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	<title>alivenkickn</title>
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		<title>alivenkickn</title>
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		<title>Der Bär ist los</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 07:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier bin ich wieder &#8211; wie jedes Jahr. Euer AIDS-Teddy 2009.
Mein schönes weiches Fell hat dieses Jahr eine schokobraune Farbe. Ich trage ein hellbraunes Kapuzensweatshirt mit Bauchtasche aus einem weichen Teddystoff.
Natürlich ziert das Shirt wie immer eine große rote AIDS-Solidaritätsschleife, denn das ist mein Anliegen.
Ihr erhaltet mich wie immer gegen eine Spende ab 6 Euro [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4368&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hier bin ich wieder &#8211; wie jedes Jahr. Euer AIDS-Teddy 2009.</p>
<p>Mein schönes weiches Fell hat dieses Jahr eine schokobraune Farbe. Ich trage ein hellbraunes Kapuzensweatshirt mit Bauchtasche aus einem weichen Teddystoff.</p>
<p>Natürlich ziert das Shirt wie immer eine große rote AIDS-Solidaritätsschleife, denn das ist mein Anliegen.</p>
<p>Ihr erhaltet mich wie immer gegen eine Spende ab 6 Euro bei Eurer AIDS-Hilfe  oder allen AIDS-Organisationen in Eurer Stadt oder in der Nähe, dort wo ihr wohnt.<br />
Versand und weitere Infos über Aktionen auch bei <a href="http://www.marstoph.de/" target="_blank">www.marstoph.de</a> .</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://alivenkickn.files.wordpress.com/2009/11/aids_teddy_2009_klein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4369" title="aids_teddy_2009_klein" src="http://alivenkickn.files.wordpress.com/2009/11/aids_teddy_2009_klein.jpg?w=400&#038;h=388" alt="" width="400" height="388" /></a></p>
<p>Falls Ihr Fragen habt,  können Euch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort sicher weiterhelfen. Eine Adressenliste findet Ihr auf der Seite mit den <a href="http://www.aids-teddy.com/html/links.html">LINKS.</a></p>
<p>Wenn Ihr mehr über mich wissen wollt, dann schaut einfach mal auf meiner <a href="http://www.aids-teddy.com/" target="_blank">Webseite</a> vorbei.</p>
<p>Für alle Fälle hier noch meine Email-Anschrift:</p>
<p><a href="mailto:emailaidsteddy@mac.com" target="_blank"><img src="http://www.aids-teddy.com/assets/images/email_at16.gif" border="0" alt="" hspace="0" vspace="0" width="36" height="21" align="TOP" /></a> <a title="mailto:emailaidsteddy@mac.com" href="mailto:emailaidsteddy@mac.com" target="_blank"><strong>emailaidsteddy (at )mac.com</strong></a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alivenkickn.wordpress.com/4368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alivenkickn.wordpress.com/4368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alivenkickn.wordpress.com/4368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alivenkickn.wordpress.com/4368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alivenkickn.wordpress.com/4368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alivenkickn.wordpress.com/4368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alivenkickn.wordpress.com/4368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alivenkickn.wordpress.com/4368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alivenkickn.wordpress.com/4368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alivenkickn.wordpress.com/4368/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4368&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>. . . bei dieser Gelegenheit (akt)</title>
		<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/22/bei-dieser-gelegenheit/</link>
		<comments>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/22/bei-dieser-gelegenheit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 08:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
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		<description><![CDATA[bald ist es wieder so weit. alle jahre wieder kommt er , der WELTAIDSTAG. er erscheint mit einer regelmäßigkeit nach der man seine uhr stellen könnt. ja man könnt sogar den kalender danach neu ausrichten. entweder das mit dem WAT das jahr neu anfängt oder aufhört. je nachdem. aber da am 24. februar 1582 gregor [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4325&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>bald ist es wieder so weit. alle jahre wieder kommt er , der <a href="http://www.welt-aids-tag.de/" target="_blank">WELTAIDSTAG</a>. er erscheint mit einer regelmäßigkeit nach der man seine uhr stellen könnt. ja man könnt sogar den kalender danach neu ausrichten. entweder das mit dem WAT das jahr neu anfängt oder aufhört. je nachdem. aber da am 24. februar 1582 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gregorianischer_Kalender" target="_blank">gregor</a> der damalige chef der kath kirche für uns zu unserem besten, natürlich, urkundlich in der bulle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inter_gravissimas" target="_blank">inter gravissimas</a> beschlossen hat, das der gregorianische kalender nun für alle gilt und in der folge das jahr mit dem 31. sylvester endet und mit dem 1. januar beginnt . . . . never change a winning team. außerdem, gewohnheiten zu ändern ist keine leichte aufgabe. ja man könnte sagen es ist eine der schwersten arbeiten überhaupt. wieso sollte man sich dann solcher mühen unterziehen ? und rein rational gefragt: was kommt denn für den einzelnen dabei unterm strich raus? nix. eben. also lassen wir den kalender so wie er ist.</p>
