Krank sein – Gesund sein


Was ist „Krank sein“ – was ist „Gesund sein“. Bis vor einiger Zeit habe ich mit „krank sein“ immer Bettlägerigkeit, einen Aufenthalt im Bett verbunden.

Wikipedia hat dazu eine sehr treffende Definition gefunden:

Bettlägerigkeit ist ein umgangssprachliches Wort, das die (ungewünschte) Notwendigkeit bezeichnet, dass jemand das Bett hüten muss, also weder gehen, stehen, noch im Rollstuhl sitzen kann – sei es infolge einer Krankheit, auf Grund eines Unfalls, oder aus allgemeiner Schwäche.

Interessant ist in diesem Kontext ein weiterführender Link zu dem Begriff Altersschwäche:

Mit Altersschwäche wird der Abbau von körperlichen Funktionen mit zunehmendem Alter bezeichnet.

Krank sein – Bettlägerigkeit bezeichnet einen Zustand bei dem abzusehen ist das er sich auf einen bestimmten Zeitraum beschränkt, an dessen Ende man seine alltäglichen Angelegenheiten auf Grund seiner wieder erlangten bzw erstarkten, gesundeten körperlichen Funktionen aus eigener Kraft bzw ohne Hilfe und/oder Unterstützung von anderen Menschen wieder aufnehmen kann.

Dies entspricht dem Konzept das man nach allgemeinem Verständnis unter körperlicher Genesung versteht.

Krankheitszeichen, zum Beispiel Fieber, Schwäche, Schwindel, Schmerzen, verschwinden nach und nach bis zur endgültigen Wiederherstellung der Gesundheit.

Die Situation in der ich mich zur Zeit befinde ist so eine Art Zwischenbereich. So kommt es mir jedenfalls vor. Ich fühle mich weder „krank“ noch“alterschwach“. Vielleicht ist es aber auch so das ich mich – sich irgendetwas in mir weigert mich weder als „Krank“ noch als „Alterschwach“ zu bezeichnen. Weder bin ich im Sinn der Definition nach Wikipedia krank noch bin ich „altersschwach“ auch wenn ein Abbau, ein Nachlassen einiger körperlichen Funktionen, Muskelschwäche in den Beinen und Armen mit der Folge von Verlust von Ausdauer und Kraft stattgefunden hat.

An meiner Ausdauer und an der Kraft, an der Zunahme von Muskeln arbeite ich – wie man so zu sagen pflegt. Allerdings dreht sich mein Alltag zur Zeit um das Thema „Nicht gesund sein“ in einem Maß den ich als sehr beschränkend empfinde. Die Inanspruchnahme von 2maliger Haushalts Hilfe in der Woche (Die + Do) sowie dem 2 maligen Besuch einer physiotherapeutischen Praxis in der Woche (Mo + Fr wie ich es geplant habe) lassen mir, da die Woche nur 7 Tage hat wenig Raum für andere Dinge wie z.b. Fotografieren, der Besuch eines Museums, Freunde besuchen. Und nicht nur das. Für andere Termine ist kaum bzw kein Raum vorhanden. Das kann s auch nicht sein. Also werde ich alle Termine Haushaltshilfe (Di + Do Vormittag) und Physio Therapie (Di + Do Nachmittag) legen.

In seiner Eröfnungsrede der Positiven Begegnungen in Leipzig 2006 stellte Bernd Aretz pdf Datei Seite 4 – die folgenden Thesen in den Raum:

Gesund ist, wer noch nicht hinreichend auf Regelwidrigkeiten untersucht wurde. Soweit der klassische Medizinbegriff.
Gesund ist, wer kreativ mit sich und seiner Umwelt umgeht. Soweit die neueren Überlegungen.
Ist ein unglücklicher Mensch ohne medizinische Befunde gesünder als ein glücklicher mit einer langen Liste Diagnosen?
Ist ein arbeitender Rollstuhlfahrer gesund oder krank? Hängt das Ganze von der Verwertbarkeit im Arbeitsleben oder im sexuellen Alltag ab?
Ist die Krankheit, mit der wir uns heute hier beschäftigen, vielleicht nur ein geraffter Alterungsprozess, real oder aber in der Fantasie?

Kreativ und somit geistig? Gesund wäre es also wenn man seinen Teil dazu beiträgt um dem Verlust körperlichen Fähigkeiten Einhalt zu gebieten bzw entgegenzuwirken und etwas für seinen Muskalaufbau zu tun. Das heißt das man dem Ziel wieder fit oder „fitter“ zu werden Priorität in seinem Alltag einräumt und ihm alles andere unterordnet.

Mir scheint das ich als aus den Töpfen des Lebens das Disziplin Gen ausgeteilt wurde abwesend war alldieweil ich an einem Topf dessen Gen mir attraktiver schien um eine zweite Kelle bat.

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