Welt Aids Tag 2012 – „Danke Regenbogenteam“


Am 1. Dezember ist Welt Aids Tag. Es ist der Tag an dem man sich Weltweit dem Thema HIV/AIDS auf verschiedenen Ebenen annimmt. I.d.R. geschieht dies in Form von Reden die auf div Veranstaltungen gehalten werden. Politiker geben Absichtserklärungen ab, Direktoren großer Organisationen fordern oder beschwören, Andere wiederum mahnen an. Alle haben sich dem Thema HIV/AIDS auf die eine oder andere Art dem Thema HIV/AIDS verdingt. Hin und wieder kommen auch Menschen mit HIV/AIDS selbst zu Wort. Zumindest an diesem Tag. Dieser Tag ist tendenziell stark geprägt von dem „Über uns“. Das „Mit uns“ gibt es natürlich auch. Es findet idr in der Grassrootsbewegung i.e. auf der Strasse statt. Und da der 1. Dezember in unseren Breiten in den Winter fällt, oftmals bei Kälte, Eis und Schnee.

Der Welt-AIDS-Tag wurde erstmals 1988 von der WHO – der Welt Gesundheits Orfanisation ausgerufen und von Anfang an unter ein besonderes Motto, an dem sich die Aktivitäten der AIDS-Organisationen in den verschiedenen Ländern orientieren können, gestellt. Quelle: Wikipedia

Leider habe ich nicht das Motto des 1. „Welt Aids Tages 1988“ im www finden können, wohl aber das Motto des Welt AIDS Tages von 1989.

1989 World AIDS Day Theme:
Our Lives. Our World Let´s Take Care of Each Other

Unser Leben. Unsere Welt – Laß´t uns füreinander da sein, sorgen

Für mich ist dieses Motto das Aussagekräftigtse, Stärkste das es auf den Punkt gebracht hat. Die folgenden Themen haben sich was das Motto, das Thema unter dem der entsprechende WAT stand betrifft vom Wortlaut wie auch inhaltlich unterschieden. Sie haben die verschiedensten Belange/Aspekte die im Zusammenhang mit HIV/AIDS stehen aufgegriffen. Bis auf wenige Ausnahme ging es immer um das “ Füreinander da sein – Umeinander kümmern. Keines der Themen in der Folge war imo jedoch so stark, so direkt wie das von 1989. Quelle

Stark und direkt aus dem Grund weil das Motto von 1989 sich ganz pragmatisch auf die Gegenwart, den Alltag, die Belange von Menschen die mit dem Virus leben, die u.a. auf Hilfe angewiesen sind bezieht. Es geht nicht um die großen Themen wie „die Vergangenheit von HIV/AIDS, Gegen das Vergessen von Menschen mit HIV/AIDS, über die Geschichte von HIV/AIDS oder Ziele wie wir uns die Zukunft vorstellen oder wünschen“. Sie haben alle ihre Berechtigung. Das steht außer Frage. Let´s Take Care of Each Other schließt u.a. die direkte Aufforderung ein, Heute etwas zu tun damit Menschen mit HIV/AIDS die in ihrem Alltag die Hilfe und Unterstützung benötigen bzw auf Hilfe angewiesen sind Heute eine Veränderung/Verbesserung erfahren. Denn trotz der Behandelbarkeit und der Tatsache das HIV mittlerweile zu einer chron Krankheit geworden ist, haben Viele an den Langzeitnebenwirkungen zu leiden. So einfach dieser Satz klingt so schwer ist er umzusetzen. Ich glaube einfach daran das man sehr viel tun kann um das umzusetzen. Das Umsetzen, das Tun um den Alltag von Menschen mit HIV/AIDS zu verändern, zu verbessern ist nicht alleine von Geld abhängig. In allen Fällen ist es eine Mischung aus „Wollen/Tun und Geld“. Leider wird die Ressource „Geld“ das notwendig ist um dem Alltag der Menschen mit HIV/AIDS die auf Hilfe angewiesen sind gerecht zu werden immer weniger, sodas zwangsläufig ein Ungleichgewicht zwischen  „Wollen und Handeln“ entsteht.

*

Unser Leben. – Laßt uns füreinander da sein, sorgen

Diesem Aspekt haben „die Pflegerinnen und Pfleger“ des Regenbogendienstes der AH Frankfurt in wie ich es wahrgenommen habe in eindrucksvoller Art und Weise Rechnung getragen. Eindrucksvoll deshalb weil ich selten so viele Menschen mit beeindruckenden menschlichen Qualitäten kennengelernt habe. Bei JedemR Einzelnen des Teams deren Hilfe ich seitdem ich in Frankfurt wohne (9 Monate) in Anspruch nehmen durfte, hatte ich das Gefühl das wir uns schon länger kannten. Jede erste Begegnung war von meiner Seite von einem „stimmigen Gefühl“ begleitet wie ich es in dem Maß noch nie erfahren habe.

Danke Sabine, Kerstin, Patty, Kurt, Hans, Holger, Larsen und Katrin.

Euch allen wünsche ich das ihr den Job findet den ihr Euch erhofft, der zu Euch paßt und an dem ihr Ihr selbst sein könnt. Das zeichnet Euch aus.

Allen Klienten die über die Jahre vom Team des Regenbogendienst der AH Frankfurt betreut, versorgt und begleitet wurden, wünsche ich das sie verständnisvolle Pflegerinnen und Pfleger finden.

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