Regenbogendienst der AIDS Hilfe Frankfurt * 1989 – † 20?? (akt)


Am Freitag den 27. April 2012 fand in den Räumen der AIDS Hilfe Fankfurt/Main eine Pressekonferenz statt. Der einzige Tagesordnungpunkt dieser Pressekonferenz war die  „Schließung des Pflegedienstes „Regenbogendienst“ der AH Frankfurt zum 31. Dezember 2012″.

Achim Teipelke, Geschäftsführer der AH Frankfurt:

„Diese Pressekonferenz oder dieses Gespräch machen wir auch deswegen weil wir hoffen das damit vielleicht ein Signal, ein Weckruf an die Gesellschaft, zu den Kostenträgern rausgeht in der Hoffnung das wir – sich neue Möglichkeiten finden um den Regenbogendienst kostendeckendend als Angebot der AIDS Hilfe Frankfurt/Main weiter fort führen zu können, oder wenn es dann so sein sollte einen eigenständigen Betreuungsdienst das sich aus dem Team des jetzigen Regenbogendienst zusammensetzt ins Leben rufen zu können.

Der Pflegedienst hat ein Volumen von Euro 690.000,–. Soviel kosten die Personal, die Sachkosten, Fahrkosten alles was damit zu tun hat. Von diesen 690.000,– können wir mit den Krankenkassen und Sozialkassen, den Kostenträger abrechnen. D.h. wir haben Einnahmen in Höhe von rund Euro 360.000,–. Dazu kommen noch Zuwendung der öffentlichen Hand – kommunalisierte Landesmittel die in die Pflege fließen und städtische Zuwendungen im Rahmen der so genannten Überlassungspflege in Höhe von ca Euro 80.000,–  i.e. Euro 40.000,– von der Stadt und Euro 40.000,– vom Land.

Die Lücke die wir versuchen durch Spenden und durch Sponsorengelder  zu schließen (Lauffür mehr Zeit, CSD, 1. Dezember WeltAIDS Tag) schließen müssen ist mittlerweile auf Euro 230.000 im Jahr angewachsen. Und das ist eine Zahl das muß man einfach sagen die wir uns nicht mehr leisten können.

Schon 1989 mußten wir 1/3 der Kosten für den Regenbogendienst durch Spenden aufbringen. Aber irgendwann ist die Grenze dessen was wir auch schaffen können erreicht. Es bedeutet ja auch immer ein solidarischer Akt der GesamtGesellschaft, da wir diese Spenden bei der Frankfurter Bevölkerung einsammeln müssen. Und das wird in Zeiten wo es überall klamm ist was das Spenden sammeln betrifft immer schwieriger.

*

Ich selbst gehöre zu einem der 100 Klienten die von den MitarbeiterInnen des Regenbogendienst zur Zeit betreut bzw zu Hause besucht werden. Auf Grund einer Polyneuropathie in beiden Füßen und Muskelschwund – Myopathie – in beiden Beinen und Armen bin ich in meiner Mobilität stark behindert. Wenn ich mich z.b. bücke um etwas das zu Boden gefallen ist aufzuheben, dann brauche ich zwei Mann die mich aufrichten. Die Wohnung und das Bad zu wischen, mir vorzustellen das ich auf dem nassen Boden ausrutsche weil ich mich durch die Polyneuropathie unsicher auf den Beinen fühle, schon dabei bekomme ich ein flaues Gefühl in meinem Magen. Wie mir dürfte es anderen Klienten des Regenbogendienstes ähnlich gehen. Aus diesem Grund kommt der Regenbogendienst 2 mal in der Woche zu mir nach Hause und ist mir bei diesen hauswirtschaftlichen Arbeiten behilflich. An einem Tag gehen wir zusammen einkaufen, den zweiten Tag ist dann großreine machen der Wohnung, Bett beziehen etc  angesagt.

Die Schließung des Regenbogendienstes kommt für viele Klienten einer mittleren Katastrophe gleich. Nicht nur weil sie wie ich auf die Pflege oder die hauswirtschftliche Hilfe der PflegerInnen und hauswirtschaftlichen HelferInnen angewiesen sind sondern deshalb, weil der „Besuch“ der PflegerInnen, hauswirtschaftlichen Helferinnen und Helfer des Regenbogendienstes für viele andere Klienten der einzige soziale Kontakt ist. Nicht wenige leiden neben HIV an Depressionen, leben in sozialer Isolation.

