Loslassen . . . zum x-ten und bestimmt nicht letzten Mal


Heute habe ich das Lager in dem sich die letzten Kisten mit Hausrat der Eltern nachdem ich ihr Haus im Januar 2012 leergeräumt habe aufgelöst. Meine Absicht war dass das Meiste was sich in denKisten befand nicht nur des Aufhebens wert sondern, da es in sehr gutem Zustand noch günstig zu verkaufen oder wenn dies nicht funktionieren würde zu verschenken sein würde. Geschirr von Rosenthal, 23 zum Teil hochwertige Teppiche, Besteck, hochwertige Bildbände des Umschau Verlag der einst zu der Brönners Druckerei in Frankfurt gehörte, und und und. Zum einen habe ich immer wieder versucht das Eine oder Andere zu verschenken, um nicht zu sagen wie saures Bier anzubieten. Entweder es war kein „Bedarf“ vorhanden – was ich nicht so recht glauben will und kann – oder wenn „. . . aber nur wenn sie es uns anliefern und wir uns das auswählen können was uns gefällt“.

Irgendwann hatte ich die Schnauze voll. Nachdem ich Jedem lang und breit erklärt habe das ich dazu a) weder körperlich in der Lage bin und b) ich mir vor allen Dingen die finanziellen Mittel um mir „Taxianlieferungsfahrten“ mit Kisten voll mit Geschirr, Küchengeräten, hochwertigen Töpfe, Bücher und Teppiche nicht leisten kann, habe ich dann das Thema „Sozialkaufhäuser“ ad acta gelegt.

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Von den 25 Kisten mit Hausrat habe ich 12 Kisten mit den Dingen ausgewählt für die ich Verwendung habe. Den Rest der Kisten davon ca 8 Kisten mit Bücher habe ich einem Freund, seines Zeichens Bücherwurm und Sammler geschenkt. Über die übrigen Kisten mit Hausrat und die Teppiche hat sich der Mann im Lager der mir beim Öffnen der Kisten und grob aussortieren behilflich war gefreut. „Dafür“ Abnehmer zu finden ist kein Problem für mich.

Es war ein gutes Gefühl „loszulassen“ und mich zu trennen. Ob es der Mann vom Lager ist oder ob ich es bin der das Eine oder Andere an den Mann oder die Frau, die noch eine Verwendung dafür haben bringe, letztendlich spielt es keine Rolle.

Was mich nach wie vor erstaunt ist, das die sogenannten Sozialkaufhäuser keine Verwendung hatten. Und wenn dann nur zu Bedingungen wo ich mich gefragt habe ob ich einen Hörfehler habe oder falsch verbunden bin.

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