Brief an einen lieben Freund


Mein lieber Freund.

Die Entscheidung einen Flecken, der mir 6 Jahre virtuelle Heimat war, wo wir uns kennengelernt und schätzen gelernt haben, die Entscheidung diesen Ort und Viele die mir lieb und teuer geworden sind FREIWILLIG zu verlassen, eine solche Entscheidung trifft man nicht mal so auf s grade Wohl. Sie war alles andere als leicht und einfach. Und dennoch. Es war ein Schritt den ich vollziehen mußte, wollte ich noch in den Spiegel  schauen.

Ja ich gesteh es freimütig, es schmerzt. Der Schmerz ist so stark das er mich nicht schlafen läßt. So bin ich denn aufgestanden und schreibe Dir diesen Brief in der Hoffnung das er Dich und die Vielen die mir teuer sind erreichen möge. Gleichwohl wußte oder besser gesagt glaubte ich zu wissen das ich Euch dennoch nahe sein könnte, das ich, wenn auch einseitig, Eurem Treiben wenigstens zum Teil würde weiterhin folgen können und somit an Eurem Leben aus der Ferne würde teilhaben können. Doch weit gefehlt. Selbst dies wurde mir verwehrt.

Der Rechtsgrundsatz Audiatur et altera pars wird Dir nicht fremd sein. Ich nehme Ihn also in Anspruch um auf Deinen Apell zu antworten, bleibt mir doch kein andrer Weg als dieser.

 . . . unter bezugnahme auf den titel des fadens, der frage nach dem, was los sei, appelliere ich an die, die gingen, wiederzukommen. alle werden gebraucht, außer den faschisten!

Würde ich an diesen Ort zurückkehren wollen wenn man mir die Möglichkeit gäbe? Würde ich mich beugen? Nein. Es wäre die Anerkennung dessen was ich mein Lebtag verabscheut habe, würde ich doch mein Haupt vor der Willkür und dem Machtmißbrauch beugen, sie als rechtmäßiges Mittel anerkennen. Da gehöre ich lieber zu den 5 % der notorischen Nichtbefolger, zu denjenigen die die allgemeinen Hinweise zum Schreiben beim Verfassen eines Beitrages ignorieren.

Da hier von manchen Personen immer wieder gern übersehen wird, daß z.B. Vollzitate völlig unnötig sind, gibt es nun für notorische Nichtbefolger der allgemeinen Hinweise zum Schreiben beim Verfassen eines Beitrags einen zusätzlichen Hinweis, der auch zur Kenntnis genommen werden muß, bevor ein Beitrag abgesendet werden kann.
Über 95% der Nutzer hier dürften dies allerdings nie zu Gesicht bekommen. :laugh:

(Wären beide ein Zitat würde ich dies mit einer entsprechenden Quellangabe selbstverständlich unterlegen. Da mir dies jedoch nicht möglich ist bleibt mir  nichts weiter übrig als zu festzustellen: Schreibs dem Verfasser des Briefes als Ausdruck künstlerischer Freiheit zu, als Produkt seiner Fantasie zu . . . . . )

Im Rechtfertigen für ihr Tun sind und waren Diktatoren schon immer sehr einfallsreich. So lieben sie es, sich im Gewandt der Eloquenz dem Volk zu zeigen um selbigen Sand in die Augen zu streuen.

Nebenbei bemerkt: Der erwähnten Abmahnung lag ein völlig anderer Sachverhalt zu Grunde.

Würde ich mich freuen an Eurem Tun und Treiben aus der Ferne teilhaben zu können? Ja. Doch selbst dies ist wie ich erwähnte mir nicht mehr möglich.

So bleibt mir denn nichts anderes übrig als das die Zeit, die alte Freundin auch diese Wunde heilen wird.

