Einzelschicksal „Alltag“ in Deutschland ? (akt 4)


Intro

Gestern entspann sich eine Diskussion im www zwischen einem guten Freund, einer wwwbekanntschaft und mir um das Thema „Was ist Armut“. Der Freund ist ein Mensch der gesundheitlich sehr schwer angeschagen, mit einem außerordentlichem Intellekt gesegnet ist und der obwohl er sich in einer prekären Lage befindet (leider geht es Vielen so) Mitgefühl und seine Menschlichkeit bewahrt hat, das ich mich vor einem solchen Menschen nur verbeugen kann.

Arm ist, wer Überlegung und Planung aufwenden muss, um das Alltägliche zu finanzieren. Sehr arm ist, wem auch Überlegung und Planung dabei nicht mehr helfen können.

Es geht einfach nicht, dass Armut von Reichen definiert wird, und Nicht-Verzichtende die Schönheit des Verzichts preisen. Armut ist eine konkrete Erfahrung von Lebenszusammenhängen und harten Fakten in einer je konkreten Gesellschaft. Wenn alle Mitschüler die Klassenreise nach Rom antreten können, und das Kind aus armer Familie nicht, dann ist die Kränkung für dieses Kind konkret, egal wie abstrus es sein mag, Klassenfahren als Flugreisen zu gestalten. Darüber möge man getrennt diskutieren. Aber, wie gesagt, mein Punkt setzt vor diesem Statusbereich an. Dort, wo es nicht bis zum Monatsende langt. Dort, wo es zum echten Problem wird, wenn ein Kind die Eistüte fallen lässt, weil man eine zweite zum Ersatz nicht mehr im Budget hat. Es sind diese Kleinigkeiten, die das Leben vergällen. Und das weiß ich nun wieder aus eigener Erfahrung.

Die WWWbekanntschaft erinnerte mich an Diskussionen in der Frankfurter Hausbesetzerscene in der Zeit von 1968 – 1972

Bei etwas bescheidenerem Leben der Masse, könnte sich der Armutsbegriff leicht relativieren. Meiner Meinung nach muss man eine Menge tun und besitzen um gesellschaftlich anerkannt zu bleiben, Dinge auf die man locker verzichten könnte, das ist der eigentlich soziae (Armuts)Druck…

Besser kann man nicht aneinander vorbeireden. Das war der Punkt wo ich weil ich wütend wie lage nicht wurde einen Schlußstrich gezogen und mich aus der Diskussion rausgehalten habe.

Intermezzo

Zum Thema „Armut – HartzIV schreibt die FAZ in Ihrer Online Ausgabe von Heute 11. Juli 2012:

„Die Regierung Schröder hat in Kooperation mit der gesetzesverschärfend agierenden CDU seinerzeit einen Paradigmenwechsel eingeläutet. Das grundsätzlich negative Menschenbild des Neoliberalismus wurde als Grundannahme in die Sozialpolitik eingeführt. Zugleich wurde die Hilfsbedürftigkeit des arbeitslosen Individuums aus dem staatlichen Einflussbereich weitgehend gestrichen und an Essenstafeln ausgelagert. Die Zivilgesellschaft übernahm nun den Part, für den der Staat sich nicht mehr zuständig sieht: die Ernährung seiner Bürger. So entstand um Hartz IV herum eine Hilfsindustrie, deren Legitimation hauptsächlich darin besteht, das System ökonomisch aufrechtzuerhalten. Erst Organisationen wie die Tafel ermöglichten es im vergangenen Jahr der Bundesregierung zu behaupten, das Existenzminimum der Hartz-IV-Empfänger sei auch bei Leistungskürzungen gesichert.

* * *

Bedingt durch meine PNP in den Füßen und Muskelschwund in den Beinen und Armen fühle ich mich wenn ich meine Wohnng verlasse sehr unsicher beim Laufen. Jede Unebenheit des Bürgersteiges, jeder noch so kleine Stein bewirkt das sich meine Unsicherheit vergrößert. Dies ändert sich wenn ich eine Begleitung habe oder wenn die Muskeln in den Beinen wie auch den Armen sich wieder gekräftigt haben. In der REHA wurde dafür der Grundstein gelegt. Dieses „Fundament“gilt es nun aufzubauen. Mittlerweile habe ich eine Praxis für physikalische Therapie gefunden wo mir dies möglich ist. Einen Termin bei einem Arzt der mir die entsprechenden Verordnungen/Rezepte ausstellt habe ich diese Woche. Es ging zwar nicht so schnell wie ich mir gewünscht habe aber es geht los. Endlich.

