1. Dezember 2011- Paulskirche Frankfurt/Main „Gesundheit . . . . lebenslänglich?“


Langsam aber unaufhaltsam nähern wir uns dem 1. Dezember, dem Welt-AIDS-Tag. An diesem Tag rückt die AIDS-Hilfe Frankfurt mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen das Thema HIV und AIDS in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, weist auf die Situation der Betroffenen hin, ruft zu Solidarität und Respekt ihnen gegenüber auf und fordert nicht zuletzt konkrete gesellschaftspolitische Veränderungen zur Verbesserung ihrer Situation.

Die zentrale Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag findet traditionsgemäß um 18 Uhr in der Paulskirche statt. Namhafte Wissenschaftler, Politiker und AIDS-Aktivisten nehmen während dieser bundesweit einmaligen Gedenkveranstaltung zu aktuellen Entwicklungen und kontrovers diskutierten Themen rund um AIDS und HIV Stellung.

In diesem Jahr drehen sich die Vorträge der ReferentInnen um das Thema

„Gesundheit, lebenslänglich!“

Gesundheit ist in unserer Gesellschaft ein hohes – wenn nicht das höchste – Gut geworden. Auch Menschen mit HIV und AIDS profitieren seit Jahren von den Erfolgen in Medizin und Forschung. Das ist ein Segen! Doch wenn Gesundheit zu einem Fetisch wird, hat das negative Folgen. Menschen, die unter (chronischen) Krankheiten leiden, geraten an den Rand der Gesellschaft. Der Aufruf, gesund zu leben, wird von einer lebensbejahenden Einladung zu einer moralischen Forderung, die nicht nur – aus finanziellen Gründen – von den Krankenkassen erhoben wird. Wer sich nicht „gesund hält“ und „alles für seine Gesundheit“ tut, ist selber schuld und muss die Folgen selber tragen, heißt es immer öfter in öffentlichen und privaten Diskussionen. Dieser Vorwurf trifft nicht zuletzt Menschen mit einer HIV-Infektion. Angesichts dieses wachsenden gesellschaftlichen Drucks ist jeder Einzelne aufgefordert, für sich selbst zu bestimmen, was ein „gesundes Leben“ ist und was er für ein so verstandenes gesundes Leben zu tun bereit ist. Nicht zuletzt heißt es für Menschen mit chronischen Krankheiten, also auch für von HIV und AIDS Betroffene,  auf eine gute, ihnen angemessene und somit „gesunde“ Weise mit ihrer Infektion zu leben.

RednerInnen bei der Zentralen Gedenkveranstaltung der AIDS-Hilfe Frankfurt in der Paulskirche werden sein:

Begrüßung: Christian Setzepfandt, Vorstandsmitglied der AIDS-Hilfe Frankfurt
Grußwort: Stefan Majer, Stadtrat, für den magistrat der Stadt Frankfurt

Annette Haberl, Ärztin, HIV-Center Frankfurt
Dagmar Müller, Evangelisches Hospiz Frankfurt, Geschäftsführung
Werner Bartens, Leitender Wissenschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung und Autor des Ärztehasserbuches
Carsten Schatz, Deutsche AIDS-Hilfe, Vorstandsmitglied

Für die Musik sorgt Patty Moon

Am Vorabend (30.11., 18 Uhr) laden wir bereits sehr herzlich zu einem ökumenischen Trauergottesdienst in den Dom ein.

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Wir würden uns sehr freuen, wenn wir auch in diesem Jahr wieder zahlreich Interessierte in der Paulskirche begrüßen dürften. Den Flyer und das Plakat zur Veranstaltung füge ich als PDF-Datei bei. Wer Möglichkeiten hat, die Flyer auszulegen und/oder die Plakate (A1 und A2) zu hängen, kann mir gerne unter Angabe der genauen Anzahl Bescheid geben. Die entsprechenden Exemplare werden dann per Post verschickt bzw. können von Mo – Do hier in der Geschäftsstelle abgeholt werden. Natürlich sind wir auch sehr froh, wenn diese Mail weitergeleitet wird oder wenn durch Posten auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht wird.

Für Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung

Herzliche Grüße
Michael Bohl

Hilfe Frankfurt e.V. – Beratungs- und Fachstelle
Friedberger Anlage 24
60316 Frankfurt
Tel. 069 / 40 58 68-35
Fax: 069/ 40 58 68-40
michael.bohl@frankfurt.aidshilfe.de
http://www.frankfurt-aidshilfe.de

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