 2: Körperliche und seelische Unversehrtheit, Freiheit und Sicherheit

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, vor
Gefahren für Leib und Seele geschützt zu werden.

Artikel 3: Privatheit

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Wahrung und Schutz seiner Privat- und Intimsphäre.

Artikel 4: Pflege, Betreuung und Behandlung

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf eine an
seinem persönlichen Bedarf ausgerichtete, gesundheitsfördernde und qualifizierte Pflege, Betreuung und Behandlung.

Artikel 5: Information, Beratung und Aufklärung

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf umfassende Informationen über Möglichkeiten und Angebote der Beratung, der Hilfe, der Pflege sowie der Behandlung.

Artikel 6: Kommunikation, Wertschätzung und Teilhabe an der Gesellschaft

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Wertschätzung, Austausch mit anderen Menschen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Artikel 7: Religion, Kultur und Weltanschauung

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, seiner Kultur und Weltanschauung entsprechend zu leben und seine Religion auszuüben.

Artikel 8: Palliative Begleitung, Sterben und Tod

Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.

Ausführliches und Erklärungen finden sich hier.

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Postskriptum

Ließt man sich die Kommentierungen zu den Artikel 1 – 8 der Charta durch so wird man feststellen das es sich inhaltlich u.a. um Situationen, Wünsche <-> Verfügungen handelt die nicht bindend sind, jedoch da sie ähnlich den Verfügungen in Patientenverfügungen bzw. einer Betreuung von Amtswegen, gleichen. Bzgl der Umsetzung, Gewährleistung der pers. wie amtlichen Aufgaben, wenn die politischen Rahmenbedingungen dies nicht zulassen. D.h. ohne das entsprechende Personal und ggf Räumlichkeiten ist die Charta das Papier nicht wert auf die sie gedruckt ist.

Die Charta wurde vom Bundesministerium für „Familie“, Senioren, Frauen, Jugend sowie dem Bundesministerium für Gesundheit oder einer „Expertenkommission“ erarbeitet.

Welche Haltung, welches Verständnis von „Familie“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorherrscht bzw durch die Charta zum Ausdruck gebracht wird, darüber kann man sich nur an den Kopf greifen.

In einem Alten – Pflegeheim zu wohnen kommt der gesellschaftspolitischen Auffassung von einer offenen Straf – Vollzugsanstalt gleich. Verwahrung und Versorgung mit dem Notwendigsten. Plus Ausganng/Freigang (sofern man noch dazu in derLage ist) Mehr nicht. „Die da oben – wir (die BewohnerInnen eines Pflegeheimes sind „Arbeitgeber“ des Personal !!!) da unten.

Viele BewohnerInnen werden xx Jahre in einem Heim – bis zu ihrem Ableben – leben, wohnen. Zusammenleben in einem „Familien ähnlichen“ Verbund, diesem Aspekt wurde in keinster Weise Beachtung geschenkt. das „Zusammenleben“ ist geprägt von Distanz bzw notgedrungener  Erfüllung der „Anforderungen an den Arbeitsplatz einesR PflegerIn.

Von Ausnahmen abgesehen ist Nähe unerwünscht noch vorhanden.

Jeder Begegnung von zwei Menschen wohnt eine Beziehung inne. Leben Menschen in einer familienähnlichen Situation – Konstellation zusammen so ist für ein menschenwürdiges Miteinander das von Respekt, Würde und Annahme geprägt sein muß das Wachsen einer Beziehung unabdingbar. Jeder BewohnerIn in einem Altenpflegeheim wie Pflegeteam will sich „wohl – und geborgen fühlen“.

Leider ist dieser Gedanke dem „Pflege wie sonstigem Personal“ so fern wie die „Sombrero Galaxy „- 30 Mio Lichtjahre.

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Wird wie üblich „upgedatet“.

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Alltag in Deutschlands Pflegeheimen ? (akt)


Chronik der fortlaufenden Ereignisse . . .

Der Beruf eines PflegersIn, bewegt sich in einem Spannungsfeld, dessen Grat i.e. „Körperverletzung <-> unterlassener Hilfeleistung“ sehr oft schmaler als die Klinge eines japanischen Küchenmessers ist.

Pflegepersonal wie PflegeheimBewohnerIn sind leider gleichermaßen „Opfer einer katastrophalen Gesundheitspolitik – Pflegesituation. Anstelle eins Miteinanders herrscht oftmals ein Gegeneinander vor.

Jeder Mensch tickt anders. Wenn man beabsichtigt den Beruf eines AltenpflegersIn zu ergreifen, dann steht imho das eigene Verhaltung, die eigene Haltung an erster Stelle.

Wer „oberflächlich“ betrachtet diesen Beruf ergreift um damit ausschließlich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, für den ist der Beruf des AltenpflegersIn der Falsche. Ersie ist für diesen Beruf nicht derdie Richtige.

Ein großen Raum der täglichen Arbeit nimmt das Thema „Umgang mit BewohnerInnen eines Alten/Pflegeheimes“ und „Grundpflege“ein.

Was ist Grundpflege?

Gut erklärt besonders was die Körperpflege betrifft . . . . was einen Personalschlüssel von mind 5 PflegerInnen pro Schicht voraussetzen würde . . .

Innerhalb der Grundpflege ist „Reinigung nach Stuhlgang bei Menschen die bettlägerig, nicht mehr mobil sind bzw 24/7 auf dem Rücken im Bett liegen imho ein wichtiges Thema. Das Verhalten von PflegerIn und Menschen die sich in einer besonderen Situation befinden, auf Hilfe Anderer angewiesen sind ist hier ein wichtiger Aspekt.