<p>doch zurück zum thema dem WAT am 1. dezember. eigentlich fängt er ja schon früher an. so wie es die vorweihnachtszeit gibt so gibt s auch eine VORWAT zeit. und da sind wir grad mitten drin. ab oktober fängt sie an die VORWAT zeit. in den div hiv foren z.b. häufen sich die anfragen von fotografen, werbeagenturen, unabhängigen journalisten und film produktionsfirmen. alle sind sie auf der suche nach hiv positiven menschen, erklären oftmals wie es ist mit hiv zu leben und schildern mit vollmundigen und in eindringlich bewegenden worten das sie der öffentlichkeit zeigen wollen, dass das schreckgespenst das sich mit &#8222;HIV POSITIV&#8220;verbindet, keine daseins berechtigung mehr in unserer gesellschaft hat. ihr beitrag soll dazu dienen um den vorhandenen vorurteilen und schubladenken in unserer gesellschaft ein Ende zu bereiten. es gehe ja schließlich um menschen die die bürde &#8222;HIV mit würde&#8220; tragen und sich ihre zustehende lebensqualität einfordern und erkämpfen.</p>
<p>so oder mit ähnlichen worten geht es zu in der VORWAT zeit. läßt man sich darauf ein dann kommt &#8211; im fall einer homestory &#8211; ein kamerateam mit allem was dazugehört vorbei. es wird 1 oder 2 tage gedreht, gefragt, beleuchtet und dokumentiert wie der alltag eines hiv positiven so ist. die produktionskosten für solch ein projekt dürften sich da schon im 5 stelligen bereich bewegen. ob und wieviel von diesem betrag demjenigen der sich auf solch ein projekt einläßt zu gute kommt, damit seine lebensqualität zumindest für einen begrenzten zeitraum eine besserung erfährt, das wage ich zu bezweifeln. und irgendwann bis zum 1 dezember flimmert dann (s)ein markantes betroffenheitsfilmchen über das &#8222;leben mit HIV&#8220; auf 2 &#8211; 3 minuten zusammengeschnitten auf irgendeinem privat sender in einem der üblichen tv magazine zwischen&#8220; veganer entließen hühner in die freiheit&#8220; und &#8222;super modell stolperte auf dem cat walk&#8220; über den bildschirm.</p>
<p>eine langzeitdokumentation bzw ein längeres feature über das leben eines HIV POSITIVEN das in den öffentlich rechtlichen tv anstalten oder einem der privaten sender gezeigt wurde  ist mir nicht bekannt. soweit ich informiert bin wurden alle projekte/konzepte die auf einer längeren begleitung durch ein kamerateam basierten und den alltag eines hiv positiven dokumentierte von den sendern bis dato abgelehnt.</p>
<p>die spendenbereitschaft in deutschland ist trotz finanzkrise immer noch recht groß. besonders in der VORWATZEIT. ob es sich um cd´s handelt von deren erlös ein gewisser betrag bestimmten projekten zugeführt wird oder ob es sich um diverse charity veranstaltungen handelt. keine stadt die etwas auf sich hält ohne charity veranstaltung. keine gala ohne prominenz aus sport und politik, kein event ohne stars und sternchen aus film und fernsehen die sich für HIV und an AIDS erkrankte menschen einsetzen. jeder fühlt sich danach besser. diejenigen stars die auf ihre gagen verzichten (bis auf unterkunft und ggf flugkosten &#8211; alles andere wäre unangemessen um nicht zu sagen obszön, das forden wie auch das darauf einlassen) und diejenigen die sich die eintrittspreise leisten können. da sich der staat schon lange aus seiner sozialen verantwortung verabschiedet hat (bis auf den neujahrs appell zu &#8222;mehr engagement zum ehrenamt liebe büger), sind es gerade diese beträge die dann letzendlich im einzelfall dem einzelnen zugute kommen damit seine lebensqualität nicht völlig den bach runter geht.</p>
<p>am 1. weihnachtstag ist man dann froh das der ganze trubel endlich vorbei ist.  ja, aber was ist mit den übrigen 11 monaten? ich meine das jahr hat 365 tage  . . . . . . ach darüber reden wir dann das nächste jahr. spätestens zum WAT.  bis dahin, mach s gut . . . .</p>
<p><strong>Nachtrag</strong></p>
<p>nicht auf die wichtigkeit und bedeutung den der WAT für uns wie auch im gesellschaftspolitischen kontext hat explizit hinzuweisen ist doch nicht gleichbedeutend damit das ich ihn nicht wertschätze bzw mir seiner bedeutung nicht bewußt bin.</p>
<p><strong>Update</strong></p>
<p>Einer der seltene Highlights in der TV medialen Berichterstattung um das Thema &#8222;Alltag mit HIV&#8220;  wurde am 23.11.2009 auf WDR Servicezeit Gesundheit  &#8211; <a href="http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/1123/00_diagnose_hiv_positiv.jsp" target="_blank">Diagnose: HIV Positiv</a> gezeigt. Möglicherweise wird dieser Beitrag in der <a href="http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/videos/uebersicht.jsp?medium=video" target="_blank">Mediathek</a> des WDR demnächst aufrufbar sein. Es lohnt sich diesen Beitrag anzuschauen, ganz besonders für die Journaille und ähnliche dem Boulevard huldigenden Hörigen.</p>
<p>Wie sagte doch jemand so treffend über diesen Beitrag:</p>
<p style="text-align:center;"><em>Diesen Beitrag sollten sich alle zu Herzen nehmen, die gerade an den üblichen Betroffenheitsfilmchen zum 1.12. arbeiten&#8230;</em></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>zu dem thema leben mit hiv:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://blog.aidshilfe.de/?p=2032" target="_blank">„Ich war wie die WM“</a></li>
<li><a href="http://www.bunte.de/szene/nadja-benaissa-traenen-bei-aids-gala_aid_13302.html" target="_blank">„Ich dachte, nicht nur mein Leben sei zerstört, sondern auch das meiner Tochter“</a></li>