Katrin Medack, Leiterin des Regenbogendienst:

Das Feedback unserer Klienten als wir ihnen mitteilten das der Regenbogendienst am Ende des Jahres schließen wird ging uns sehr nahe. Viele waren fassungslos weil sie was ihre Versorgung betrifft eine Perspektivlosigkeit gesehen haben. „Was passiert dann mit mir ?“ Ich fühle mich hier wohl. Ich bin bei Euch in den richtigen Händen teilweise seit 15 Jahren und länger . . .

*

Achim Teipelke:

Dank der erfolgreichen Forschung gibt es heute Medikamente und Therapien mit denen die Infektionskrankheit HIV behandelbar und weitgehend gut unter Kontrolle zu halten ist. Den Betroffenen geht es gesundheitlich besser heute.

Seit mehr als 20 Jahre leben so vielen Menschen mit HIV und AIDS in Frankfurt (3000 Stand 2009) wie noch nie. Nicht mehr der nahe Tod sondern das Leben mit HIV sind die großen Themen für die Betroffenen. Geblieben sind aber auch Diskriminierung und Ausgrenzung. Heute weniger auf Grund von HIV sondern durch die noch immer normbrüchigen und teils unangepaßten Biografien der Betroffenen, durch soziale und ökonomische Not und durch die Tatsache das wer nicht zu den Leistungsträgern gehört, wer durch Krankheit und Behinderung nicht oder eingeschränkt leistungsfähig ist häufig durch Frühverrentung und dem damit verbundenen Ausscheiden aus sozialen Bezügen zu einem nicht selten isolierten und armen Menschen wird. Also zu einem Bedürftigem.
Lange Krankheit und Verläufe, Nebenwirkungen mit langen Therapien, soziale Isolation, psychische Auffälligkeiten zeichnen heute das Bild unserer Patienten aus die verstärkt zu den weniger Privilegierten in dieser Gesellschaft gehören.

Dazu kommt das unsere Klienten immer stärker an den Rand, an den Stadtrand gedrängt werden. Ich sage das deswegen und will ihnen das als Hintergrundinformation geben weil wir der Überzeugung sind das es immer noch eines solchen Dienstes bedarf, weil wir immer noch sehen das Menschen unzureichend versorgt werden durch das Regelsystem. Hier wächst der Bedarf an Betreuung und Fürsorge der weit über das sozialarbeiterische Handeln was ansonsten als Betreuung verstanden wird hinaus geht

Katrin Medack:

Das Wort „Familie“ ist in diesem Zusammenhang sehr oft gefallen. Dieses familiäre: Ich laß Dich so wie Du bist“, diese Vertrauenssituation ist ein Aspekt der über die Jahre zwischen uns und unseren Klienten herrscht bzw gewachsen ist. Es ist eine Qualität der die Arbeit und insbesondere unserer MitarbeiterInnen auszeichnet, eine Qualität die man im Regelversorgungsbetrieb nicht findet.

Ich selbst habe schon in einigen Pflegeeinrichtungen gearbeitet. Pflegekräfte haben teilweise schon manchmal schon so etwas diktierendes an sich. „Du mußt das jetzt so und so machen  . . . „ Bei uns darf jeder sein wie er will. Wir akzeptieren ihn/sie so wie er ist – mit seinen ganzen Eigenheiten. Wir haben Klienten von anderen Pflegediensten übernommen wo wir teilweise schon der 5. Pflegedienst waren, weil sie mit den Leuten nicht zurecht kamen. Und bei uns – mit uns sind sie glücklich.

Aus meiner Sicht kann ich das nur bestätigen. Da ich erst seit kurzer Zeit (wieder) in Frankfurt lebe, ich bin am 10. Februar von Darmstadt nach Frankfurt umgezogen, nehme ich die  Dienste des  Regenbogendienst erst seit Ende Februar in Anspruch. Die Herzlichkeit und Offenheit derjenigen aus dem Team die ich bis jetzt kennengelernt habe, ist in der Tat ausergewöhnlich. Zwischen jedemR Einzelnen der bis dato zu mir gekommen ist war sofort ein Gefühl da als würden wir uns seit Jahren kennen.