Damit keine Mißverständnisse entsteht. Der Aspekt der „Reinigung – Säuberung im Kontext zum Stuhlgang“ ist nur ein Aspekt innerhalb des „Grundpflegekomplexes“ wie er in den entsprechenden § im SGB XI und Weiteren Vorgaben“ standardisiert = normiert = vorgegeben ist“.

Diese Normierungen, diese „Vorgaben“ sind das Ergebniß einer sogenannten  Expertenkommission die an Dummheit und mangelnder Einsicht nicht zu überbieten ist. Insofern ist es kein Wunder das und wenn Pflegepersonal dem Wortlaut nach diesen Aspekt in ihrer Ausbildung „auswendig gelernt haben“ den Inhalt auf einer pers psychologischen, „menschlichen Ebene jedoch nicht gelernt haben zu reflektieren, weil eine solche Ebene, eine solche Thematik nicht gelehrt wurde und wird. #WillkommeninAbsurdistan

Menschliches Verhalten kann man weder „normieren noch standartisieren“. Emphatie, die Fähigkeit zu reflektieren, Hinterfragen, Einsicht und Verständnis in das Wesen der Menschlichkeit fängt immer bei jedem einzelnen Menschen selbst an. Dies muß an erster Stelle in der Ausbildung zu den „pflegenden und insbesondere allen medizinischen Berufen“ stehen. Diesbezüglich befindet sich die Menschheit entwicklungsgeschichtlich noch weit von dem „Homo sapiens“ entfernt.

Grundsätzliches vorab. Ich schreibe darüber wie ich etwas wahrnehme, was mir widerfährt, über meine Sichtweise und mein Verständnis was die „Pflege und Sorge, das Wohlergehen von Menschen die im Alter auf Hilfe angewiesen sind betrifft. Als Betreuer meiner Eltern mit einer Erfahrung von mittlerweile 17 Jahren bin ich durchaus in der Lage dies beurteilen zu können. Auch in Kontext meiner eigenen pers Geschichte.

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Auf Grund einer Polyneuropathie in meinem rechten Bein und des Muskelschwundes in beiden Beinen ist es mir nicht mehr möglich mein rechtes Bein selbstständig anzuwinkeln. Mit meinem linken Bein ist es mir noch bedingt möglich. Wenn jemand aus dem Pflegeteam mein rechtes Bein „anwinkelt“ und hält . . . mit dieser Art der Unterstützung kann ich mich mit weiterer Hilfe zur Seite drehen.

Seit 1 Jahr bin ich nicht mehr in der Lage mein rechtes Bein selbstständig aufzustellen <-> Polyneuropathie und Muskelschwund.  Seit dem dem 26. Februar 2016 habe ich es während div Krankenhausaufenthalte sowie in den 2 Pflegeheimen in denen ich meine Kurzzeit- und Verhinderungspflege verbrachte immer wieder kommuniziert.

Diesen Sachverhalt i.e. das ich aus bestimmten Gründen Hilfe benötige habe ich täglich den div Damen und Herren des Pflegeteams – Tag und Nachtdienst – immer mitgeteilt. Wie sonst sollte man sich auch „kennenlernen“.

Seit dem 26. Februar nehme ich die Position „der auf dem Rücken liegenden Schildkröte“ ein. Zur Zeit bin ich noch nicht in der Lage aus eigener Kraft mich im Rollstuhl fortzubewegen. Ich bin auf die Hilfe von Pflegepersonal angewiesen. 24/7.

Wenn  man 24/7 im Bett liegt, also nicht mobil ist, dann funktioniert die Verdauung „Peristaltik“ nicht wie wenn man „in Bewegung“ ist. Der Stuhlgang <-> Verdauung funktioniert eben nicht nach dem Toilettenbenutzungsplan a la „Sheldon Cooper„.

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Ein absolutes NoGo seitens des Pflegepersonal ist es trotz der „Bitte“ gesäubert zu werden weil z. B. in 1 Std ein Physiotherapeut kommt, dieser Bitte nicht nachzukommen. Da muß dann schon mal Einer ne Ziggi rauchen bevor er jemand der gewindelt ist den Hintern abzuputzt bzw ihn zu säubern. Was bleibt einem in einem solchen Fall anderes übrig, als diesen Termin kurzfristig abzusagen. Das man dann diesen kurzfristig abgesagten „ausgefallenen Termin“ aus eigener Tasche zu bezahlen hat ist Usus.

Andere wiederum machen sich gar nicht erst die Mühe der Situation eines Bewohners gerecht zu werden. Den individuellen „Hilfe-Bedürfnissen“ einerS jedenR BewohnersIn muß entsprechend Rechnung getragen werden. Das dies innerhalb eines organisatorischen Ablaufes unter Berücksichtigung der jeweiligen Personalsituation gemanaged werden muß ist nicht einfach. Das es außer Frage steht, weiß man wenn man sich mit dem Thema „In Würde altern . . . . in einem Pflegeheim“ auseinandersetzt.

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Zum Thema Körperpflege, Reinigung und Hygiene nach dem Stuhlgang

Offen über die richtige Pflege des Intimbereiches zu sprechen = waschen mit Waschlappen wenn man Stuhlgang gehabt hat ist nicht immer so einfach.