<li><a href="http://www.ondamaris.de/?p=4110" target="_blank">positiv 2008 – länger leben, aber verarmt?</a></li>
<li><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/07/02/die-deutsche-aids-stiftung-in-der-krise/" target="_blank">Die Deutsche AIDS Stiftung in der Krise</a></li>
<li><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/06/28/hiv-im-alltag-teil-2/" target="_blank">HIV im Alltag</a></li>
<li><a href="http://termabox.wordpress.com/2009/07/12/das-trauma-aids-muss-im-gesprach-mit-schwulen-senioren-einen-platz-haben/" target="_blank">Das Trauma AIDS . . . </a></li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum ich Grünkohl und Pinkel mag</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 05:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock´n Roll]]></category>
		<category><![CDATA[Lust am Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[weil ich mal norddeutscher war, mindestens. anders kann ich s mir nicht erklären warum ich grünkohl und pinkel mag. gut ich könnt auch mal westfale gewesen sein, aber das lehn ich ab. kategorisch. besonders ostwestfale. weil ost westfalen sind dickköpfig und stur. alle. punkt. soll ja ne positive eigenschaft sein. man sagt auch zielstrebigkeit dazu. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4305&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>weil ich mal norddeutscher war, mindestens. anders kann ich s mir nicht erklären warum ich grünkohl und pinkel mag. gut ich könnt auch mal westfale gewesen sein, aber das lehn ich ab. kategorisch. besonders ostwestfale. weil ost westfalen sind dickköpfig und stur. alle. punkt. soll ja ne positive eigenschaft sein. man sagt auch zielstrebigkeit dazu. und irgendeiner wird disziplin dazu sagen. aber ich mag die nicht. die eigenschaft. vielleicht auch deshalb weil sie mir fehlt. die disziplin. zumindest manchmal.</p>
<p>doch zurück zum grünkohl und pinkel und warum ich den mag. keine ahnung. oder vielleicht deshalb weil der pinkel, fett wie er ist einen eisgekühlten aquavit nicht sich zieht. zwingend. außerdem mag ich auch labskaus. zwei gründe also die dafür sprechen das ich mal norddeutscher gewesen sein muß. oder seemann. klar irgendeiner kommt und will mir jetzt sagen das auch bayern seemänner sein können. logisch können sie das. sie können auch papst sein. sowas geht ja ratz fatz. das kennen wir ja. aber bitte schön &#8211; wer will schon mit jemand im gleichen boot sitzen der papst, bayern und grünkohl mit pinkel mag. als da tret ich dann doch eher aus der katholischen kirche aus als mit so jemand in einem boot zu sitzen. da bin ich doch lieber evangelikaler der grünkohl mit pinkel und labskaus mag und vielleicht mal norddeutscher war. außerdem liegt in nordeutschland hamburg. und hamburg mag ich schon deshalb weils da mal den <a href="http://www.starclub-hamburg.com/" target="_blank">starclub gab</a>.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://alivenkickn.files.wordpress.com/2009/11/starclub.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4312" title="starclub" src="http://alivenkickn.files.wordpress.com/2009/11/starclub.jpg?w=360&#038;h=403" alt="" width="360" height="403" /></a></p>
<p>leider kenn ich den nur aus der geschichte. das war einer der besten clubs den s je gab. wer da alles aufgespielt hat. die beatles, die liverbirds, birth control, jimi hendrix, casey jones and the governors, spencer davis group, die rattles, achim reichel. den mag ich heut immer noch. andere auch. klar. aber der achim reichel der macht heut noch gute musik. hört man ja hier</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/21/warum-ich-grunkohl-und-pinkel-mag/"><img src="http://img.youtube.com/vi/k59DxLdNlhM/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>was das mit grünkohl und pinkel zu tun hat? alles. weil eben alles mit allem zusammenhängt.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alivenkickn.wordpress.com/4305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alivenkickn.wordpress.com/4305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alivenkickn.wordpress.com/4305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alivenkickn.wordpress.com/4305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alivenkickn.wordpress.com/4305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alivenkickn.wordpress.com/4305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alivenkickn.wordpress.com/4305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alivenkickn.wordpress.com/4305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alivenkickn.wordpress.com/4305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alivenkickn.wordpress.com/4305/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4305&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">starclub</media:title>
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		<media:content url="http://img.youtube.com/vi/k59DxLdNlhM/2.jpg" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>. . . . now that we are so schrecklich erwachsen . . .</title>
		<link>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/19/now-that-we-are-so-schrecklich-erwachsen/</link>
		<comments>http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/19/now-that-we-are-so-schrecklich-erwachsen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock´n Roll]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>

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		<description><![CDATA[. . . .a little bit more of that . . .wouldn´t it be nice?