„Sollte es tatsächlich am 31. Dezember zu einer Schließung des Regenbogendienstes kommen, so wird die AIDS-Hilfe Frankfurt Sorge für eine gute und qualitative Weiterbetreuung und Überleitung der Patienten tragen.“

Doch wie wird diese Betreuung und Pflege dann im Alltag aussehen? Die Mitarbeiter des Regenbogendienst der AH Frankfurt haben mit Menschen die HIV + sind, mit Schwulen, Lesben und Transgender keine Probleme. Das ist aber unter Pflegepersonal der üblichen Pflegedienste nicht die Norm. Die Angst abgelehnt oder gar diskriminiert zu ist bei vielen Klienten durchaus berechtigt.

Anfang September 2008 habe ich an einer Veranstaltung von HIV im Dialog das unter dem Motto „Vom Leben reden“ in Berlin teilgenommen. Ein zentraler Schwerpunkt war das Thema „Leben im Alter„. Während dieser Veranstaltung lernte ich die Schwulenberatung in Berlin die u.a. über ihr Projekt, damals noch unter dem Namen „Regenbogenvilla heute Lebensort Vielfalt“ berichtete. Da ich länger in Berlin blieb als die Veranstaltung „HIV im Dialog“dauerte, habe ich der Schwulenberatung einen Besuch abgestattet. An einem Montagnachmittag fand ein lockeres Treffen von überwiegend schwulen Männer aus den div Kiezen aus Berlin statt. Einer der anwesenden Männer war ein ehemaliger Angehöriger der russischen Armee, der sich nach dem Abzug seiner Einheit zu Beginn der 90ger Jahre entschieden hatte in Berlin zu leben.

Auf dem Weg nach Hause, wir hatten beide den gleichen Weg zur nächsten U-Bahn Station, erzählte er mir von seiner Angst das seine Kameraden von seiner Homosexualität erfahren würden. Über all die Jahre die er in der russischen Armee in Berlin stationiert war hatte er seine Homosexualität unterdrückt, ein verstecktes Leben geführt. Er erzählte mir das er sich erst vor einigen Wochen „geoutet“ hatte. Aus Angst stigmatisiert und abgelehnt zu werden hatte sich dieser Mann im Jahr 2008 im Alter von Anfang 60 Jahren erstmals zu seiner Homosexualität offen bekannt. Ein ganzes Leben in Angst zu leben ist für mich das was ich als „ein Leben in der Hölle auf Erden“ bezeichne.

Auch heute gibt es immer noch ältere Männer und Frauen die auf Grund der Vergangenheit im Kontext zu dem §175 der erst vor 18 Jahren aus dem BGB entfernt wurde traumatisert sind.

  • Am 23. November 1973 führte die sozialliberale Koalition schließlich eine umfassende Reform des Sexualstrafrechts durch.
  • Ab 1975 kam es jährlich nur mehr zu maximal 200 Verurteilungen.
  • 1986 brachte der erste offen schwule Bundestagsabgeordnete Herbert Rusche mit seiner Fraktion, den Grünen, einen Gesetzentwurf zur ersatzlosen Streichung der §§ 175 und 182 StGB im Deutschen Bundestag ein, der jedoch sowohl von der Regierungskoalition aus CDU und FDP als auch von der SPD abgelehnt wurde.
  • Im Jahr 1994 beschloss der Bundestag – auch angesichts der inzwischen eingetretenen gesellschaftlichen Veränderungen – mit dem 29. Strafrechtsänderungsgesetz vom 31. Mai 1994 § 175 StGB aus dem Strafgesetzbuch zu streichen.

Menschen die HIV positiv sind werden heute im Jahr 2012, 30 Jahre nach HIV in Deutschland immer noch oder immer wieder stigmatisiert und diskriminiert.

Katrin Medack:

Immer wieder mal machen wir die Erfahrung, das ein Klient, der HIV + ist von einem anderen Pflegedienst diskriminierend behandelt wurde. Sprich es wurde mit Kittel, Mundschutz und doppelten Handschuhen gearbeitet. Wir arbeiten unter den ganz normalen hygienischen Bedingungen es sei denn es ist irgend ein anderer infektiöser Keim vorhanden der besondere Maßnahmen verlangt so wie es die Richtlinien  vorschreiben.

Die größte Angst unter vielen unserer Klienten ist, wenn der Regenbogendienst schließt und sie von einem anderen Pflegedienst betreut oder gepflegt werden nicht mehr so akzeptiert zu werden wie sie sind. Das ist das schlimmste für sie, das ist das wovor sie Angst haben.