U. a. wird der Nachtdienst von Pflegehilfskräften  ausgeübt. Der Unterschied zwischen Ihnen und examiniertem Pflegepersonal liegt in ihrer „Ausbildung“ die nur 1 Jahr beträgt. Dies wirkt sich u.U. auch auf die Art und Weise der Reinigung, Säuberung wenn man Nachts Stuhlgang hatte aus.

Statt einer Reinigung mit lauwarmen Wasser, Waschlappen, Seife und eines trockenen Handtuches verwenden sie nur ein feuchtes Handtuch mit dem er nur das Offensichtliche entfernt. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen reibt er mit einem trockenen Handtuch das Gesäß ab . . . und läßt den RestStuhlgang im Bobbes (außerhalb des AfterAusganges) Rectalbereich – liegen. Macht man ihn darauf aufmerksam das man „vollständig“ gesäubert werden möchte, dann bekommt man zur Antwort: „Wir – ich nehme an er spricht die Art und Weise an wie Pflege und Pflegehilfskräfte BewohnerInnen säubern dürfen und wie nicht – dürfen Stuhl nicht aus dem Enddarm mit dem Finger? entfernen. Allerdings muß er ausgetretenen Stuhl der sich außerhalb des Anus befindet entfernen. So wird es jedenfalls in der Ausbildung gelehrt. So wird es von ausgebildeten PflegerInnen praktiziert.

„Der Stuhl wird durch Anspannen der Bauchmuskulatur und Entspannen der Schließmuskel bei der Stuhlentleerung aus dem Enddarm bewegt.“ Wiki

Reinigung nur dann nötig wenn sich Stuhl in der Einlage bzw Windelhose befindet. Befindet sich Stuhl zwischen den Gesäßbacken – also ausserhalb des Rectalbereiches,  Anus <-> Enddarmes dann kommt der Spruch: „Ich darf keinen Stuhl aus dem Enddarm holen. Das ist uns vom Gesetz verboten zur Anwendung.“ Wenn man nur auf dem Rücken liegt dann kann es durchaus vorkommen das sich Teile vom „Stuhl“ zwischen den Arschbacken befindet, das sich eben nicht alles in einer Einlage, Windel befindet. Ihr Standard Reinigungsmaterial ist das feuchte Handtuch mit der oberflächlich das Gesäß gereinigt wird. So schnell kann man gar nicht gucken hat man Dir schon ne saubere Einlage verpaßt. „So fertig. Wenn noch was ist, klingeln Sie. Gute Nacht.“ Mit diesen Worten verläßt er/sie den Raum.

Dieses (s)ein eigenes Verständnis der Reinigung ist im Sommer ausgesprochen unangenehm besonders wenn man auf dem Rücken liegt und schwitzt. Wasser und Waschlappen benutzt er nicht. Auch dann nicht wenn man ihn höflich dazu anhält selbiges zu verwenden. Also bitte ich ihn mich auf meine linke Seite zu drehen damit ich mich mit meiner rechten Hand säubern kann, das entferne was sich außerhalb des Anus befindet. Müßig zu sagen das die weißen Feuchttücher die ich dazu verwende danach die Farbe gewechselt haben.

Nachdem ich geklingelt habe öffnet sich nach einer Weile die Zimmertür und es erscheint der Nachtdienst. „Ah der Herr X mit dem Stuhlgang.“ Er bezieht sich in diesem Fall auf seinen letzten Nachtdienst vor seinem Urlaub. In dieser Nacht hatte ich innerhalb von 6 Std 3 mal Stuhlgang. Also mehr wie einmal. Irgendwie muß es ihn genervt haben haben das ich alle 2 Stunden Stuhlgang hatte, geklingelt habe und ihn bat mich zu reinigen. Ich wußte das er sich darauf bezog, schaute ihn an und sagte ihm auf den Kopf zu: das es ihn in dieser Nacht als ich 3 mal Stuhlgang hatte und klingelte genervt hat.

Ja sagte er.

Darauf ich: Das gehört doch zum Job eines PflegersIn, wenn ersie Nachtdienst hat. Darauf er: „Es ist meine Meinung (zu sagen das es ihn genervt hat das ich 3 mal in seiner Nachtschicht Stuhlgang hatte)“, sagte er. Aus der Abteilung: Das wird man ja mal sagen dürfen. Genervt zu sein wenn ein Bewohner 3 mal in der Nacht Stuhlgang hat und den Nachtdienst bitten ihn – mich zu reinigen? #MeineFresse dachte ich bei mir. Jetzt geht s aber los.

Wissen Sie was der Unterschied zwischen Ihnen und mir ist, habe ich den Nachtdienst gefragt?

Nein antwortete er mir.

Darauf ich: Sie sind mobil, können laufen sich bewegen. Ich nicht. Ich liege 24/7 im Bett auf dem Rücken. Ich habe keinen Einfluß auf meinen Stuhlgang (Peristaltik) bzw wann ich ihn habe. Ich kann meinem Darminhalt nicht befehlen tagsüber um 10.45 Uhr durch den Ausgang des Enddarms das Weite zu suchen.

Wie ist das bei Ihnen frage ich ihn.

Ich habe am morgen Stuhlgang.

Wie reinigen, säubern Sie sich, fragte ich ihn.

Seiner Gewohnheit, Kultur, Tradition entsprechend mit Wasser und Seife antworte er.

Und warum reinigen, säubern Sie mich nicht auch so, wie es das Pflegepersonal tagesüber macht?“

Dann beschweren Sie sich doch“ bekam ich als  Antwort zu hören.

