„Lauf für mehr Zeit“ 9. September 2012 16.00 Uhr . . . der Countdown läuft – (akt 2)


Morgen am Sonntag den 9. September 2012 um 16.00 findet der “17. Lauf für mehr Zeit” präsentiert von der VerkehrsGesellschaft Frankfurt am Main, dem Benefizlauf dessen Einnahmen u.a. dem Regenbogendienst der AIDS-Hilfe Frankfurt zu Gute kommt, zum letzten Mal unter dem Dach der AIDS Hilfe Frankfurt mit einem weinenden und hoffenden Auge auf dem Opernplatz Frankfurt/Main statt. Mit einem weinenden Auge weil sich die AH Frankfurt gezwungen sieht sich vom “Regenbogendienst” zum 31. Dezember 2012 zu trennen, und einem hoffenden Auge deshalb weil laut einem Bericht in der FR vom Donnerstag den 30. August . . .

. . . sich die Vertreter der Aids-Hilfe Frankfurt optimistisch zeigten, dass der Pflegedienst von einem „größeren Träger“ übernommen werden könnte. Das würde bedeuten, dass die Mitarbeiter ihren Job und die Patienten ihren vertrauten Betreuer behalten könnten. Quelle: fr-online.de

Können Freizeitjogger, Spitzenläufer und Prominente diesmal um ihre persönliche Bestzeit wahlweise auf der 5.000 oder 10.000-Meter-Strecke durch die Frankfurter Innenstadt wetteifern, so bleibt eines doch wie es war: der Wettkampf im Dienst der guten Sache, für den alle diese Läuferinnen und Läufer antreten, die finanzielle Unterstützung der Arbeit der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. für Menschen mit HIV und AIDS in dieser Stadt! Die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. begleitet und unterstützt seit mehr als 26 Jahren tausende von Menschen mit HIV-Infektion in häuslicher Betreuung und leistet Aufklärungsarbeit an Schulen, Arbeitsplätzen und in der Öffentlichkeit. Quelle: Lauf für mehr Zeit

In einem Grußwort von Peter Feldmann, dem neuen Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main heißt es u.a:

Durch die besseren Behandlungsmöglichkeiten ist AIDS nicht mehr eine innerhalb von Jahren zum Tode führende Infektion, sondern kann als chronische Erkrankung bezeichnet werden.Nach wie vor ist jedoch keine Heilung möglich. Neben den körperlichen und psychischen Beschwerden werden viele Betroffene immer noch mit Vorurteilen und sozialer Ausgrenzung konfrontiert. Deshalb bleibt die medizinische und psychosoziale Betreuung wichtig, damit ein selbstbestimmtes Leben möglich ist.
Daten zu Diskriminierung von Menschen mit HIV

Dank des medizinischen Fortschrittes und der Tatsache das Menschen mit HIV die das Privileg haben in einem der westlichen Länder mit dieser Krankheit zu leben heute von den med Therapien profitieren ist es im Grunde genommen für unsere Gesellschaft eine Schande das 30 Jahre nach bekannt werden von HIV/AIDS Menschen mit HIV/AIDS von der Gesellschaft in der wir/sie leben, der Gesellschaft dessen Teil wir/sie sind in unserem/ihrem Alltag immer noch benachteiligt, ausgegrenzt, abgelehnt, stigmatisiert, diskriminiert und kriminalisiert werden. “Eigentlich” sollte man von einer “aufgeklärten” Gesellschaft erwarten können das jeder Mensch ungeachtet seiner Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder fehlender Religionszugehörigkeit, Herkunft, sexuellen Identität und/oder Krankheit respektiert, akzeptiert und toleriert wird. Doch weit gefehlt. Einerseits erkunden wir den Mars und dringen mittels Weltraumteleskopen immer tiefer in den uns unbekannten Weltraum vor und in gleichem Maß lehnen wir menschliches Verhalten das uns Angst macht ab eben weil es uns fremd und unbekannt ist. Und das trotz Bemühungen von 25 Jahren „Prävention und Aufklärung“ zu dem Thema HIV/AIDS.

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Ein Großes Lob und „Danke schön“ gilt allen Helferinnen und Helfer, Freunden und EhrenamlterInnen, FördererInnen und Unterstützer sowie den zahlreichen InitiatorenInnen der Spendenaktionen. Ihr unermüdlicher Einsatz machen den Lauf für mehr Zeit zu dem was er ist. Ihr Engagement trägt in erheblichem Maß dazu bei das das Leben von vielen Menschen mit HIV in Frankfurt Main ein Mehr an Lebensqualität erfährt.

Der „Lauf für mehr Zeit“ wird von dem Fest auf dem Opernplatz eingeleitet das von 13. 00 bis 20. 00 Uhr auf dem Opernplatz, Frankfurt/Main stattfindet. Mehr dazu hier

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„Sensationell“, „überwältigend“, „großartig“, „phantastisch“.

Moderator Tim Frühling (HR) gehen beim 17. LAUF FÜR MEHR ZEIT die Superlative aus. In der Tat: Noch nie schnürten so viele Menschen ihre Laufschuhe und zogen ihr Sportdress an, um mit ihrer Teilnahme und ihren Spenden den Regenbogendienst der AIDS-Hilfe Frankfurt zu unterstützen. Als die Startschüsse an der Alten Oper fällt, setzen sich ins-gesamt 4077 Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und Walker in Bewegung; im vergangenen Jahr waren es weniger als 3.000. Ein gutes Drittel von ihnen macht sich auf die 10.000-Meter-Strecke, die zum ersten Mal angeboten wird. Diese Neuerung wie auch das herrliche spätsommerliche Wetter tragen zu diesem Tag der Rekorde und Erfolge bei. Denn auch beim Erlös dieses Laufes aus Start- und Sponsorengeldern gibt es ein Superergebnis: 133.000 Euro kommen für den Regenbogendienst der AIDS-Hilfe zusammen. Hauptsponsor der Veranstaltung war wieder einmal die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Quelle: AH Frankfurt

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Montag 10. September: Fankfurter Rundschau „Rennen und Spenden“

4077 Läufer haben Euro 133.000 an Spendengeler „zusammengelaufen, das zu 100 Prozent in den ambulanten Pflegedienst der Aids-Hilfe fließen soll. Stephanie Horn, Pressesprecherin AH Frankfurt „Wir sind sehr, sehr zufrieden“. Quelle: fr-online.de:

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