Papst Benedikt ist bestürzt und bis ins Mark getroffen (akt3)


Wenn man den Worten des Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz Robert Zollitsch Glauben schenken darf, so ist der Heilige Vater bestürzt, ist um nicht zu sagen bis in die Grundfeste seines Seins erschüttert wegen diverser Mißbrauchsskandale in katholischen Einrichtungen – in seiner Kirche. Nachdem er, der Papst Benedikt, sich von seiner Erschütterung ob der Missbrauchsskandale in den kath Einrichtungen, die ihn bis ins Mark getroffen haben erholt hat, legte er gefaßt und mit fester Stimme dem Vorsitzenden der Katholischen Bischofskonferenz Robert Zollitsch eine umfassende und dringende Aufklärung an das Herz.

„Die Opfer haben ein Recht darauf das die Wahrheit an das Licht kommt“, sagte Erzbischof Robert Zollitsch im Anschluß an dieses fruchtbare Gespräch. Und so fuhr er mit wahrscheinlich bekümmerter Miene fort „außer uns der kath Kirche gibt es keine andere Gruppe in Deutschland, die so gute Leitlinien hat um gegen solche Mißstände nicht nur vorzugehen sondern dafür zu sorgen das so etwas nie nie wieder geschieht.“

Mit allem Respekt Herr Zollitsch und Konsorten: Wem wollen Sie eigentlich ein X für ein U vormachen?

Vor 19 Jahren hat Wunibald Müller das „Recollectio“-Haus auf dem Gelände der fränkischen Benediktinerabtei Münsterschwarzach gegründet, 25 Kilometer östlich von Würzburg und bis heute die einzige katholische Einrichtung dieser Art in Deutschland. Hier kümmert sich Wunibald Müller zusammen mit Anselm Grün und anderen psychologisch ausgebildeten Therapeuten um Priester und Ordensfrauen mit psychischen Problemen: Seelsorge für Seelsorger. Die Kurse sind immer voll. Quelle

Das Recollectio Haus wurde 1991 ins Leben gerufen. Und das heißt weiter das sich in den vorausgegangenen Jahren i.e. vor 1991 eine Notwendigkeit abzeichnete ein solches Angebot „Seelsorge für Seelsorger“ bereitzustellen. Anselm Grün hat diese Thematik in einem seiner Bücher schon recht früh erkannt.

In diesem Kontext  zu dieser Thematik „Seelsorge für Seelsorger“ möchte ich auf das Manuskript zu einer Sendung des Deutschlandradio – Kultur mit Anselm Grün, und Wunibald Müller von der Abtei Münsterschwarzach vom 16.1.2009 hinweisen.

Sexueller Mißbrauch findet leider in jeder Gesellschaf, in Familen statt. Und auch das es verschwiegen wird ist tragisch, für die Opfer traumatisch. Doch das es in Gemeinschaften denen Kinder anvertraut werden wenn es passiert es verschwiegen wird das ist schlicht und einfach nicht inakzeptabel. Dazu kommt dann noch der Umstand, das wenn es bekannt wird Mixa und Konsorten sind da ein leuchtendes Beispiel, die Ursachen irgendwo in deren verqueren Denkuniversum zu finden und begründen suchen anstatt bei sich selbst.

Das was der Papst zum Ausdruck bringt ist die Unfähigkeit des Eingeständnis der kath Kirche die nicht nur seit Jahren Bescheid bescheid wußte sondern auch das sie es der weltlichen Öffentlichkeit gegenüber bewußt verschwiegen hat. Dieses Eingeständnis würde die „Unfehlbarkeit“ des Papstes als Oberhaupt der Kirche wie auch der Kirche selbst mehr als nur in Frage stellen. Insofern sind Schuldzuweisungen a la Mixa “ die Ursachen sind in der sexuellen Revolution der 68 Jahre zu finden“ reine Augeniwscherei, nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver.

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Update 15. März. 2010: Eklat im Gottesdienst

Der Vorsitzende des Pfarrverbandes, Rupert Frania, bezeichnet die Enthüllung über die Vergangenheit seines Kollegen gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ als „entsetzlicheb Schock“ . Als Frania dann in seiner Predigt für den Kollegen beschwichtigende Worte fand, entbrannte im Gotteshaus ein heftiger Disput . „Ich kann das nicht hören“, rief ein Mann, der demnächst von dem belasteten Pfarrer getraut werden sollte. „Sie können doch jetzt nicht mehr ablenken“. Offenbar wollen die Gläubigen nicht länger stillschweigend auf Antworten aus Rom warten. Quelle

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Kardinal: Papst wird bald sein Schweigen brechen – Das Schweigen des Papstes sei auf die «Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit» des Pontifex zurückzuführen, mit der dieser sich ein
Bild der Lage mache, betonte Erzbischof Fisichella.

 Quelle

Aha. . . .die kath Kirche hat sich 30, 40 Jahre lang mit Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit ein Bild gemacht. Immer wieder spannend zu sehen wes Geistes Kind die kirchlichen Oberhirten sind . . .

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Update 16. März 2010Neuer Missbrauchsbeauftragter im Bistum Limburg

Neuer Missbrauchsbeauftragter im Bistum Limburg ist der Rechtsanwalt und bisherige Leiter des Kommissariats der katholischen Bischöfe in Hessen, Guido Amend. Bischof Franz- Peter Tebartz-van Elst habe Amend zum Nachfolger des zurückgetretenen Beauftragten Benno Grimm ernannt, teilte das Bistum am Dienstag mit. Nach Medienberichten hatte Grimm sich mit den vielen eingehenden Verdachtsfällen auf Missbrauch überfordert gefühlt. Amend geht demnächst als Leiter des Katholischen Büros in Ruhestand. Quelle

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Update 17. März 2010Bischof gibt Vertuschung in Kirche zu

„Da wo kein wirklicher Aufklärungswille vorhanden war und Täter einfach nur versetzt wurden, müssen wir in einer ganzen Reihe von Fällen gestehen, dass vertuscht worden ist“. Sein Wort in des Papstes Ohr

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