Tag der Menschenrechte – 10. Dezember


Die Erklärung der Menschenrechte durch die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen ist eine direkte Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, in dem die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben. Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte mit 48 Ja-Stimmen, 0 Gegenstimmen und 8 Enthaltungen verabschiedet: Quelle: Wikipedia

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PRÄAMBEL
Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,
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verkündet die Generalversammlung diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. . . .

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
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Quelle: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

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Zeitzeugen im Gespräch: Stéphane Hessel
Der französische Botschafter a.D. Stéphane Hessel überlebte das KZ Buchenwald, in das er als festgenommener französischer Spion gekommen war, indem er seine Identität mit einem Verstorbenen tauschte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Hessel  Mitglied der französischen Delegation bei der Ausarbeitung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. In diesem Video spricht er über die ständige Gefährdung der Menschenrechte und mahnt, im Ringen um ihre Durchsetzung nicht nachzulassen.

Quelle. Zeitzeugen im Gespräch

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Today, I want to talk about the work we have left to do to protect one group of people whose human rights are still denied in too many parts of the world today. In many ways, they are an invisible minority. They are arrested, beaten, terrorized, even executed. Many are treated with contempt and violence by their fellow citizens while authorities empowered to protect them look the other way or, too often, even join in the abuse. They are denied opportunities to work and learn, driven from their homes and countries, and forced to suppress or deny who they are to protect themselves from harm. Quelle: towleraod.com

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Über eine FBFreund wurde ich mit diesem Link – Inhalt konfrontiert. Der Link (inhaltlich) steht stellvertretend für ähnliche, andere Situtaionen wie sie immer mal wieder – zu oft – im Alltag von Vielen aus der LGBT Community erfahren werden. Gleiches gilt auch für Menschen mit HIV. Ausgrenzung in vielen Bereichen des täglichen Lebens ist – gehört zu unserem Alltag.

Jakob Hösl hat es in seiner Rede, die er am 1. Dezember 2011 auf Einladung des Senat der Freien und Hansestadt Hamburg in der Handelskammer Hamburg zum Welt-Aids-Tags-Empfang gehalten hat, auf außergewöhnliche Art und Weise von einem anderen Standpunkt beleuchtet und zum Ausdruck gebracht . Dieses Jahr war der Empfang dem Schwerpunkt-Thema “HIV und Arbeit” gewidmet.

Rede auf Ondamaris:“Menschen mit HIV dürfen nicht haftbar gemacht werden für die Ängste der nicht Betroffenen”

Beide Reden, die von Hillary Clinton wie auch von Jakob Hösl sind so einzigartig und außergewöhlich wie notwendig.

Hört man sich im Deutschen Blätterwald nach einem Echo auf die Rede von Hillary Clinton vom 6. Dezember in Genf um, außer einem dämlichen Artikel in der Taz und Paste und Copy von gleichen Meldungen div. Presseagenturen ist da nur  Schweigen im Walde zu hören. Eine Schande.

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