„Gleiche Rechte, nicht Sonderrechte“


Zehntausende haben in Washington für mehr Rechte für Homosexuelle protestiert. Sie fordern Präsident Obama auf, seinen Versprechen Taten folgen zu lassen. obama hatte erneut angekündigt, dass beim Militär künftig auch Schwule und lesben zugelassen werden, die sich offen bekennen.

„Wir fühlen uns benachteiligt“

In den USA entscheiden bislang die Bundesstaaten eigenständig über die Zulassung von gleichgeschlechtlichen Ehen und Lebenspartnerschaften. Das sei ungerecht, klagt Lester Leavitt. „Mein Mann und ich haben in Connecticut geheiratet, aber wir leben jetzt in Florida. Und in Florida wird die Ehe nicht anerkannt. Wir fühlen uns benachteiligt.

Obamas Versprechen

Präsident Barack Obama hat den Schwulen und Lesben in den USA mehr Rechte versprochen. In einer Rede vor der größten homosexuellen Bürgerrechtsorganisation, der Human Rights Campaign des Landes in Washington, versicherte Obama, dass die bisherige Praxis abgeschafft werde, nach der Schwule und Lesben im Militär nur solange zugelassen sind, wie sie ihre sexuelle Neigung nicht offenbaren.

„Wir sollten patriotische Amerikaner, die den Schritt getan haben, ihrem Land zu dienen, nicht bestrafen“, zitierten US-Medien aus der Rede Obamas bei einem Galadiner der Human Rights Campaign. Allerdings machte Obama weiterhin keine Zeitangaben, bis wann die bestehende Regelung geändert werden soll.

Enttäuschung über bislang nicht eingelöste Versprechen

Homosexuellen-Organisationen hatten sich in der Vergangenheit wiederholt enttäuscht von Obama gezeigt, weil er sein Wahlkampfversprechen einer Abschaffung der „stillschweigenden Duldungsregel“ beim Militär bisher nicht eingelöst hat. Dort heißt es bislang: „Don’t ask, don’t tell“ – „Stell keine Fragen, erzähle nichts“.

Die Homosexuellen warten auch bisher vergeblich darauf, dass der Kongress ein Gesetz aufhebt, das die Ehe als ausschließliche Verbindung zwischen Mann und Frau definiert. Obama selbst unterstützt zwar diese Auslegung und tritt stattdessen für eine rechtliche und soziale Absicherung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ein. Er hat aber wiederholt erklärt, dass er eine Aufhebung des Gesetzes erreichen und damit den einzelnen Bundesstaaten Spielraum für eigene Regelungen geben will.

Quelle: ARD – Tagesschau

„How many more tears should be shed before some politicians in a backroom can decide it is convenient to join us and fight for our freedom?“ asked David Mixner, a longtime activist who spoke at the rally.“

Attendees expressed complicated feelings about Obama. Nearly every person interviewed said he or she had voted for him, but many people said they were disappointed by what they see as a lack of action on key gay-rights issues, such as letting gays serve openly in the military.

Quelle: Washington Post

Es ist überall das Gleiche – Absichtserklärungen – ein beliebtes Mittel um Wählerstimmen zu aquirieren! Auf Dauer keine Lösung.

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Quellen:


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