„Leben mit HIV“ in den Medien


In der Berner Zeitung erschien heute ein Artikel „Lebensqualität gut, Akzeptanz miserabel“ an dem sich einige Schreiberlinge in Deutschland die sich als Journalisten bezeichnen, ein Beispiel nehmen sollten.

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Ein Journalist hat unbefangen Zeuge zu sein und hat unbefangene Zeugenschaft zu liefern. Er ist der Wahrheit und seinem sozialen Gewissen verpflichtet.

Egon Erwin Kisch

Der zweite Satz stammt zwar so nicht von ihm, den hätte er aber durchaus sagen können.

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3 Antworten zu „Leben mit HIV“ in den Medien

  1. ondamaris schreibt:

    ach … hätte der gute herr kisch damals schon auch noch reingeschrieben, ein guter journalist solle keine werbung machen,. und nicht dämonisieren …

    SpON berichtet -als wäre es eine pressemitteilung des herstellers- über die gar nicht so revolutionären ergebnisse einer studie. und spricht dabei -als hätten mikroorganismen glaubens-bekenntnisse- vom „teuflischen aids“…
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,640117,00.html
    wieder so ne saure sommergurke …

  2. alivenkickn schreibt:

    Pharmaindustrie und Schreiberlinge sind in der Tat eine „unheilige Allianz“.

    Die Ausrucksweise ist allerdings – wie man im Frankfurter Idiom zu sagen pflegt – „völlisch neber de Kapp“.

    Zumal – die Erkenntnisse sind nu wirklich nicht neu. http://www.hiv.ch/rubriken/therapie/medikamente/rgv.htm

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=4756

    http://aidsinfo.nih.gov/DrugsNew/DrugDetailT.aspx?MenuItem=Drugs&int_id=420&Search=Off&ClassID=7&TypeID=2

  3. Thommen schreibt:

    Wer seine Ansicht klar von den Infos trennen kann, der soll auch diese in einen Artikel schreiben!

    Nach meinem Eindruck wird „das Leben mit HIV“ verharmlost, so dass viele glauben, mit eine paar Pillen in der Woche würden sie bis 80 durchkommen…

    Wer konsequent safer sex macht, hat keinen Grund HIV+ zu diskriminieren…

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