Auf Grund meiner körperlichen Verfassung wurde mir Anfang Februar Pflegestufe 1 – Sachleistung – hauswirtschaftliche Hilfe zuerkannt die von einem Pflegedienst geleistet wird. Ohne diese Möglichkeit, die Hilfe des Regenbogendienstes wäre ich wie man so sagt völlig aufgeschmissen. Diese Inanspruchnahme dient zur Aufrechterhaltung eines Grundbedarfes über den sich ein gesunder Mensch idr keine Gedanken macht weil es zum Alltag gehört. Artztermine, der Gang zu einer Behörde oder einem Amt, der Besuch eines Konzertes oder einer Veranstaltung (sofern man über die entsprechenden Mittel verfügt) auch dies gehört zum Alltag über den man sich keine Gedanken macht wenn man gesund und in Lohn und Brot steht. Für mich ist es jedoch (noch ) eine Herausforderung. In zwei, drei Monaten wenn ich etwas fitter geworden bin – so hoffe ich jedenfalls – sehe ich darin auch kein Problem mehr. Bis dahin jedenfalls benötige ich auch für diesen „Aspekt“ meines Alltags Hilfe und Unterstützung.

Das Angebot der örtlichen AIDS Hilfe ist mir in dieser Hinsicht pers eine große Hilfe. Wie in jeder AH so gibt es auch hier div Ehrenämter – ehrenamtliche HelferInnen ohne die die vielen Aufgaben nicht zu bewältigen wären.

„In Deutschland gehen über 23 Mio. Menschen einer Freiwilligentätigkeit nach.
Auch für die AIDS-Hilfe Frankfurt ist die ehrenamtliche Arbeit zu einer unverzichtbaren Stütze für die Ermöglichung einer Vielzahl von Angeboten geworden.

So vielfältig die Arbeit in den verschiedenen ehrenamtlichen Projekten auch ist, so unterschiedlich sind doch auch die Menschen, die ohne Bezahlung, aber mit viel Engagement für deren erfolgreiche Umsetzung sorgen.

Ob nun die Mitarbeit beim Regenbogenfrühstück, bei dem Ehrenamtler für Menschen mit HIV/AIDS ein leckeres Frühstück zaubern, oder bei den Rosa Paten, welche älteren homosexuellen Männern helfen, den Anschluss an das schwule Leben nicht zu verpassen – für nahezu jeden Interessenten bietet sich ein spannendes Feld der Mitarbeit, welche sich aus verschiedenen Motiven heraus ergeben kann.“ Quelle: AH Frankfurt

Ob es sich um Hilfe im Alltag, oder um die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen handelt, ohne dieses ehrenamtliche Engagement würde es hier wie auch in anderen Städten zappenduster aussehen. Leider ist der Bedarf um ein vielfaches höher als tatsächlich abgedeckt werden kann. Ob auf der professionellen oder auf der ehrenamtlichen Ebene, Wartelisten gehören zum Alltag in der Abeit von AH´s. Auf Grund der desolaten gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen ist es unmöglich das „Alte und chronisch kranke Menschen, sofern kein funktionierendes familiäres Netzwerk oder der  entsprechende finanzielle Hintergrund vorhanden ist, ein Leben im Alter in Würde führen zu können.“

Meinen Alltag im Kontext zu meiner körperlichen Situation zu bewältigen bedarf wie es es mein Freund so treffend auf den Punkt brachte:

Arm ist, wer Überlegung und Planung aufwenden muss, um das Alltägliche zu finanzieren. Sehr arm ist, wem auch Überlegung und Planung dabei nicht mehr helfen können.