„Damit meinte er das ich mich bei seiner Vorgesetzten beschweren solle“. Seine Vorgesetzte ist lt Aussagen u. A. für die personelle Planung – wer wann Nachtdienst hat – verantwortlich. U. a. macht sie nur Nachtdienst. Wie sollte ich mich bei ihr und vor allen Dingen „Wann und Wo“ beschweren. Zudem handelt es sich bei ihr um eine Person die mir, nachdem ich trotz SBKatheder auf normalen Weg in einer Nacht 3 mal Wasser – Urin gelassen habe sagte: Ein 4. mal komme ich nicht. Sie war der Meinung das die Einlage nicht so naß war das sie ausgewechselt werden müßte.

Interressant ist in diesem Zusammenhang die Tatsche das ich seit ca 4 Wochen keine Windel sondern nur eine Einlage trage, weil ich immer mal wieder in der Leiste wund – entzüdet bin – ohne Windel kommt Luft an die Leiste was „Feuchtigkeit“ – besser verhindert.

Heute wurde ein Arzt eines anderen Wohnbereiches zu Rate gezogen weil das Pflegeteam der Meinung war “ das sich in meinem Leistenbereich ein Pilz entwickelt haben könnte. Das muß sich ein Arzt anschauen. Wie sich herausstellen sollte handelte es sich um einen Pilz. Nach 4 Wochen! kam jemand aus dem Pflegetam zu der Erkenntnis das die Entzündung in meiner Leiste nicht normal sei! Sie veranlasste das ein Arzt kam Dem übrigen Personal war  es egal oder sie maßen der Entzündung keine Bedeutung zu. Soviel zum Thema das gem Heimvetrag das Pflegepersonal für meinen Gesundheitszustand verantwortlich ist.

Auf meine Frage wie er die übrigen BewohnerInner die Stuhlgang hatten reinigt kam nur ein: „Von Ihnen hat sich noch niemand beschwert.“
Höchstwahrscheinlich weil er Ihnen sagte das er nur den für ihn sichtbaren ausgeschiedenen Stuhlgang entfernen darf.  Das er – man Bewohner die Stuhlgang haben eben so reinigt. Oberflächlich eben. Es ist bekannt das BewohnerInnen und Bewohner schweigen. Aus Angst vor ner Retourkutsche. Es wird leider mal „das klingeln überhört“ Ach der schon wieder.

Betrachtet man den Vorgang mal ganz unprätentiös, ohne Vorbehalte und Tabus (Ihhhhhh darüber redet man doch nicht) wenn der Stuhlgang den Aufterausgang verläßt, dann bleiben Stuhlgangreste – sofern der Stuhlgang von einer weichen Konsistenz ist – um die Austrittsöffnung – Anus – zurück. Er vermeidet es aus rein pers Gründen den Bereich um den „Anus“ grünlich zu reinigen. ErSie kommt mit einem feuchten Handtuch und entfernt mit einem Teil der Windel bzw Einlage das Offensichtliche. Den Bereich um den „Anus“ zu berühren vermeidet ersie aus mir unerklärlichen Gründen.

Ich – wir die BewohnerIn eines Pflegeheimes frage mich als „sein Arbeitgeber“ (setzte mal voraus das die BewohnerInennen sich dessen bewußt sind) wer bzw wie jemand eine solche Person “ eingestellen kann.“ Vor allen Dingen „auf Grund welcher Qualifikation“.

Fazit: Ich – man merkt es wenn ich – nicht „sauber“ bin und mich unwohl fühlt.

Und Du liegst dann im Bett auf m Rücken und merkst wie sich der Stuhl der sich zwischen den Gesäßbacken befindet so langsam breit macht.

Ich frage mich was haben solche Menschen in der Pflege zu suchen? Nichts!

„Jeder hat eben seine Technik“. Dummfug hoch 10. Zum Einen weil man damit zum Ausdruck bringt das man sich

a) per se getäuscht,

b) keine Ahnng hat und

c) damit zum Ausdruck gebracht wird das BewohnerInnen eines Pflegeheimes grundsätzlich alt, senil undoder eh nicht mehr ganz klar im Kopf sind. Was geht bei einem solchen Verhalten des Pflegepersonals ab: Höchstwahrscheinlich haben solche Personen ein Problem mit IHREM eigenen Intimbereich bzw sind nicht fähig – in der Lage „offen und sachlich“ darüber zu kommunizieren? Wenn man den Intimbereich von Menschen „pflegt“  wird man zwangsläufig mit sich selbst, seinem eigenen Intimbereich, seiner Sexualität konfrontiert.

Als Frau den Intimbereich von männlichen Bewohnern eines Pflegeheimes zu pflegen und zu reinigen . . . ist für Berufsanfängerinnen durchaus ein  Thema. Die Arbeit von pflegenden Berufen mit Menschen bedingt durchaus das man in einen Spiegel schaut, bedingt das man mit sich selbst, sich seiner Haltung, sich seiner eigenen Endlichkeit gewahr wird, reflektiert . . . .JEDER weiß das man z.b. im Sommer schwitzt.Wenn dann der Bobbes – Bereich bis zum After-Ausgang nicht gründlich „naß“ gereinigt wurde, dann brennt dir der Arsch wie Feuer.

Nachts 2:10

Mir juckt es im Gesäß das es kaum zum aushalten ist. Also habe ich versucht mich auf die linke Seite zu drehen und versucht die Ursache des „Jucken und Brennen“ zu beseitigen. Ohne Erfolg. So blieb mir nichts anderes übrig als zu klingeln.

