Homophobie wird Gesellschaftsfähig (akt 2)


Was es dazu braucht? Ganz einfach . . .

Ein Drehbuch das das Leben schon geschrieben hat und filmisch umgesetzt werden soll, von Schauspielern vom Kaliber einer Hannelore Elsner, (es sei Bushido ein pers Anliegen gewesen wenn Hannelore Elsner die Mutter in diesem Film spielen würde. “ Es wäre mir eine Ehre“ soll Hannelore Elsner geantwortet haben), Uwe Ochsenknecht, Moritz Bleibtreu, Katja Flint, den Produzenten Bernd Eichinger und den Regisseur Uli Edel. Und, beinah hätt ich doch das wesentlichste vergessen, einen Hauptdarsteller Namens Anis Mohamed Youssef Ferchichi, besser bekannt als Bushido, der Musiker mit dem Gangster-Image der nicht nur als einer der erfolgreichsten Rapper in Deutschland gilt sondern wiederholt durch zahlreiche schwulenfeindliche Äußerungen traurige Berühmtheit erlangt hat.

Da dieser Film die Voraussetzungen und Anforderungen des DFFF, gegründet von Bernd Neumann, MdB Staatsminister bei der Bundeskanzlerin, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien erfüllt hat,

Ziel ist es, das Niveau des deutschen Films zu steigern und das Interesse an ihm im In- und Ausland zu erhöhen. Die Bundesregierung unterstützt deshalb die Herstellung und Verbreitung künstlerisch anspruchsvoller, kulturell wertvoller Kinofilme.

Die Erfahrung zeigt, dass die Filmförderung des BKM oft eine Initialzündung für eigenwillige Filme ist, die unkonventionell nach neuen Wegen suchen.

wird diese Produktion, wie es sich für den Deutschen Film gehört von besagtem Deutschen Filmförderfonds sowie dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmförderungsanstalt und dem Filmfernsehfonds Bayern mit 650.000 Euro gefördert. Oder anders ausgedrückt – er wird aus Steuermitteln finanziert.

* * * * * * *

Und natürlich werden SchauspielerInnen und Politiker von Bushidos Haltung gegenüber Schwulen und Lesben nichts gewußt haben . . . . . . .

* * * * * * *

Update 4. Februar 2010Der Stadtrat zieht sich „Hassmusik“ rein

Seehofer hofiert Bushido

Was junge Rapper und Reggae-Sänger vom Stapel lassen, ist nicht selten in krasser Weise gewaltverherrlichend. Mitunter wird da zum Mord aufgerufen. Das zog sich am Dienstag der Münchner Stadtrat rein.

Mit Verlaub Herr Seehofer, da kann man gar nicht soviel essen wie man kotzen möcht . . . .

weitere Informationen:

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gesellschaft, Homophobie/Gewalt, Politik abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s