Warum Nicht?


Paris Declaration

Das unsere Politiker über Dingen reden von dene sie mitunter wenig Ahnung haben ist bekannt. Leider scheint es auch unter vielen HIV Experten, Profis bzw denjenigen die im weiten Feld um das Thema HIV beruflich tätig sind mitunter auch der Fall zu sein. Wie anders soll man es sich sonst erklären das 16 Jahre nach dem Paris Summit 1994 die damals verabschiedete Paris Declaration auch bekannt als

GIPA – Greater involvement of people living with or affected by HIV/AIDS (GIPA)

diese noch immer nicht in Deutsch übersetzt sind? Vorausszusetzen das Jeder für den diese Prinzipien wie auch die „Denver Prinzipien“ letztendlich gedacht sind über die entsprechenden Englisch Kentnisse verfügt ist ebenso unrealistisch wie weit hergeholt. Also wird immer mal wieder von den GIPA´s gesprochen ohne das diejenigen um die es geht und die es betrifft – GIPA – was genau ist das eigentlich – wissen was gemeint ist.

Schaut man sich im WWW um so findet man eine Menge ausgezeichneter und wichtiger weil den Alltag von HIV Positiven betreffender Artikel – Interviews wie z.b. dieses von/mit Harriet Langanke. „Why I don’t test for HIV“. Da das Interview in Englisch geführt wurde, gibt es kein Deutsches Manuskript was insofern schade ist da es unter den verschiedensten Gesichtspunkten im Kontext zu HIV im Alltag/Justiz etc. überaus interessant ist.

Die angeführten Beispiele repräsentieren nur einen Teil und sind was die Voraussetzungen betrifft „für jemand mit sehr guten Englisch Kenntnissen“ durchaus zu bewältigen. Zumal es keiner fachspezifischen medizinischer englischer Termini – Kenntnisse bedarf. Für solche Texte – Artikel gibt es die Projekt Info dessen Team diesbezüglich seit Jahren einen hervorragenden Job machen.

Eine der Fragen die sich u.a. zwangsläufig stellt: Wer soll das bezahlen?

Für solch ein Projekt, Arbeitsplatz das, und das ist das besonderer Schmankerl, durchaus auch zu Hause bewältigt werden kann, könnte ein Pool geschaffen werden. Die beteiligten Poolisten – Mitglieder wären z.b. die DAH, div Netzwerke und Stiftungen wie z.b. Netzwerk Frauen und AIDSGSSG, Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (NAKOS) etc. und sind finanziell zu gleichen Teilen beteiligt. Das sind letztendlich Marginalien die einer Umsetzung kaum im Wege stehen dürften übersteigt doch der „Vorteil für die Gemeinschaft – Community bei weitem den Einsatz an organisatorischem Aufwand – Vorbereitung (diese Infrastruktur ist vielfach schon vorhanden) sowie dem finanziellen Aufwand für alle der an einem solchen Pool Beteiligten.

GIPA, Interviews wie das oben bezeichnete, div Artikel von UNAIDS oder anderer Organisationen die sich HIV als Thema angenommen haben, ich denke insbesondere an Themen wie Stigma, Diskriminierung, Kriminalisierung, sind – können letztendlich für den Einzelnene eine Art Katalysator sein. Viele Informationen sind in Englisch verfaßt wohingegen nicht jeder HIV Positive in Deutschland, Österreich und der Schweiz über englische Sprachkentnisse verfügt. Der Einzelne kann sich, seine Sichtweise nur dann einbringen, nur dann an der Gesatltung seines Alltages mitwirken, „Mitbstimmen“ wenn er unter über das entsprechende Fundament i.e. Informationen verfügt.

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