Natürlich könnte ich zu einem Arzttermin, zum Versorgungsamt oder anderen Besorgungen mit dem Taxi fahren. Die Konsequenz wäre das mein Kto in der 3. Woche in den rote Zahlen wäre. Also überlege ich mir wie ich das Notwendige mit den mir zur Verfügung stehenden Mittel und Angeboten unter einen Hut bringen kann. Das sich dabei Konstellationen ergeben können über die ich zweimal nachdenken muß liegt in meiner Natur. Und das ich möglicherweise auch eine getroffene Entscheidung zurücknehme wenn sie sich bei genauerem Hinsehen eine getroffene Entscheidung sich für mich als Nachteilig erweist liegt auf der Hand. Das kann passieren. Dieses Recht nehme ich mir.

Unverständlich und nicht nachvollziehbar wird es dann für mich wenn „Professionelle“ sich dadurch persönlich angegriffen fühlen, wenn sie nicht in der Lage sie ihre Person von der Professionalität des Jobs zu trennen. „Jetzt hab ich mal telefoniert und versucht zu helfen und dann machst Du das rückgängig.“ Wenn dann jemand seine Maske fallen läßt, mir dann noch durch die Blume zu verstehen gibt „Wenn Du das nochmal machst dann werden Wir dir unsere Hilfe verweigern“ nach dem Motto „Entweder Du spielst nach meinen Spielregeln oder kannst sehn wo Du bleibst. Ich weiß was das Beste für Dich ist“ dann stelle ich einiges in Frage um es mal höflich zu formulieren.

Was mir wirklich zu schaffen macht sind-waren Gedanken die mir in der Nacht durch den Kopf gegangen sind. Gedanken die ob schriftlich in Worte zu fassen oder zu verbalisieren mir auch jetzt noch alles andere als leicht fallen. „Ich hab einfach keinen Bock mehr so weiterzuleben wie seit einiger Zeit. Ich bin diesen ewigen Kampf meinen Alltag zu bewältigen so leid, das ich keinen Bock mehr habe zu leben.“

Schon seit längerer Zeit wünschte ich mir manchmal das „die Nacht i.e. der Schlaf“ nie zu Ende gehen möge. Mir wird bewußt das dies ein Synonym für einen Todeswunsch war.

Ich bin mir bewußt das dies den Einen oder Anderen „Erschrecken“ wird. Ich fühle aber auch das alleine durch die Tatsache das ich das schreibe, durch dieses Teilen, dieser Gedanke von seiner „Ungeheuerlichkeit, seiner Angstmachenden Macht, seine Macht über mich verliert. Auf jeden Fall habe ich keinen Bock „düstere Gedanken“ mit mir herumzutragen bzw an ihnen festzuhalten. Schreiben ist da ein Weg für mich um „loszulassen“.

Werde ich meinem Leben ein Ende setzen? Nein. Ich habe es früher The Needle and the Damage done schon nicht gekonnt. Dazu lebe ich zu gerne.

Werde ich so werden wie ihr mich gerne hättet ihr Professionellen an euren Sessel klebenden Euch selbstversorgenden Schreibtischtäter? (Zum Glück gibts noch ne Menge die nicht so sind) Leckt mich . . . So schnell werdet Ihr mich nicht los.

* * *

Update 12. Juli 2012

Ist Zustand

Ich kann keine Treppen steigen und längere Wege/Strecken alleine laufen

Mögliches WPW Syndrom

Auf Grund meiner derzeitigen körperlichen Verfassung bin ich auf hauswirtschaftliche Hilfe angewiesen sowie eine Alltagsbegleitung um Termine zum Arzt, Physiotherapie, Krankengymnastisches Gerätetraining und sonstiges „Alltägliches“ wahrnehmen bzw erledigen zu können.

Mein Alptraum ist es im Winter, sollte es geschneit haben oder Schnee liegen das ich nicht meine Wohnung verlassen kann, weil sich an meiner körperlichen Verfassung nichts geändert hat.

Soll Zustand

Mein Ziel ist es das meine körperliche Verfassung soweit wiederhergestellt ist, das ich meinen Alltag alleine und ohne Hilfe bewältigen kann.

Lösung – Der Weg dahin

Meinen Arzt der mich lange Jahre begleitet hat habe ich verlassen da es mir nicht möglich ist die Treppen, um zum Aufzug in den 2. Stock seiner Praxis zu gelangen, alleine zu bewältigen. Aus diesem Grund habe ich den Arzt gewechselt und bin jetzt bei einem Facharztzentrum wo der Zugang zu der Praxis „Behindertengerecht -> Rampe“ gestaltet ist.