       <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4260&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>. . . .a little bit more of that . . .wouldn´t it be nice?</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/19/now-that-we-are-so-schrecklich-erwachsen/"><img src="http://img.youtube.com/vi/6DYC61HzmtM/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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	</item>
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		<title>„Aids braucht positive Gesichter“</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 15:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Acht Frauen und Männer aus der Region Braunschweig haben den Mut, sich im öffentlichen Raum zu ihrer HIV-Infektion zu bekennen: Vom 31. Oktober 2009 bis zum 27. Februar 2010 sind ihre Gesichter und ihre Vornamen auf der Straßenbahn 9562 der Braunschweiger Verkehrs AG zu sehen. Die Selbsthilfegruppe der Braunschweiger AIDS-Hilfe setzt mit diesem einzigartigen Projekt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4238&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Acht Frauen und Männer aus der Region Braunschweig haben den Mut, sich im öffentlichen Raum zu ihrer HIV-Infektion zu bekennen: Vom 31. Oktober 2009 bis zum 27. Februar 2010 sind ihre Gesichter und ihre Vornamen auf der Straßenbahn 9562 der Braunschweiger Verkehrs AG zu sehen. Die<a href="http://braunschweig.aidshilfe.de/?page_id=1179" target="_blank"> Selbsthilfegruppe der Braunschweiger AIDS-Hilfe</a> setzt mit diesem einzigartigen Projekt ihr Engagement fort für einen offenen, verantwortungsvollen Umgang mit Aids. Im Vorfeld des Welt-Aids-Tages 2009 und danach rollt die künstlerisch gestaltete, knallrote Straßenbahn mit den Porträts von acht „positiven“ Menschen auf vergoldeten Fenstern durch die Stadt. Die Botschaft ist:</p>
<p style="text-align:center;"><em>Das Leben mit Aids hat genauso viel Wert wie das Leben ohne Aids.</em></p>
<p style="text-align:left;">Am Samstag Nachmittag haben sich einige Mitglieder aus einem <a href="http://www.forum-positiv.de/" target="_blank">Forum</a> in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shoutbox" target="_blank">Shoutbox</a> über diese Aktion unterhalten. Bis dato habe ich von dieser oben genannten Aktion zwar gehört aber mehr auch nicht. Angeregt und durch das Gespräch neugierig geworden habe ich mir die Seite der AH Braunschweig angeschaut und bin dabei über die folgende Rede die einer der Teilnehmer an dieser Aktion Beteiligten, Jean-Luc Tissot dem Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe zum Empfang &#8211; dem Start der Strassenbahnaktion (<a href="http://braunschweig.aidshilfe.de/wp-content/uploads/Pressemappe_09_10_31.pdf" target="_blank">Quelle</a>) (pdf Datei) gehalten hat gestoßen, die ich in mehr als einer Hinsicht für außergewöhnlich halte. In vielem was Jean-Luc sagt kann ich mich pers. wieder erkennen und identifizieren.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p style="text-align:left;">Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Als Beitrag zu diesem Festakt möchte ich gerne mit Ihnen ein paar Gedanken über die Hintergründe dieser Straßenbahnaktion teilen:</p>
<p>Wenn ich in den Schulen über Aids aufkläre, werde ich nicht selten gefragt, ob ich nicht dran gedacht habe, meinem Leben ein Ende zu setzen, als ich 1987 erfuhr, dass ich mich mit Aids infiziert hatte. Diese Frage sagt viel über denjenigen aus, der sie stellt. Er geht davon aus, dass ein Leben mit dem Eintreten des HI-Virus auf einmal wertlos und sinnlos wird, so dass es nicht mal lohnt, weiter zu leben. Gerade diese Vorstellung ist in vielen Köpfen verbreitet, meistens unreflektiert. Aber daraus entsteht diese so gängige Haltung von Mitleid, Abwertung, Missachtung und Diskriminierung gegenüber den Menschen, die sich mit diesem Virus infiziert haben. Und für uns ist es verdammt schwer mit dieser latenten Unterstellung der anderen zu leben.</p>
<p>Nun, meine Damen und Herren, was uns als einzelne Menschen auszeichnet, ist unsere Einmaligkeit und Einzigartigkeit. Wenn ich mir bewusst mache in dieser Welt unersetzbar zu sein, dann verstärke ich in mir die Verantwortung für mein Leben und mein Umfeld.</p>