In der Hoffnung mit Euch und dem Einen und der Anderen mit einem Gläschen Limoncello irgendwann in der Zukunft auf die Vergangenheit anzustoßen grüßt Dich und all die Anderen aus der Diaspora ganz herzlich

Dennis

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14 Antworten zu Brief an einen lieben Freund

  1. ulmcity schreibt:

    Du hast das jetzt mal richtig schön geschrieben ..lach

    • Thomas schreibt:

      Ehrlich gesagt: Ich habe keine Ahnung, worum es in diesem Brief geht.
      Er schreibt einen „Brief an einen lieben Freund“, den er freiwillig verlässt?
      Und dann will er viele verlassen, die ihm lieb und teuer sind?
      Also schreibt er einen Brief, damit er den oder die erreicht, die er gerade verlassen hat oder verlassen will und es wurde ihm etwas verwehrt? Von wem und warum?
      Und was soll der Absatz mit der Verweigerung von Zitierregeln, die er für sich in Anspruch nimmt?

      Er antwortet auf einen Apell? Welchen Apell?

      Ganz ehrlich, dem kann ich nicht folgen. Ich habe keine Ahnung, worum es geht. Ich bin sehr verwirrt…

      LG Thomas

  2. alivenkickn schreibt:

    Hallo Thomas

    Danke für deine Rückmeldung. Zeigt sie mir doch das es einige kleinere Unklarheiten gibt, die ich nun beseitigt habe. So ist das eben manchmal wenn man – ich aus der Emotionalität heraus schreibe.

    Der Apell der ergibt sich aus der Formulierung des ersten Quote.

    Alles weitere, da gebe ich Dir recht mag – ist für Viele verwirrend sein. On the other hand . . nicht wenige wissen Wer Was Wie gemeint ist.

    LG alivenkickn, aka Dennis

  3. Thomas schreibt:

    Hmmm, verstehe ich das richtig? Du willst das Internet verlassen oder Deinen Blog beenden?

  4. alivenkickn schreibt:

    Weder das Eine noch das Andere. Ich bleibe. Und schreibe weiterhin.
    Ich habe mich zum ersten Mal eines Stilmittels bedient, das für mich bislang ein No Go war. Einige um nicht zu sagen nicht Wenige wissen wovon ich spreche. Für die Öffentlichkeit ist es verwirrend . . .

    Ich sah aber keinen anderen Weg als dem Grundsatz „man höre auch die andere Seite“ gerecht zu werden unter Berücksichtigung Roß und Reiter nicht beim Namen zu nennen. Normalerweise würde man so etwas auf einer anderen Ebene regeln . . . Normalerweise . . . .

  5. Thomas schreibt:

    Ok, dann muss ich mir ja keine Sorgen machen, wenn ich es nicht verstehe.

    Wenn ein Text nur für bestimmte, eingeweihte Menschen gedacht ist, würde ich das aber auch zu Beginn deutlich machen. Sonst zweifeln die uneingeweihten ja an ihrem Verstand…. 😉

    LG Thomas

  6. alivenkickn schreibt:

    Im Fall des Falles hätt ich Dir und jedweder anderen Person so notwendig auch die Absolution erteilt . . . . 😉

  7. Der mit dem Schaf im Forum schreibt:

    Nun, „Willkür und dem Machtmissbrauch“ konnte ich nicht so erkennen. Aber das möchte ich gar nicht diskutieren, sondern respektiere deinen Entschluss. Er ist dir wohl nicht leicht gefallen, aber du musstest DEINEN Weg so gehen – das kann ich verstehen. Auch wenn ich Dinge durchaus anders sehe als du, und damit meine ich nicht nur irgendwelche Formalien, so bedauere ich es dennoch.

    Was mich aber nun irritiert ist deine Aussage „… glaubte ich zu wissen das ich … an Eurem Leben aus der Ferne würde teilhaben können. Doch weit gefehlt. Selbst dies wurde mir verwehrt.“ Wieso das? Ist es dir nicht mehr möglich, die Seite aufzusuchen? Ich freue mich etwas Aufklärung, gerne auch als E-Mail um hier bei den Kommentaren nicht zu viel Verwirrung zu stiften.