„Würden Sie mir bitte behilflich sein und mich auf die Seite drehen damit ich mit einem Feuchtuch „Eigenmarke von DM“ mein Eigentum „Ich trage heute meine eigene Windelhose“ mein Eigentum ,die Ursache des „Jucken und Brennen“ beseitigen kann?

Also drehte man mich auf die Seite sodaß ich mich mit einem „Feuchttuch“ in meiner Rechten Hand säubern konnte.

Mit „4 Feuchtücher“ entfernte ich den restlichen Stuhlgang, Was für ein geiles Gefühl „sauber“ zu sein. „Es juckt nicht mehr.“ „G`tt sei Dank.“

Protokollieren sie so etwas?

Warum sollte ich?

Ja warum sollte man auch protokollieren das ein Bewohner nicht richtig nach seinem Stuhlgang gesäubert wurde?

Weil das „Qualitätssiegel für Pflegeheime“ ausgestellt vom „Institut für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistung GmbH“ möglicherweise in Frage gestellt werden könnte?

*

In den ersten Tage habe ich 1 Pflegerin heftig abfahren lassen. Den Grund weiß ich heute nicht mehr. Das meine Reaktion so heftig war hatte jedoch seinen Grund.

Heute in der Spätschicht hatte besagte Pflegerin Dienst. Als sie in mein Zimmer kam fragte sie mich wie ich es denn gewohnt sei von dem bis dato mich pflegenden Personal Grundgepflegt zu werden. Nachdem ich ihrer Bitte nachkam mußte ich mir anschließend einen Vortrag anhören warum welche Creme nicht gut ist, wie man „richtig“ eincremt – die Innenseite des rechten Oberschenkel – jetzt hat der Bettbezug auch mal was von der Creme. Es stellte sich heraus, dass das bis heute mich pflegende Pflegepersonal (3 Jahre Ausbildung, examiniert) von Grund auf alles falsch gemacht hat was man nur falsch machen kann. Ich glaube mt ihr werde ich noch viel Freude haben. #rolleyes

*

Natürlich hat sie sich einen Tag später fürchterlich darüber aufgeregt weil ich mich mit einer Kollegin unterhalten habe – ich mich bei ihr beschwert hätte – wie sie sich aussdrückte.

So kann ich nicht arbeiten!

Stuhlgang. Ich klingeltel und nach kurzer Zeit kam besagte Pflegeperson. Ich sagte ihr das ich STG hatte und bat sie mich zu reinigen. Da ich idr immer online bin, war sie im Begriff mir den Laptop aus der Hand zu reißen. „Moment“ sagte ich und wollte ihn ausmachen bzw schließen. „So kann ich nicht arbeiten“, sagte Sie. Dieses mal fand die Reinigung nicht wie sie gestern großartig erklärte „mit nassem Waschlappen und feuchten Handtuch“ statt sonder mit “ Wo sind ihre Feuchttücher“? „Feuchtücher, die sie gestern als für die Haut inakzeptabel weil schädlich und daher nicht verwendet werden sollen. Sie waren heute MirNixDirNix das Maß aller Dinge.

P.S. Natürlich habe ich im Gespräch mit der Kollegin gesagt: „Wenn sie mich noch mal derartig mit Creme zukleistert werde ich die Wundbehandlung ablehnen“. Heißt Rückseite meines Oberschenkels einschmieren.
D.h. wenn sie mich in der folgenden abendlichen – ihre Spätschicht und somit 2. Wundbehandlung – noch mal wie am Tag zuvor mit Creme zugeschmiert hätte, „dann würde ich gesagt haben: Das war s dann. Ihre (3.) Wundbehandlung lehne ich ab“: #Logik Dies besonders unter dem Aspekt das „leben in einem Alten/Pflegeheim nicht mit „Entmüdigung“ des BewohnersIn gleichzusetzen ist. Das ist ein generelles Problem. Freie Arzt und Apothekenwahl werden sehr oft mit den abenteuerlichtsn Begründungen „abgelehnt“.

Laut ärztlicher Verordnung müssen zweimal am Tag zwei entzündete Stellen – Leisten und OP Einschnitt vom SBKatheder – mit Creme behandelt werden. Am Morgen sowie am Abend.

Da sie mich heute abend nicht versorgt hat kann ich nur davon ausgehen das sie um nichts falsch zu machen lieber gar nichts macht.

*

Diskussion wegen unterschiedlicher Auffasung eines Sachverhaltes zwischen Pflegepersonal und mir – Bewohner.

Im Verlauf der Diskussion wurde ich mit dem Satz „Bin ich senil?“ konfrontiert. Da sich das Pflegepersonal eine solche rhetorische Frage mit: „Nein, ich weß das ich nicht senil bin“ beantworten wird, wird dadurch eine Haltung zum Ausdruck gebracht: Da ich (Pflegepersonal) es nicht bin kann es nur der Bewohner sein, den man in der Folge nicht ernst zu nehmen braucht.

Sie haben schon wieder Stuhlgang gehabt? Das zweite mal innerhalb von 2  Std (nach 3 Tagen „Stuhlgangproblemen!). Und Sie wollen mir erzählen das Sie nur wenig essen? Gewichtsverlust in diesem Pflegeheim nach 3 Monaten ca 8 KG. Zum Frühstück 1 Brötchen, Mittags Salat und ggf Gemüse – insgesamt ca nur 1/3 – 1/4 der Mahlzeit. Abends hin und wieder 1/2 bis 1 Scheibe Brot. Nichts zwischendurch.

Das würde bei einer „offenen Thematisierung mit der Pflegedienstleitung“ selbstverständlich auf s heftigste bestritten werden.