<p>Viktor Frankl – von dem ich viel im Umgang mit Leid gelernt habe &#8211; schrieb dazu in seinem Buch „&#8230; trotzdem Ja zum Leben sagen – ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“: <em>„Ein Mensch, der sich seiner Verantwortung bewusst ist, wird nie imstande sein, sein Leben hinzuwerfen“</em>. Und er wusste worüber er sprach!</p>
<p>Mit meinen Worten: Wenn sich ein Mensch mit Aids infiziert hat, steht er vor der Wahl zwischen drei Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Er kann sich das Leben nehmen.</li>
<li>Er kann die Krankheit verdrängen – also nach außen weiter leben, als ob er nicht Aids hätte.</li>
<li>Drittens kann er Aids in seine Persönlichkeit und damit in sein Leben integrieren. In diesem letzten Fall verstärkt die Krankheit seine Einmaligkeit und seine Einzigartigkeit; Aids verstärkt seine Verantwortung für sich und die Gesellschaft, in der er lebt.</li>
</ul>
<p style="text-align:left;">Erlauben Sie mir noch einmal Frankl sinngemäß zu zitieren: Wir fragen nach dem Sinn des Lebens, dabei ist es aber umgekehrt: Wir sind diejenigen, die gefragt werden. Es ist das Leben, das uns Fragen stellt, die wir zu beantworten haben und – wie Frankl hinzufügt – <em>„nicht durch Grübeln, sondern nur durch ein Handeln“</em>.</p>
<p>Und jetzt, meine Damen und Herren, sind wir mitten in unsere Straßenbahnaktion gelangt.</p>
<p>Acht Personen mit Aids aus Braunschweig entscheiden sich, auf einer Straßenbahn der Verkehrs AG abgebildet zu werden. Mit diesem Schritt in die Öffentlichkeit zeigen wir, dass wir die Phase des Grübelns überwunden und uns für eine Handlung entschieden haben. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, aber die Zukunft können wir mit gestalten.</p>
<p>Die Integration unserer Infektion und ihre Umsetzung in eine politische, soziale und künstlerische Aktion ist unsere Antwort auf das Leben. Damit sagen wir <em>„Unser Leben hat genau so viel Wert mit Aids wie ein Leben ohne Aids“ – nicht mehr und nicht weniger.</em></p>
<p>Auf den Fenstern der Straßenbahn 9562 steht „Ich kann mit Aids umgehen“ das gilt für uns&#8230; und das gilt für den Arbeitgeber, die Nachbarin, die Agentur für Arbeit, unsere Familie, andere Menschen mit Aids, Jugendliche, Ausländerbehörden, Passanten, Fahrgäste &#8230; in Braunschweig und darüber hinaus: Ich kann mit Aids umgehen!</p>
<p>Ich danke Ihnen</p>
<p>Jean-Luc Tissot</p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p style="text-align:left;">Ich halte die Zurückhaltung besonders der überregionalen Medien i.e. bekannte, namhafte Tageszeitungen, Magazine was die mediale Verbreitung dieser Aktion betrifft für bedauerlich und in gewisser Weise sehr bezeichnend. Wenn es darum geht <a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/15/pressefreiheit-und-klimawandel/" target="_blank">marktschreierisch</a> quer durch die Republik mit dem Finger auf mögliches Fehlverhalten von Menschen mit HIV hinzuweisen bzw. <a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/09/07/regenbogen-e-v-ein-verein-der-mehr-fragen-offenlast-als-er-beantwortet/" target="_blank">reisserische Aktionen zweifelhafter Vereine</a> die sich unter dem Strich als kontraproduktiv bzgl Prävention und Aufklärung zu dem Thema HIV erweisen aufgreifen, dann stehen insbesondere die Print Medien an vorderster Stelle. Wenn es darum geht wie in diesem Fall einen Beitrag zum Abbau von Stigma und Diskriminierung in der Gesellschaft gegenüber HIV und AIDS und Menschen die mit dem Virus leben geht zu leisten, dann hüllen sie sich in Schweigen. Die Pressefreiheit ist wie mir scheint auf einem Auge blind.</p>
<p><strong>Mehr zu diesem Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://braunschweig.aidshilfe.de/?page_id=1179" target="_blank">Strassenbahnaktion AidsHilfe Braunschweig</a></li>
<li><a href="http://braunschweig.aidshilfe.de/?page_id=1188" target="_blank">Infomaterial</a> (pdf Dateien)</li>
</ul>