    • alivenkickn schreibt:

      Hallo DmdSiF

      Als Forenbetreiber/Hausherr der man nun mal ist stellt man Regeln auf an die sich jedes Mtiglied zu halten hat, wenn man schreiben will. Und Selbiger hat auch das Recht den Zugang zu einem Forum entsprechend zu konfigurieren. D.h. er hat das Recht über die IP Personen den Zugang zu verwehren. Zudem jeder Computer übermittelt Informationen wie „Welcher Browser, Informatione aus Cookies auslesen etc.“. Daten die, wenn man weiß wie es geht man entsprechend verwenden kann, damit ein Benutzer auf den dieses Profil zutrifft „Wenn diese Informationen zutreffen, DANN keinen Zugriff auf eine Webseite/Forum“ eben keinen Zugriff mehr auf eine Webseite/Forum hat. Mit und oder ohne Begründung. Begründungen gibts soviele wie Sandkörner am Meer. Da ist der Willkür keine Grenze gesetzt.

      Natürlich gibt es Möglichkeiten diese Klippen z.b. durch Add Ons zu umschiffen. Doch dazu muß man sich auskennen. Und hier sind meine Grenzen. Ich kenne mich nicht aus – muß mich auch nicht auskennen. Insofern bin ich Jedem der Ahnung hat unterlegen. Zudem würde ich mich dann auf ein „Spiel“ einlassen das eben kein Spiel mehr wäre. Spiel hat immer mit Spaß für beide zu tun. Wenn sich Spieler auf gleicher Augenhöhe begegnen dann macht es Spaß zu spielen. Ist dies nicht der Fall so ist man nicht nur dem Anderen unterlegen sondern würde sich, wenn man versucht mitspielen zu wollen sich selbst zum Affen machen da man nach Spielregeln zu speilen die der Andere kennt und vor allen Dingen beherrscht.

      Wenn ich Affen sehen will fahre ich entweder nach Afrika, schau mir den Film „das Dschungelbuch“ an oder ich gehe an einem Sommertag in den Zoo. Das macht mehr Spaß . . . 😉

  8. Harald schreibt:

    Zweifel

    „Ein Mensch ist fest dazu entschlossen;
    Das gute Kräutchen wird begossen,
    Das schlechte Unkraut ausgerottet. –
    Doch ach, des Lebens Wachstum spottet,
    Und oft fällts schwer, sich zu entschließen;
    Soll man nun rotten oder gießen?
    (Eugen Roth, Der letzte Mensch)

    Wir dachten schon, wir hätten dich ganz verloren. Schön, dass ich nun doch noch eine „Anlaufstelle“ gefunden habe. Lass es dir gut gehen und wenn du Safran benötigst, sag einfach Bescheid.

    LG aus der Narrenstadt
    Harald, Fredi und mein Filius

  9. alivenkickn schreibt:

    Hallo Harald

    Danke für deinen freundlichen Wunsch und Dein Angebot. Der Safran war in der Tat excellent. Nicht umsonst hat Miguel de Cervantes Saavedra seinen Don Quixote de la Mancha in La Mancha angesiedelt . . . 😉

  10. Patrick schreibt:

    „Als Forenbetreiber/Hausherr der man nun mal ist stellt man Regeln auf an die sich jedes Mtiglied zu halten hat, wenn man schreiben will. Und Selbiger hat auch das Recht den Zugang zu einem Forum entsprechend zu konfigurieren. D.h. er hat das Recht über die IP Personen den Zugang zu verwehren. Mit und oder ohne Begründung. Begründungen gibts soviele wie Sandkörner am Meer. Da ist der Willkür keine Grenze gesetzt.“

    Wenn ich jemanden sperre oder ausschließe dann hab ich vorher mit ihm geredet und das hat dann halt nicht gefruchtet.

  11. Patrick schreibt:

    Ein schönes Wochenende wünsche ich allen…

    Pat

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