Mittlerweile habe ich ganz in der Nähe wo ich wohne (ca 10 Minuten zu Fuß wenn man fit ist) eine pysiotherapeutische Praxis gefunden wo ich die Möglichkeit habe eine Physiotherapie sowie krankengymnastisches Gerätetraining in Anspruch zu nehmen.

Dies wird/ist meine Priorität in den nächsten Monaten – sein.  In der Praxis bedeutet das:

Ausstellung von Rezepten für

KG – ZNS -> Physiotherapie
KG – Geräte – Muskelinsuffizienz

Überweisung kardiologisches Zentrum, Herzspezialist

Die Schwierigkeiten die sich ergeben werden sind durchaus lösbar. Termine des Pflegedienstes, Termine der Physio-KG Therapie sowie eine Alltagsbegleitung zur Wahrnehmung von Terminen unter einen Hut zu bringen wird nicht so einfach sein. Und dies – wenn möglich ohne das es zu Überschneidungen kommt. Schließlich bin ich nicht die einzige Person die vom Pflegedienst „des Regenbogendienst“ betreut wird bwz dessen Dienste ich in Anspruch nehme. Das geht nur wenn man gemeinsam an einem Strick zieht und besonnen und in Gelassenheit miteinader kommuniziert. Ausraster sind da kontraproduktiv und helfem keinen weiter.

Die nächsten Monate werden für mich nicht einfach werden. Wenn ich aber daran denke was ich in der Zeit vom April 2011 bis Anfang Februar 2012 dieses Jahres gewuppt habe – Umzug meiner Mutter in ein Altenpflegeheim, Verkauf und Auflösung des Hauses meiner Mutter mit Hilfe – Aufsicht des Betreuungsgerichtes, mein Umzug im Februar von Darmstadt nach Frankfurt – und dies alles alleine, da wird dies ein Klacks dagegen sein.

* * *

Update 19. Juli 2012

Gestern habe ich endlich eine Physiotherapeutische Praxis gefunden die nicht nur über einen behindertengerechten Zugang verfügt sondern wo ich die Anwendungen in Anspruch nehmen kann die notwendig sind um die oben genannten Ziele zu erreichen. Behandlungsbeginn wird der 26 Juli sein. An zwei Tagen in der Woche werde ich  Pysiotherapie und krankengymnastisches Gerätetraining – Muskelaufbautraining absolvieren können.

Für mich ging das alles viel zu langsam. Ich glaubte spätestens in der 2. Woche nach meiner Entlassung am 30. Juni aus der REHA schon wieder die notwendingen Therapien in Angriff genommen zu haben. Das es – nach meinem Geschmack so lange gedauert hat lag zum einen daran das Urlaubszeit ist und die meisten Therapeuten in Urlaub. Der Hauptgrund jedoch das es sich so lange hinauszögerte liegt schlicht und einfach an der Unfähigkeit oder um es höflich auszudücken der Unkenntnis der Ärzte ein Rezept, eine Verordnung so auszustellen wie es nun mal notwendig ist d.h. das es den Vorgaben der KK entspricht.

Originalton Sachbearbeiterin der Krankenkasse:

„Wir können nicht auch noch den Job der Ärzte machen“

* * *

Update 28. Juli 2012

Nach etlichen Telefonaten zwischen meinem Arzt, der Krankenkasse und mir entsprechen die Rezpete für PhysioTherapie und krankengymnastisches Gerätetraining endlich den krankenkassenvorgabetechnischen RahmenBedingungen. Den ersten Termin habe ich schon hinter mir und komme nicht umhin festzustellen das das ganze Konzept „stimmig“ ist. Das Personal, die Therapeuten, das Konzept der Praxis wie auch die Atmosphäre ist sehr angenehm.

Der letzte Punkt der sich als überaus kompliziert erweist ist die Fahrtkostenübernahme. Wenn ein Patient die Pflegestufe 2 hat oder einen Schwerbehindertenstatus von 100 % und das AG so ist die Kostenfrage/Übernahme kein Problem. Schwieriger gestaltet sich die Angelegenheit wenn diese beiden Bedingungen nicht zutreffen.