Einen Zahnarzt zu finden, der einen HIV Patienten betreut, es ist echt schwierig in Frankfurt. Das ist für uns nichts Neues. Wir erleben es immer wieder wenn ein Klient von uns in die Notaufnahme kommt und das Personal erfährt von seinem Status „HIV positiv“. Dann werden sie nicht so behandelt wie jeder andere Notfall. Sie hören dann „Sie müssen warten“, werden nur aus der Ferne betrachtet und/oder werden nicht von Ärzten und Schwestern angefaßt. Das ist einfach furchtbar. Wir müssen sie dann wieder auffangen. Sagen, Ok Du weißt wie es ist. Aber jetzt bist Du wieder zu Hause. Jetzt ist alles wieder gut.

*

In der Gesellschaft herrscht nach wie vor immer noch sehr viel Unwissenheit über HIV, über die Lebensentwürfe von Schwulen und Lesben. Und Pflegepersonal ist ein Teil dieser Gesellschaft. Ich pers habe mit Ablehnung und Diskriminierung und den Ängsten anderer Menschen mir gegenüber weil ich HIV + bin kein Problem. Sollte zu mir ein Pfleger oder hauswirtschaftlicher Helfer kommen und sich 3 paar Handschuhe, n Mundschutz, ne Schutzbrille und n Helm aufsetzen wenn er/sie mit dem sauber machen meiner Wohnung anfangen will, dann ist er schneller aus meiner Wohnung draussen als bis er „1“ denken kann. Viele Klienten verfügen aber nicht über dieses Selbstbewußtsein.

*

Achim Teipelke

Wir sind der Pflegedienst für alle Gruppen. Egal aus welchen sozialen Schichten und Verhältnissen, Familienstrukturen die Menschen zu uns kommen. Es gibt Menschen die zu uns wollen, die sagen: Mir geht s gut, ich hab ein gutes soziales Umfeld. Das ist kein Problem für uns. Die werden von uns selbstverständlich auch versorgt. Unser Pflegedienst nimmt sich aller Zielgruppen an. Das ist mir wichtig dies zu betonen. Wir erfahren große Zustimmung bei denjenigen die andernorts nicht versorgt werden.

Eine Gruppe die in zunehmendem Maß anwächst, größer wird, sind Menschen aus den so genannten hoch Prävalenz Länder, also aus den Länder in denen HIV relativ stark vorhanden ist, die hierher in die Bundesrepublik kommen und hier von ihrer Infektion erfahren und hier behandelt werden müssen. Das bedeutet das wir mit Menschen aus Kulturen konfrontiert werden die ein völlig anders Bewußtsein zu HIV bzw Verständnis von HV haben. Das ist in Deutschland ja etwas anderes weil HIV nicht mehr diesen Stellenwert hat. Gott sei Dank kann man sagen.

*

Was die Ausbildung von hauswirtschaftlichen HelferInnen sowie PflegerInnen in den entsprechenden Schulen zu dem Thema HIV und insbesondere die Lebenswelten von Schwulen und Lesben betrifft die ist alles andere als in der Realität von heute angekommen.

* * *

Was würde ich mir wünschen? Das der Regenbogendienst nicht zum Ende des Jahres eingestellt wird.

Ich könnt mir z.b. ein Benefizspiel der Eintracht Frankfurt zvorstellen. 20 % für den Regenbogendienst vom ausverkauften Heimspiel – Lokalderby Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05  . . . .

* * * * *

Weitere/ähnliche Beiträge zu diesem Thema:

Dieser Beitrag wurde unter AIDS, HIV im Alltag, HIV und Alter, HIV/AIDS, Homophobie/Gewalt, Homosexualität, Inland, Leben im Alter, Lesben/Schwule/Transgender, Medizin/Medikamente, Menschenrechte/Human Rights, Politik, Stigma abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Regenbogendienst der AIDS Hilfe Frankfurt * 1989 – † 20?? (akt)

  1. termabox schreibt:

    Die AH Frankfurt legt zurecht den Finger in die Wunde: Was ist uns allen, unserer Wohlstandsgesellschaft, eine bedarfsgerechte Pflege in Deutschland wert?