<p style="text-align:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Damals, im tiefen Loch . . . .</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 14:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Freitod von Robert Enke ist zur Zeit 24/7 medial in aller Munde. Ob in Artikel, Features oder Kommentaren &#8211; Meinungen, Ratschläge, Tips wohin man schaut, welche Zeitung man auch aufschlägt. Viele fühlen sich berufen 1 Tag nach seinem Freitod, nach Bekanntwerden das Robert Enke an einer Depression litt, etwas sagen zu müssen. Das Robert [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4180&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der Freitod von Robert Enke ist zur Zeit 24/7 medial in aller Munde. Ob in Artikel, Features oder Kommentaren &#8211; Meinungen, Ratschläge, Tips wohin man schaut, welche Zeitung man auch aufschlägt. Viele fühlen sich berufen 1 Tag nach seinem Freitod, nach Bekanntwerden das Robert Enke an einer Depression litt, etwas sagen zu müssen. Das Robert Enke an einer Depression litt erinnerte mich daran wie es mir ging, damals als ich in diesem &#8222;tiefen Loch&#8220; saß wie ich die Depression an der ich litt damals bezeichnete.</p>
<p>1985 im Dezember als mir ein Arzt &#8222;Sie sind Hiv positiv&#8220; ohne weitere Erklärung an den Kopf warf wußte ich erst mal gar nichts damit anzufangen. Ich verstand es so da Positiv ja etwas gutes ist, das ich gesund sei. Das änderte sich in dem Moment als mir eine Ärztin 4 Wochen später erklärte was es mit dem Begriff &#8222;Positiv&#8220; in Zusammenhang mit &#8222;HIV&#8220; auf sich hat. Die folgenden 5 Tage waren die schmerzvollsten und &#8211; im nachhinein betrachtet &#8211; mit die fruchtbarsten Tage in meinem Leben. In diesen 5 Tagen wurde ich mir meiner Sterblichkeit, meiner Endlichkeit bewußt. Mir ging es wie den Meisten damals und heute auch noch. Ich fühlte mich als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen, durchlebte eine emotionale Achterbahnfahrt. Für  mich stand fest, das ich sterben würde; „spätestens in drei Jahren &#8222;.  1986 wußte man noch nicht viel über <a href="http://www.ondamaris.de/?page_id=1109" target="_blank">HIV und AIDS</a> und außer AZT gab es keine Medikamente. Die Überlebenszeit, die Ärzte einem HIV Infizierten damals gaben, waren maximal 3 Jahre.</p>
<p>Mit der Zeit lernte ich mit dem Virus zu leben oder besser gesagt ich verdrängte sehr vieles was das Leben mit dem Virus betraf. Während der nächsten Jahre ging ich regelmäßig alle 3 Monate in die Uniklinik Frankfurt Stat 68 um meinen Status untersuchen zu lassen. Während all dieser Jahre lernten die Mediziner und Forscher immer mehr über den HIVirus. Anfang der 90 Jahre kamen die ersten HIV Medikamente auf den Markt. Doch da der Verlauf,  meine CD4 Werte hoch und meine Virusbelastung niedrig waren und ich von HIV spezifisch bedingten Krankheiten verschont blieb,  lebte ich mein Leben weiter so wie ich es gewohnt war.</p>
<p>Im August 1996 befand ich mich im Rahmen einer Umschulungsmaßnahme am Ende des ersten Jahr in meiner Ausbildung zum Erzieher.Meine Werte waren, wie all die Jahre zuvor im &#8222;grünen Bereich&#8220;. 2 Monate später Anfang Oktober 1996 änderte sich das schlagartig. Ohne Vorankündigung, buchstäblich aus heiterem Himmel bekam ich eine PcP &#8211; Pneumocystis-carinii-Pneumonie &#8211; eine Lungenentzündung durch den Pilz Pneumocystis jiroveci ausgelöst, eine der häufigsten opportunistischen Infektionen und AIDS-definierenden Erkrankungen. Ich weiß es noch wie heute. Es war an einem Donnerstag, als ich im Unterricht saß und auf einmal das Gefühl hatte, das alle Kraft und Energie aus mir herausliefen, so wie man den Stöpsel aus einer mit Wasser gefüllten Badewanne herauszog damit das Wasser abläuft. Am Freitag spät abends rief ich einen Notarzt an weil ich über 39 Grad Fieber hatte. Nachdem er kam und mich untersucht hatte, meinte er das es sich um eine Grippe handelt. Er ließ mir einige Medikamente da, stellte mir ein Rezept aus und meinte, falls es mir am Montag nicht besser geht, dann sollte ich doch meinen Hausarzt konsultieren. Das folgende Wochenende dämmerte ich zu Hause im Bett mehr oder weniger vor mich hin. Am Montag morgen, mittlerweile hatte ich 40 Grad Fieber, fuhr ich in die Notaufnahme eines Krankenhauses wo eine Pcp diagnostiziert wurde. Ich erfuhr die Auswirkungen des HIVirus am eigenen Leib. Dies war der Beginn von Erfahrungen die mir bewußt machen sollten, das mein Leben eine drastische Veränderung nahm bzw nehmen würde.</p>