Damit die Fahrtkosten Wohnung <-> Praxis von der KK übernommen werden, muß der Arzt eine Bescheinigung darüber ausstellen das die rezeptierteN AnwendungEn mindestens 1 mal pro Woche in Anspruch genommen werden und es auf Grund der medizinischen Diagnose/Notwendigkeit absehbar ist, das die Anwendungen länger als 3 Monate notwendig sein werden. Eine ausführliche Diagnose, Arztbrief, Abschlußbericht eines Krankenhausaufenthaltes, Rehaberichtes aus dem der körperliche Zustand i.e. die „behandlungsbedürftigkeit ersichtlich ist“ ist da sehr hilfreich.

Diese Bescheinigun stellt der Arzt aus und schickt sie zu der Krankenkasse.  Diese gibt der Bescheinung statt, d.h. erklärt sich schriftlich zur Übernahme der Kosten  durch Taxi, Krankentransport (je nach dem) bereit.

D.h. für jede Fahrt bekammt man entsprechend dann von seinem Arzt einen Taxischein der vom Arzt auf das Datum ausgestellt an dem eine/die AnwendungEn stattfindetEn.

Um die Sache zu vereinfachen ist es sinnvoll das man die Termine der Anwendungen die von der Praxis vergeben werden (am besten schon für 2,3 Monate im voraus sodas pro Woche 2 Anwendungen auch gewährleistet sind) kopiert und mit den entsprechenden Briefmarken plus addressierten Briefumschläge seinem Arzt zukommen läßt. Wie anders sollte man auch in den Genuß der Taxischein kommen.

Wie gesagt es handelt sich hierbei im die Konstellation das man a) nicht in der Lage ist mit den öffentlichen Verkehrsmittel seinen Arzt aufzusuchen bzw die Termine in einer Physiotherapeutischen Praxis wahrzunehmen (wenn man nicht wie ich mehr wie 200 Mtr laufen bzw keine Treppen steigen kann und somit auf einen behindertengerechten Zugang zum Arzt/Praxis angewiesen ist) und man sich finanziell auf der Höhe von Rente <-> Grundsicherung bewegt.

Wenn es sich dann auch noch herausstellt, das die Ursachen von „Verschleppung und/oder Verzögerungen“ in der Unfähigkeit, bzw der Inkompetenz von „Mitarbeitern“ liegen, ist es nachvollziehbar das viele Patienten unter solchen Voraussetzungen „das Handtuch werfen“.

* * *

Update 9. August

Seit Gestern den 8. August ist alles wie man so sagt „in trocknen Tüchern„. D.h. die Rezepte sind nach 3 Anläufen so ausgestellt das sie den Anforderungen der KK entsprechen, die Zusage der KK zur Kostenübernahme für Fahrten hin/zurück zur Physiotherapeutischen Praxis (mit behindertemgerechten Zugang) und der Zusage eines Taxiunternehmens das die Kostenübernahme akzeptiert und ich deren Dienstleistung in Anspruch nehmen kann sind endlich vorhanden. Alles in allem hat es fast 6 Wochen gedauert bis dieser Zustand „Alles so wie s sein soll“ erreicht war.

Allerdings muß man sich einfach vor Augen halten das 3 Wochen davon eine Verschwendung von kraft und Energie waren somit völlig unnütz waren. Und dies war/ist einzig und allein dem Umstand geschuldet, das wie eine Mitarbeiterin der KK sich auszudrücken pflegt: „Ja sollen wir den die Arbeit von x x x x x auch noch mitmachen?“

Dies ist imo eines der Grundübel unserer Republik. Wenig Ahnung vom Sachverhalt, den Anforderungen die ein Arbeitsplatz mit sich bringt. Auf der höchsten politischen Ebene zeigt sich das durch die in den letzten Monaten zahlreichen Urteile des BvG mit dem Tenor das die Politik – die Regierenden in vielen Bereichen versagt haben, da deren Entscheidungen einfach nur willkürlich (nach eigenem Gutdünken eben) anstatt Rechtens waren.

* * * * *

Weitere/ähnliche Beiträge zu diesem Thema:

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gesellschaft, Gesundheit, HIV im Alltag, HIV und Alter, HIV/AIDS, Leben im Alter, Menschenrechte/Human Rights, Politik abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s