*

Wieder mal „Schweigen im Walde“. Wenigstens hat Frau „Ich bin perfekt“ gestern abend genervt schnaubend zugegeben das sie mich ganz am Anfang – war Mitte Juni – einmal am Abend vergessen hat. Das 2. mal am Samstag der letzten Augustwoche wird sie dann Mite Dezember wohl zugeben. Mit geschwollenem Kamm.

Fachlich <-> Grundpflege ect = Top. Freund werden wir nicht.

*

Wenn mangels Pflegepersonal selbige nicht in der Lage sind BewohnerInnen mit einer „Weglauftendenz“ gerecht zu werden und die einzige Lösung darin liegt, das mein Zimmer in dem ich 24/7 Std im Bett liege „abgeschloßen“ wird (um so zu verhindern das demente BewohnerInnen in mein Zimmer kommen können – ich kann sie ja nicht aus meinem Zimmer begleiten „weil ich 24/7 Std im Bett liege“) so erfüllt dies nicht nur den Tatbestand der Freiheitsberaubung – was mich betrifft – sondern heißt das in einem solchen Heim etwas völlig aus dem Ruder läuft.

Die beweglichen Seitenteile eines Krankenbettes dürfen ohne richterliche Anordnung – Genehmigung eines Amtsgerichtes/Betreuungsabt – nicht hochgestellt werden.
Tatbestand: FreiheitsberaubungTüren einer Demenzabteilung nach außen müssen unverschlossen bleiben.

Demenz > Freiheitsentziehende Maßnahmen.  Manchmal frage ich mich was Pflegehilfskräfte in ihrer 1 jährigen „Ausbildung“ lernen. Viel ist es nicht.

*

Wenn Pflegepersonal gepflegt feiert, bleiben BewohnerIn vom #Pflegeheim schon mal ungepflegt. #IsjanichjednTag Der Nachtdienst war begeistert.

Der Anstand+Respekt gebieten es BewohnerIn des #Pflegeheim pers in Kenntnis zu setzen. Doch keine Spur davon. Hier wird wieder einmal die Haltung zum Ausdruck gebracht das man die BewohnerIn eines Pflegeheimes nicht ernst nimmt: #Diesindehsenil Menschenverachtend.

*

Nach 5 Wochen Vollzeitpflegeheim das ich vor Jahren als „Geignet/gut“ für meine Mutter befand komme ich zu folgendem

Fazit:

Ein hohes Maß an Mangel von „Würde im Alter“ was die „Behandlung gem Vertag § <-> Grundpflege betrifft die für alle Heime gleich ist.

1 x Duschen in der Woche
3 x gründliches Waschen bei 24/7 bettlägerigkeit

Wochenende = weniger Personal, da kannst Du schon mal 2 Std in deiner vollgekackten Windel liegen, Nachts ist es Standard weil pro Station (38) Bewohner = 1 PflegerIn anwesend ist. Manchmal kommt auf 1 Person Nachtschicht 1 1/2 Wohnbereiche.

Grundsätzlich muß man wissen das es sich generell um ein politisches Problem und bedingt um ein menschliches handelt. Die politischen Rahmenbedingungen – Vorgaben sind dermaßen katastrophal das Pflegepersonal wie BewohnerInnen eines Alten/Pflegeheimes gleichermaßen davon betroffen sind. Zu wenig Personal bei immensem Arbeitswand wie mangelnde Zuwendung – Pflege der BewohnerIn.

*

Einige der Menschen mit denen ich jetzt zwangsläufig zu tun habe würde ich nicht mal im Traum daran denken sie zu mir nach Hause einzuladen bzw mit ihnen mehr als ein „Grüß Gott“ zu kommunizieren. Sie sind weder auf meiner Wellenlänge noch tun sie mir gut. Arrogant? Ich bin in einem Pflegeheim weil ich Hilfe benötige. Ich bin auf die Hilfe all derjenigen die in einem Pflegeheim arbeiten angewiesen. Es ist dieses „Bewußtsein Menschen zu helfen“ auf Grund dessen sie sich entschieden haben in einem „helfenden Beruf“ zu arbeiten. Dies ist und war die Basis ihrer Entscheidung.

Menschen zu helfen ist immer individuell. Niemals kann und darf sie standardisiert und Routinen unterworfen werden. Genau das ist jedoch Alltag. Die politischen Rahmenbedingungen lassen nichts anderes zu. Insofern ist unser „Gesundheitssystem“ durch und durch „krank“. Es ist weder nachhaltig im Sinne des Aspektes  „Würde im Alter“ sondern einzig und allein im Sinne eines „wirtschaftlichen, kurzfristigen Effektes <-> Gewinnmaximierung von div AltenheimLobbys (Bau von Heimen, Cateringfirmen, Wäschereien, Versorgung von Hilfsmittel, landwirtschaftliche Produkte und deren Verarbeitung“  die zu Lasten der BewohnerInnen geht ausgerichtet.

*

Zitat Geschäftsbericht 2015:

Die Heimbewohner(innen) haben auch die Möglichkeit, ihre Medikamente in einer von ihnen gewünschten Apotheke zu besorgen.

Zitatende

Nirgendwo wird der Alltag in Alten/Pflegeheimen „schöngeredet“ um es höflich zu formulieren wie in den digitalen Medien.

Nur ein Facharzt darf bestimmte Medikamente verordnen.

Diese Aussage ist so pauschal wie sie falsch ist. Die Frage die sich auf Grund einer solchen Behauptung geradezu aufdrängt ist: Cui  bono? Wer hat einen Nutzen davon?