<p>Die <a href="http://www.aidsfinder.org/" target="_blank">PcP</a> (Volltexte &#8211; AIDS Taschenwörterbuch &#8211; Buchstabe P) war damals gut behandelbar, sodaß ich das Krankenhaus,  recht geschwächt und wackelig auf den Beinen, nach 3 Wochen wieder verlassen konnte. Bei der anschließenden Untersuchung bei meinem HIV Schwerpunktarzt in Frankfurt, bei dem ich seit mittlerweile 13 Jahren in Behandlung bin, stellte sich dann heraus das meine CD4 <a href="http://www.aidsfinder.org/" target="_blank">Werte</a> (Volltexte &#8211; AIDS Taschenwörterbuch &#8211; Buchstabe C) auf 152 gefallen und meine Virusbeladung auf über 1 Mio angestiegen waren. Da es mittlerweile &#8211; Gott sei Dank sage ich Heute &#8211; die Möglichkeit gab 3 HIV Medikamente die an unterschiedlichen Stellen des Immunsystem &#8211; den Zellen wirkten ein Anstieg der Virusbelastung verhinderten und gleichzeitig das Immunsystem wieder stärkte was sich im Anstieg der CD4 T Helferzellen ausdrückte, fing ich im Januar 1997 mit einem 3 er Medikamenten Cocktail (AZT &#8211; Epivir &#8211; Crixivan) an. Immerhalb weniger Monate war meine Virusbelastung unter der Nachweisgrenze ( 1997 lag sie bzgl der med. technischen Voraussetzungen diese zu messen bei 500), die CD4 Werte (T-Helferzellen) stiegen ganz langsam an und bewegen sich heute je nach Tagesform zwischen 300 und 450.</p>
<p><span id="more-4180"></span></p>
<p>Crixivan war eines der ersten Medikamente aus der Gruppe <a href="http://www.aidsfinder.org/" target="_blank">Proteasehemmer</a> (Volltexte &#8211; AIDS Taschenwörterbuch &#8211; Buchstabe P) die in Kombination mit anderen <a href="http://www.hiv-wechselwirkungen.de/media/de/Liste%20der%20antiretroviralen%20Medikamente.pdf" target="_blank">HIV Medikamenten</a> (pdf Datei) die damals zur Verfügungen standen erstmals wirksam die Verbreitung des HIVirus &#8211; die sich u.a. in einem Anstieg der Virusmenge welches sich negativ auf das Immunsystem auswirkte und somit vielen Krankheiten die Tür öffneten, stoppte bzw sehr stark einschränkte. Da die Einnahme eines jeden Medikamentes, selbst das allseits bekannte <a href="http://www.online-artikel.de/article/schmerztabletten-aspirin-nebenwirkungen-28186-1.html" target="_blank">Aspirin</a> Nebenwirkungen hat die auftreten <em>können aber nicht müssen</em> &#8220; Keine Wirkung ohne Nebenwirkung&#8220; so hat auch der Wirkstoff Indinavir in Crixivan= Handelsname Nebenwirkungen. Nebenwirkungen können aufteten sie müssen aber nicht auftreten. Und &#8211; nicht jeder hat die gleichen Nebenwirkungen.</p>
<p>Die Nebenwirkungen unter denen ich zu leiden hatte waren, Durchfall, Magen und Darmbeschwerden bzw Krämpfe im Magen und Darmbereich. Anfangs sagte ich mir das dies normal sei, da der Körper sich an diese <a href="http://www.aidsfinder.org/" target="_blank">Antiretroviralen Kombinationstherapie</a> (Volltexte &#8211; AIDS Taschenwörterbuch &#8211; Buchstabe A) ja erst gewöhnen müsse. Darauf machte mich auch mein Arzt aufmerksam, sagte das die Nebenwirkungen idr nach einer Zeit geringer oder gänzlich verschwinden würden. Durch mein Leben zieht sich wie ein roter Faden eine Leidensfähigkeit die &#8211; Zeitlich gemessen und im Vergleich zu manch Anderem äußerst befremdlich erscheinen mag. Anders ausgedrückt ich muß erst 10 mal mit dem Kopf an die Wand rennen bevor mir nach dem 11. Mal bewußt wird das ich auf diesem Weg das Zimmer auf der anderen Seite nicht erreichen kann, und das es möglicherweise einen anderen Weg gibt um in dieses Zimmer zu gelangen.</p>
