Danke „Projekt Information e.V. München“


Das schlimmste an AIDS ist, über AIDS nichts zu wissen.

Ich ergreife die Gelegenheit um mich an dieser Stelle, das Jahr 2013 geht dem Ende entgegegen 2014 steht vor der Tür, bei der Redaktion, dem Team der Projekt Information e.V und ganz besonders bei Siegfried Schwarze, dem Reisenden der im Namen des äh ich meine natürlich im Namen der „Projekt Information e.V.“ seit Jahren unterwegs ist recht herzlich für die Aufklärung, der Versorgung mit Infos rund um das Thema HIV, HEP C, Soziales und Rechtliches und der Abwicklung des Organisatorischen das das Team zu Hause in München leistet zu bedanken.

Als ich die erste Ausgabe der „Projekt Kurzinfo – Jahrgang 1 Nr 1 April 1993“ in den Händen hielt, ich denke sie lag damals schon im Haus 68 der Infektionsambulanz in Frankfurt am Main aus, hat mich der Spruch „Das schlimmste an AIDS ist, über AIDS nichts zu wissen“ der unter dem Namen „Projekt Kurzinfo“ stand förmlich angesprungen. Das war ein Eye Opener – eine Art visueller Zenschlag.

ProjektInfo199311Foto Copyright © Projekt Information e.V. München

ProjektInfo199322Foto Copyright © Projekt Information e.V. München

Dieser Satz „Das schlimmste an AIDS ist, über AIDS nichts zu wissen“ hat sich sofort ganz tief in mich eingebrannt. Ich war mir in diesem Moment gewahr das Aufklärung, Wissen, Information zu dem Thema HIV und Hep C die Basis dafür ist, das die Angst die mich zu dieser Zeit immer mal am Wickel gepackt hatte irgendwann nicht mehr mein Leben bestimmen sondern den Platz einnehmen würde der ihr zustand.

Mehr wie diese 1 – in Worten Eine – Seite, gut die Vorder Und Rückseite war bedruckt, gab es nicht. Jedesmal wenn ich zur üblichen Routineuntersuchung ins Haus 68 der Infektionsambulanz ging, durchsuchte ich die zugänglichen Räume der Ambulanz und der Studie, schaute als erstes nach ob irgendwo eine neuen Ausgabe der „Projekt Kurzinfo“ auslag die ich mitnehmen konnte.

In diesen „Anfangsjahren“ waren die Themen so vielfältig und unterschiedlich wie die Menschen auf diesem Planeten.

„Einsatz von Immunglobulinen im fortgeschritten HIV Stadium – 1993, Jahrgang 1, Nr 3“

„Kostenerstattung bei nicht wissenschaftlichen anerkannten Behandlungsmethoden und Medikamenten (Aussenseitermethoden) durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen – 1994, Jahrgang 2 Nr 1“

„Arzneiwechselwirkungen – 1994 Jahrgang 2 Nr4  (AZT, Videx, Hivid und Zerit, mehr gab´s zu diesem Zeitpunkt nicht)

„Ernährungsmaßnahmen bei Menschen mit HIV und AIDS – 1995, Jahrgang 2 Nr 2, 8 Seiten!. „Ernährung war zu dieser Zeit in großes Thema dem sich, wie konnte es anders sein Peter Lechl, ein Bayer widmete.😉

„Hypericin: Der große Panorama-Bluff 1995, Jahrgang 3 Nr 3“

„Neue Medikamente: Das große Pilleneinmaleins – 1996, Jahrgang 4 Nr 2
Protease-Inhibitoren und neue RT-Hemmer, die Dreifach Kombinationen sind angesagt: Hochwirksam, aber kann man 10 und mehr Pillen am Tag zur richtigen Einnahmezeit schlucken? Warum es sich lohnen könnte, den Pillencocktail sorgfältig ui schlucken. Tips und Tricks für eine optimale Wirkung, ohne das man seine Lebensgewohnheiten allzu sehr ändern muß.

Tab11Foto Copyright © Projekt Information e.V. München

Tab22Foto Copyright © Projekt Information e.V. München

Im Laufe der Jahre entwickelte sich dann die Projekt Information zu dem Format wie sie sich Heute präsentiert.

Wir sind unabhängig, überkonfessionell und politisch nicht gebunden. Wir finanzieren uns als gemeinnütziger Verein durch Beiträge und Spenden unserer Mitglieder und Förderer.

Danke an diejenigen aus dem Team die Heute nicht mehr unter uns weilen, danke an das Team von Heute Peter Lechl, Siegfried Schwarze, Klaus Streifinger, Stefan Boes, Manfred Müller und Ulrike Sonnenberg-Schwan.

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