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Frankfurter Verband


Hiermit möchte ich mich öffentlich beim „Frankfurter Verband“ für das würdelose Verhalten eines nicht unerheblichen Teil’s seiner MitarbeiterInnen mir gegenüber bedanken. Habe ich doch auf diese Art und Weise erfahren dürfen was es heißt bzw wie es sich anfühlt mit Würde und Respekt behandelt zu werden:

„Als Mensch in seinem Sein angenommen zu werden“.

Ursprünglich lag es in meiner Absicht etwas ausführlicher auf das Thema einzugehen. Doch ehrlich gesagt ist es mir zu “ blöd wie auch Zeitaufwendig und kostspielig – kein WLAN Zugang (SIM  Karte) mich inhaltlich zu äußern.

Es ist bedauerlich das es nicht möglich ist hier in Frankfurt am Main ein Pflegeheim für  Menschen die HIV + sind,bzw die der LGBTI Community angehören bzw sich angehörig fühlen auf die Beine zu stellen.

Fragen dazu werde ich gerne beantworten.

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Du bist mehr als dein Körper . . . .


1000 mal gelesen, 1000 mal intellektuell verstanden – besonders im Zusammenhang eines durchaus ernsthaften Interesse von Zen und Buddhismus. Mein Credo war so glaubte ich jedenfalls das ich mir das für mich Beste, i.e für mich stimmige angenommen habe. Einiges über den Intellekt, vieles durch Erfahrung und mich einlassen angenommen, verinnerlicht praktiziert, gelebt habe.
So jedenfalls glaubte ich, war ich der Meinung gewesen.

Heute jedoch muß ich feststellen, das obwohl einiges gelebt und verinnerlicht dies alles im Angesicht meiner jetzigen Situation dahin ist. Wie weg geblasen. Nicht mehr vorhanden.

Ich lebe oder besser gesagt bewege mich ausschließlich zu Hause in meiner Wohnung im Rollstuhl. Dank der räumlichen und Einrichtungsmäßigen Gegenheiten ist es mir „möglich“ mich alleine in meiner Wohnung ohne fremde Hilfe zu bewegen und meinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das Meiste was ich benötige erreiche ich im Rollstuhl sitzend. So bin noch in der Lage in meiner Küche zu kochen – was zur Zeit selten vorkommt. Ich schreibe „noch“ weil das schälen von Kartoffeln mir schwer fällt, da die Kraft in meinem Fingern nachläßt. Gleiches gilt für das Schälen von Äpfen. Wie gesagt „noch“ geht es. Zur Zeit ernähre ich mich überwiegend von Obst, mal ne Dose Suppe aufgemacht und 1 mal die Woche laß ich mir was von einem Thai Imbiß bringen das mir dann für 2 Tage genügt.

Ich kann mit Tricks „noch“ aus meinem Rollstauhl aufstehen und mich in mein Bett legen, kann den TV so hinstellen das ich in meinem Bett liegend TV schauen kann.
Ähnliches gilt für die Toilette. Auch hier ist es mir möglich meinen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Das Schlafen, die große Tankstelle wo man sich regenerieren kann ist eine einzige Katastrophe. 2 Stundenschlaf – 1 Std aufstehen – 2 StundenSchlaf- Und alles bei eingeschaltetem TV. Krankenbett, 100 x 200 cm Matratze gegenüber meinem alten Bett von 140 x 200 cm. Auf dem Rücken liegend, mich nicht auf die Seite legen zu können. Oder mal quer flätzen. Ein größeres Krankenbett ist mit Kosten verbunden die meine Verhältnisse übersteigen bzw eine Auseinandersetzung mit meinem Hausarzt und der KKasse. Dazu fehlt mir zur Zeit jegliche Energie und Kraft.

Dazwischen jedoch liegt der große „gesundheitliche“ Bereich. Drei mal in der Woche kommt ein Pflegedienst der mich medizinisch und hauswirtschaftlich versorgt. Einkaufen, Verbandswechsel von kleinen offenen Wunden an den Beinem die von „Wasser“ herrühren. Dazu werde ich gewaschen. 2 mal kommt ein Physiotherapeut der mir eine Lymphdrainage anheim gedeihen läßt. Er ist echt ein 6er im Lotto. Fachlich wie  menschlich ein Highlight. Gleiches gilt auch für  die Personen des Pflegedienstes die für die hauswirtschliche Versorgung und die „anderen Verrichtungen“ die durch die Pflegestufe abgedeckt sind.

Die medizinische Versorgung – Verbandswechsel – bewegt sich innerhalb des vorgegebenen „politischen Rahmens. Sie sind meine sozialen Kontakte.

Mit Freunden telefonieren, kommunizieren ? . . . . . so far away from me. Ich Igel mich in mich selbst ein.

Von dem Moment an an wo ich meine Wohnung verlassen müßte würde es völlig anders aussehen. Ich wäre ein Pflegefall. Quasi. Da die Kraft in meinen Beinen und Armen  nur noch in geringem Maß vorhanden ist wäre ich auf die Bedingungen von Pflegepersonal bzw Personal eines Krankenhauses angewiesen. Und das heißt das ich dann darf oder kann wenn es das Zeitfenster von Pflegepersonal bzw Krankenhauspersonal zuläßt.

So wie s aussieht, werde ich meinen Blutdruck neu einstellen lassen müssen. Vor dem  damit einhergehenden Krankenhausaufenthalt graut mir jetzt schon.