    Kostendeckend zu arbeiten bedeutet also de facto, an der – menschlichen – Qualität zu sparen. Was bleibt, ist eine satt-und-sauber-Pflege mit Pflegebedürftigen, die unterversorgt bleiben – und hochmotivierten engagierten Pflegekräften, die überfordert und frustriert sind, weil sie in dem engen Zeitrahmen der finanzierten Kostenmodule nicht das tun können, was humane Pflege wirklich ausmacht.

    Die Notsituation des Regenbogendienstes in Frankfurt ist kein Einzelfall. Leider.

  2. alivenkickn schreibt:

    Was das „betreute Wohnen“ betrifft . . aus dem Jahresbericht von 2011:

    Als Entscheidungsgrundlage diente der Belegungskonferenz ein sog. „Integrierter Hilfeplan“. In ihm wird die aktuelle Situation/Problemlage des zur Aufnahme ins Betreute Wohnen Vorgeschlagenen beschrieben, es werden Betreuungsziele benannt und die erforderlichen Hilfen aufgeführt. Zudem soll der durchschnittliche Zeitaufwand für die einzelnen Bedarfsbereiche in Minuten pro Woche bemessen werden.

    Das kann sich nur ein Fachidiot ausgedacht haben der keine Ahnung von der Thematik hat oder der aus dem TakaTukaLand kommt und sich seine Welt zurechtbastelt wie sie ihm gefällt. . . .

  3. Patrick schreibt:

    Es ist halt schwierig etwas zu retten das schon seit Jahren vor sich hin kränkelt. Hoplahopp ist da leider nicht…

    Und wenn Benefizspiel dann doch bitte Eintracht gegen Kickers Offenbach…. Mainz ist nur ein Karneval-Verein

  4. alivenkickn schreibt:

    Ich versteh nicht nicht was Du mit „vor sich hin kränkeln“ meinst. Das Angebot, die Arbeit, die fachliche Kompetent steht seit Jahren außer Frage, wird von allen die der Pflege und der Betreuung bedürfen angenommen. Wenn Du mit kränkeln die Kosten für diese Art der Pflege und der Betreuung meinst, das dieser Art und Weise der den Bedürftigen gerecht zu werden nicht in dem Abrechnungsystem vorgesehen ist dann gebe ich Dir recht. Dies ist aber kein Problem des Regenbogendienstes sondern ein Pflege und – sozialpolitisches Problem.

  5. Patrick schreibt:

    „Wenn Du mit kränkeln die Kosten für diese Art der Pflege und der Betreuung meinst, das dieser Art und Weise der den Bedürftigen gerecht zu werden nicht in dem Abrechnungsystem vorgesehen ist dann gebe ich Dir recht. Dies ist aber kein Problem des Regenbogendienstes sondern ein Pflege und – sozialpolitisches Problem.“

    was für ein Problem soll es sonst sein?? Sicher meine ich mit kränkeln das System im Allgemeinen, und das hat halt jetzt da zugeschlagen. Würden die vorhandenen Gelder(Bund-Länder-Kommunen) nicht in unnötige Projekte versenkt oder einfach nur sinnlos verschwendet gäbe es genug für soziale Projekte, auch für den Regenbogendienst.

    Nimm nur mal alleine Hessen:
    http://schwarzbuch.steuerzahler.de/Schwarzbuch/4213b1605/index.html?katalogkey=%7B%22search_katitemauswid%22%3A%7B%226%22%3A%5B331%5D%7D%7D

    usw.

  6. alivenkickn schreibt:

    So wie Du es jetzt dargestellt hast ging es nicht aus Deiner Aussage „Es ist halt schwierig etwas zu retten das schon seit Jahren vor sich hin kränkelt. Hoplahopp ist da leider nicht… “ klar hervor. Deshalb hab ich nachgefragt. 😉

    Das Gelder sinnlos verpulvert werden die mit etwas mehr Verstand sinnvoller verwendet werden könnten, da stimme ich Dir zu.

    Eine der Ursachen das der Dienst eingestellt werden muß liegt auch in der Tatsache begründet das kein Politiker eine sinvolle und tiefgreifende Pflegereform in Angriff genommen hat. Hier liegt der Hund begraben. Ich kann Termabox mit seiner Aussage da nur zustimmen.

    • Patrick schreibt:

      „liegt auch in der Tatsache begründet das kein Politiker eine sinvolle und tiefgreifende Pflegereform in Angriff genommen hat“ dies ist genauso „sozialpolitisch“ wie das fehlende Geld bzw. das Geld welches sinnlos verschwendet wird…..

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s