Annahme – Festhalten – Loslassen


Du mußt Loslassen Alter. Merkst Du nicht das Du dir mit dem was Du tust, denkst, nimmst, nur selbst schadest, das Du dir nicht gut tust? Ja sagte ich, Du hast ja recht, aber wie mach ich das „Loslassen“?

Um loszulassen muß man sich mit allen Fasern seines Seins, mit Leib und Seele bewußt sein das man an etwas „festhält“. Und man kann nur das festhalten was man angenommen hat.

Über viele Jahre befand ich mich in einer Lebenssituation in der ich mir körperlich Schaden zufügte, mir nicht gut getan habe. Wie ich lebte so wollte ich „eigentlich“ nicht leben. Es war wie mit Vollgas und angezogener Bremse gleichzeitg fahren. Mit der Zeit wurde aus der täglichen Routine eine Gewohnheit, der eine Eigendynamik innewohnte die ich irgendwann nicht mehr unter Kontrolle hatte und der ich hoffnungslos ausgeliefert war.

Täglich tun wir Dinge die wir mögen und nicht mögen. Es ist für jeden Menschen einfach und leicht mit ganzem Herzen „Ja“ zu dem zu sagen was uns gut tut. Die Dinge die wir tun, mit denen wir uns nicht gut tun, mit denen wir uns Schaden zufügen, zu ihnen sagen wir nur selten höchst ungern „Ja“. Und wenn, dann sagen wir nur mit dem Verstand, „Ja“. „Ja ich weiß das das was ich tue nicht das Gelbe vom Ei ist, aber was soll ich machen. Ich weiß nicht wie ich diesen Kreislauf anhalten kann. Ich weiß nicht wie ich aus diesem Kreislauf herauskomme.“

Das Loslassen begann in dem Moment als ich mich zu dem was ich täglich praktizierte bewußt dazu bekannt habe und „Ja“ sagte. Ohne wenn und aber. „Ja“ ich weiß was ich tue, ich weiß das ich mir schade. Dazu stehe ich“.

Sich selbst mit Leib und Seele anzunehmen, ohne das man sich für sein Tun verurteilt ist der erste Schritt um Loslassen zu können. Erst wenn man sich gewahr ist das man an etwas festhält wird man in die Lage versetzt innezuhalten und „Nein“ zu sagen, loszulassen.

Im Englischen gibt es den Ausdruck „You have to hit bottom first, to let go.“Übersetzt heißt er „Du mußt erst auf den Boden aufschlagen, es muß erst in der Seele weh tun, um loszulassen.

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