AH Offenbach 22.9.2010 – Langzeit Veränderungen durch HIV/HIV-Therapie


Geist und Seele – Langzeit – Veränderungen durch HIV und HIV-Therapie |

Am 22.09.2010 lädt die AIDS-Hilfe Offenbach e.V. in der Geschäftsstelle Frankfurter Straße 48, 63065 Offenbach am Main um 19.00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Geist und Seele – Langzeit – Veränderungen durch HIV und HIV-Therapie ein.

Als ExpertInnen auf dem Podium sitzen:

  • Frau Dr. Ahrendt, Neurologin an der Uni-Klinik Düsseldorf,
  • Frau Dr Haberl, Internistin an der Uni-Klinik Frankfurt
  • Herr Dr. Spörer, niedergelassener Psychiater und Psychotherapeut aus Offenbach

Nach einer kurzen Einleitung von Frau Dr. Ahrendt soll zunächst über Kenntnisse und Erfahrungen der ExpertInnen ein aktueller Sachstand zum Thema umrissen werden. Anschließend soll der Diskussion von Fragen und Erfahrungen aus dem Publikum hinreichend Raum geboten werden.

Am gleichen Tag den 22. September 2010 zeigt die AIDS-Hilfe Offenbach als Beitrag zu den Interkulturellen Wochen vom 22.09.2010 – 06.10.2010 eine Plakatausstellung zum Thema „Auf vielen Wegen gegen AIDS“.

Zu sehen sind AIDS-Plakate aus ganz Europa; die Ausstellung zeigt, mit welch unterschiedlichen Konzepten und Schwerpunkten das Thema AIDS und AIDS-Prävention in den verschiedenen Ländern und Kulturen vermittelt wird.
Mit dieser Ausstellung will die AIDS-Hilfe Offenbach auch zeigen, dass sie als Einrichtung für die unterschiedlichsten Communities ein offener Ansprechpartner ist und möchte dazu beitragen Vorurteile und Hemmschwellen zum Tabuthema AIDS zu senken.

Die Ausstellung ist vom 22.09. – 06.10.2010 im Rathaus Offenbach zu sehen, der Eintritt ist frei.

* * *

Presseerklärung zum Beitrag der AIDS-Hilfe Offenbach e.V. zur Interkulturellen Woche in Offenbach, 22.9. – 6.10.2010

Unter dem Motto „Auf vielen Wegen gegen AIDS“ wird die AIDS-Hilfe Offenbach e.V. eine Ausstellung mit vielen unterschiedlichen AIDS-Präventionsplakaten aus ganz Europa im Foyer des Rathauses präsentieren. „Auf vielen Wegen“ ist dabei geografisch aber auch inhaltlich und hinsichtlich der Machart zu verstehen. In europäischen Ländern greift die Plakataufklärung zur Vorsorge gegen HIV-Infektionen auf höchst unterschiedliche Bilder und Grafik zurück.

Die Ausstellung war bisher 2009 auf der 12.Europäischen AIDS-Konferenz in Köln und 2010 auf der Wiener AIDS-Konferenz zu sehen. Wir haben sie nun zur Interkulturellen Woche  in das Offenbacher Rathaus geholt.

Je nach europäischem Land und europäischer Region zeigt sich, wie überraschend unterschiedliche Wege beschritten werden, vor der HIV-Infektion und ihren Folgen zu warnen, auf Schutz- und Vorsorgemöglichkeiten hinzuweisen sowie zur mitmenschlichen Solidarität aufzurufen.
Ein Besuch der Ausstellung wird schnell zeigen, dass dabei auch viel Witz, Ironie und fantasievolle Ausflüge in alle Lebensbereiche nicht vor der Tür bleiben müssen.

Die enge Verflechtung in der Europäischen Union bringt es mit sich, dass die Ausbreitung und Betroffenheit eines Landes schon lange nicht mehr isoliert betrachtet werden kann. So müssen die gegenüber Deutschland viel höheren Neuinfektionszahlen in einigen westeuropäischen Ländern, aber um so mehr die rasante Zunahme der Ausbreitung in osteuropäischen Staaten dazu führen, dass wir auch alle Bemühungen, gegen HIV und AIDS vorzugehen, nicht zuletzt als gemeinsames „europäisches Projekt“ verstehen sollten.

„Interkulturelle Woche“ kann also an diesen Beispielen auch heißen, von den Ideen und der Vielfalt der AIDS-Prävention in anderen Ländern für den eigenen Alltag vor Ort zu profitieren und zu lernen.

Die Ausstellung kann im Erdgeschoss des Rathauses vom 22.9.2010 bis zum 6.10.2010 während der üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Auf Anfrage werden für Gruppen oder Schulklassen gerne auch Besichtigungstermine vereinbart:

Tel. 069 – 883688, e-mail: info@offenbach.aidshilfe.de

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Update

Gestern abend war ich auf besagter Veranstaltung der AH Offenbach. Der Vortrag von Frau Prof. Dr. Arendt von der Uni Düsseldorf htt…p://www.neuro-hiv.de/deutsch/unternehmen/kliniken/neurologischeklinik/NeurologischeHIVAmbulanz/page.html beinhaltete u.a. ebenfalls das Thema Depression aber als eine direkte Folge von HIV. Die Ursache einer Depression wenn sie HIV bedingt ist, liegt in der Viruslast in Liqour – Nervenwasser wenn die HirnSchranke durch Medikamente „durchlässig“ ist .

Sie bezog sich u.a. anderen auf die Tabelle Abb. 5a: CPE-Ranking der ARVs bis 2009 5
(http://www.hivandmore.de/archiv/2010-1/hiv1_10_fobi_hentig.shtml)

Heute hat das RKI eine Broschüre zu dem Thema Depressionen herausgegeben. http://www.ondamaris.de/?p=21473#comment-14608

Ich finde es erstaunlich das das RKI Institut mit keinem Wort auf HIV als eine der Ursachen von Depressionen in dieser Broschüre eingegangen ist.

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