Ich bin so nehme ich mich zur Zeit wahr ein die Verdauung funktionierendes Stück Fleisch. Sämtliche Konzepte, alles was ich je gelesen oder glaubte verinnerlicht zu haben ist wie ausgelöscht.

Ursache: HIV? Alter:? Jacke wie Hose. Es spielt nicht die geringste Rolle.. Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.

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Welt-AIDS-Tag 2015 – „Bleiben: Die Diskussion“ – Veranstaltung in der Paulskirche


Bleiben

Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag

1. Dezember 2015, 18 Uhr Paulskirche

Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt

Seit 1994 richtet die AIDS-Hilfe Frankfurt die größte deutschsprachige Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag aus. Sie findet alljährlich in der Paulskirche statt. Im Jahr des dreißigjährigen Bestehens der AIDS-Hilfe Frankfurt lautet der Titel der Veranstaltung „Bleiben“. Dieses Verb berührt in vielfältiger Weise die Fragen, die sich den in der HIV-/AIDS-Arbeit Tätigen nach mehreren Jahrzehnten stellen.

Was ist geblieben nach 30 Jahren Engagement? Wie hat AIDS-Arbeit den gesellschaftlichen Umgang mit dem Phänomen HIV/AIDS beeinflussen können? An welchen Stellen müssen wir noch weiter arbeiten, um unserem Ideal der Akzeptanz vielfältiger Formen des Lebens und Liebens näher zu kommen? Bleibt AIDS-Arbeit nötig? Braucht es AIDS-Hilfen überhaupt noch? Wo liegen ihre Aufgaben in der Zukunft?

Diese und andere Fragen werden bei der Veranstaltung im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutiert. Es soll sowohl einen Rückblick auf die krisenhafte Anfangszeit von HIV/AIDS, eine Bestandsaufnahme der heutigen Situation als auch einen Ausblick geben. Entsprechend sind unter den Podiumsteilnehmern Vertreter unterschiedlicher Generationen und Zugänge zum Thema:

  • Stefan Majer ist Dezernent für Verkehr der Stadt Frankfurt und gehört zu den Gründern der AIDS-Hilfe Frankfurt;
  • Dr. Helga Jürgen-Lohmann war als niedergelassene Ärztin tätig und in dieser Funktion eine der ersten Frankfurter Medizinerinnen, die sich den Betroffenen von HIV/AIDS annahmen;
  • Schwester Helga Weidemann ist Limburger Provinzoberin der Pallotinerinnen und hat als Krankenhausseelsorgerin an der Frankfurter Uniklinik in den 1980er Jahren AIDS-Kranke betreut;
  • der Jazzmusiker und Künstler Thorsten Larbig gehört zu denjenigen HIV-infizierten der ersten Stunde, die die Krankheit überlebten;
  • Dr. Peter Gute ist Facharzt für Infektiologie und hat bereits in den 1980er Jahren HIV-Positive behandelt;
  • Michéle Meyer ist eine Schweizer AIDS-Aktivistin. Sie gehört zu den wenigen Müttern, die sich schon früh öffentlich zu ihrer Infektion bekannten;
  • Marcel Dams ist ein junger schwuler Mann, der schon mit 20 Jahren ein HIV-positives Testergebnis verkraften musste. Als Blogger thematisiert er seine Infektion auch öffentlich.

Die Runde wird durch Christian Setzepfandt, Vorstandsmitglied der AIDS-Hilfe Frankfurt moderiert. Setzepfandt hält auch die Ansprache der AIDS-Hilfe Frankfurt. Das Grußwort der Stadt Frankfurt spricht Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig. Musikalisch wird der Abend durch den Sänger und Gitarristen Julian Heidenreich bereichert. Die AIDS-Hilfe freut sich besonders, dass der bekannte Comickünstler Ralf König auch in diesem Jahr das Einladungsplakat illustriert.

Quelle: Frankfurt-aidshilfe.de/bleiben

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Die folgenden Beiträge sind aus der GesamtVeranstaltung in der Paulskirche heraus und entsprechend zusammengeschnitten.

Bleiben – Erster Teil

Dr. Helga Jürgen-Lohmann gehört zu den ersten Medizinerinnen, die sich HIV-infizierten Patienten annahmen; Stefan Majer, heute Verkehrsdezernent in Frankfurt, war 1985 Mitbegründer der AIDS-Hilfe Frankfurt; Schwester Helga Weidemann hat als Krankenhausseelsorgerin AIDS-Kranken schon in den 1980er Jahren Trost gespendet; der Musiker Thorsten Larbig gehört zu den schon lange mit dem Virus lebenden Menschen.

 Bleiben – Zweiter Teil

Marcel Dams ist ein junger schwuler Mann, der bereits mit 20 Jahren seine HIV-Infektion verkraften musste und als Aktivist und Blogger schwule und HIV-spezifische Themen bearbeitet; Dr. Peter Gute ist Mediziner am Infektiologikum Frankfurt; Michéle Meyer ist eine der wenigen offen mit ihrer Infektion umgehenden Mütter und Schweizer HIV-Aktivistin.

Bleiben – Dritter Teil

Bei der deutschlandweit größten Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag am 1.12.2015 in der Frankfurter Paulskirche wurde unter dem Titel „Bleiben“ auf die dreißigjährige Geschichte der AIDS-Hilfe Frankfurt und auf die Entwicklung und Zukunft des HIV-/AIDS-Geschehens geblickt. Moderiert wurde von AIDS-Hilfe-Vorstand und Stadtrat Christian Setzepfandt.

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