Auf sich selbst zurückgeworfen . . .


Gläubig zu sein ist keine Voraussetzung um zu dieser Erkenntnis zu kommen:

. . . . , bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Quelle:Wortlaut der Erklärung Papst Benedikt XVI in Deutsch

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Manchmal hat selbst Frau Merkel einen Geistesblitz. Bleibt zu hoffen das sie als Physikerin der man als Grundvoraussetzung der Logik bedarf diesen Gedankengang zu Ende denkt und zu einer Erkenntnis (die besonders für Politiker zutrifft) kommt und sie diese in Ihren politischen Alltag mit hinübernimmt um dem Bedürfniss von Menschen die alt werden – dem Alter gerecht zu werden, umsetzt.

Im Zeitalter des immer längeren Lebens könnten viele Menschen nachvollziehen, dass sich auch der Papst mit den Bürden des Alterns auseinandersetzen müsse. Quelle

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Leben – der Kreislauf von Werden und Vergehen – beinhaltet u.a Krankheiten und/oder der Verlust bzw Einschränkungen von Fähigkeiten. Sich diesem Thema, diesem Lebensabschnitt der schmerzhaft sein kann und idr ist zu stellen heißt sich dem „Leben“ zu stellen.

Jede Arbeit, jedes Amt, dem Alltag gerecht zu werden setzt körperliche wie auch geistige Fähigkeiten voraus. Die Erkenntnis der Verlust von Fähigkeit die beinhalten das man den Anforderungen des Alltag nicht mehr gerecht wird bringt – zieht als Folge meist schmerzhaftes Loslassen nach sich.

Wenn man das weiter denkt und auf den „Alltag“ überträgt dann zeigt er z.b. jedemR der ein Öffentliches Amt bekleidet wie z.b. PolitikerIn die ja für das weltliche Gemeinwohl verantwortlich sind, Grenzen auf. Nicht wenige Politiker kleben an ihren Posten auch wenn sie für Viele wahrnehmbar die Fähigkeit verloren haben dem Amt das sie ausfüllen gerecht zu werden und enstprechend zu handeln. Stattdessen klammern sie geprägt von der Angst loszulassen an der Macht und dem Gefühl des mit jedem Amt einhergehenden Status, der Anerkennung durch Andere. Vom Gefühl der eigenen Wichtigkeit berauscht und besselt, klammern sie an negativen Charaktereigenschaften wie Eitelkeit, Stolz, Selbstsucht, Missgunst, Ignoranz, die von den christlichen Religionen wie auch zu anderen Religionen zu den Kardinalsünden, Untugenden gehören.

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Was das Thema Homophobie und kath Kirche, den überwiegend einseitigen verklärten Kommentaren und Stellungenahmen realitätsfremder Presse und PolitikerInnen und sonstiger in bunten Kleidern gekleideten Trägern, besonders denjenigen außerhalb Afrika´s einem Kontinent auf dem ca 25 Mio Menschen mit HIV und AIDS leben betrifft, besser und treffender kann man es nicht zum Ausdruck bringen.

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