<p>So erging es mir unter der Einnahme mit Crixivan. Wochenlang hatte ich die Hoffnung und den Glauben das mein Körper eben Zeit braucht und er irgendwann diese Medikamente annehmen würde mit dem Ergebnis das die Nebenwirkungen dann ein Ende haben würden. Das sagte ich auch jedes Mal meinem Arzt bei den entsprechenden Untersuchungen/Arztterminen um den Verlauf &#8211; die Auswirkung der Kombi auf mein Immunsystem zu besprechen. Mit zunehmender Dauer jedoch wurde der Zustand, die Nebenwirkungen nicht geringer sondern nahmen auf eine Art und Weise  zu über die ich mir Anfangs gar nicht bewußt wurde. Wenn ich mich wenig bewegte hatte ich relativ Ruhe vor Ihnen. D.h. ich bewegte mich so wenig wie möglich und verließ meine Wohnung nur dann wenn es unbedingt notwendig war. Dazu gehörten Arztbesuche und Einkaufen gehen. Alle anderen Aktivitäten wie Freunde treffen, Schwimmen gehen, Radfahren oder den wöchentlichen Besuch meiner Eltern stellte ich komplett ein. Meine ganzen Gedanken und mein ganzes Tun i.e. Nichtstun drehten sich um das Vermeiden der Nebenwirkungen der Kombi,  meiner Beschwerden sowie dem unerschütterlichen Glauben daran das es bald ein Ende haben würde. Mein Körper braucht halt n bischen länger bis er sich an die Medikamente gewöhnt hatte. Von dieser Meinung war ich felsenfest überzeugt und davon konnte mich auch mein Arzt nicht abbringen. So verbrachte ich das Frühjar 1997 und den Sommer 1997 auf meinem Bett liegend und wartend das mein Zustand besser werden mögen. Es gab Zeiten da war ich ohne Hoffnung und wünschte mir nichts sehnlicher als nicht mehr zu leben damit dieser Zustand endlich ein Ende haben möge, nur um diese Nebenwirkungen, von zeitweise heftigem Durchfall bis hin zu schmerzhaften Magenkrämpfen, nicht mehr zu spüren.</p>
<p>Irgendwo war mir diffus bewußt das dieser Zustand des mich in meiner Wohnung verkriechens, nicht unter die Menschen zu gehen eine Art freiwillige Isolation war und das dies <em>irgendwie</em> nicht mehr normal im Sinne von Gesund war. Die Annahme das Menschen mir meinen Zustand ansehen könnten wenn sie mir begegneten, die Angst von Freunden erkannt und angesprochen zu werden bewirkten das ich mit gesenktem Haupt und nach unten gerichtetem Blick um ja niemand ins Gesicht schauen zu müssen nicht nur kurz vor Ladenschluß einkaufen ging sondern auch tagsüber die Rolläden an den Fenstern meiner Wohnung unten waren, sodaß jeder dachte ich sei nicht zu Hause.</p>
<p>Irgendwann, es war gegen Ende des Sommers im September, hatte ich einen jener Momente die man als &#8220; Bright Moments&#8220; bezeichnen könnte. Ich sah mich auf dem Boden eines tiefen Loches sitzen, sah wenn ich nach oben schaute am Ende einer Tunnelröhre das da Licht, das da der Ausgang war den ich aus eigener Kraft aber nicht würde erreichen können. Mir war in diesem Moment bewußt das ich Hilfe brauchte. Die Hilfe anderer Menschen. Die einzigste Person zu der ich in dieser Zeit noch Kontakt hatte war Ilona. Mit ihr telefonierte ich hin und wieder. Sie wußte was mit mir los war, wußte wie es mir ging. Eines Tages gab sie mir den Tip das es eine Klinik, die <a href="http://www.habichtswaldklinik.de/Psychosomatik.html" target="_blank">Habichtswaldklinik in Kassel</a> gibt, wo ich die Hilfe bekommen könnte mit der es mir möglich sein könnte um aus diesem Loch in dem ich mich befand wieder herauszukommen.Diese Klinik hatte zu dem damaligen Zeitpunkt immer ein bestimmtes Kontingent an Betten &#8211; Zimmer zur Verfügung, die unter bestimmten Voraussetzungen ohne die übliche lange Vorlaufzeit sowie Genehmigung der Kostenzusage durch Krankenkassen bzw sonstiger Träger auf Grund einer entsprechenden Diagnose und Einweisung eines Hausarztes jederzeit in Anspruch genommen werden können.</p>
<p>Woher ich die Energie, die Kraft und vor allem den Mut genommen habe letztendlich nach Kassel zu kommen weiß ich nicht und ist im Grunde genommen auch sekundär. In meinem Leben ist es wiederholt so gewesen das der Leidensdruck, die Angst vor einem Zustand wie er sich im Moment mir darstellt, größer sein &#8211; werden mußte als die Angst vor einer Veränderung, vor einem Zustand wie ich ihn mir vorstelle. Die Angst vor dem wie ich mir ausmalte das etwas sein könnte, mir ausmalte wie andere Menschen mich bewerten könnten, was diese über mich denken könnten verhinderte mehr wie einmal mich auf Veränderungen einzulassen. Das was ich mir vorstellte war immer ein Worst Case Scenario, der Supergau &#8211; ein größt möglicher vorstellbarer schlechtester Zustand gewesen. Das ist eine der elementarsten Erfahrungen die ich durch das  Einlassen auf das Hilfsangebot Anderer in meinem Leben machen durfte, das die größten Steine auf meinem Weg, die dicksten Mauern mit denen ich mich konfrontiert sah, diejenigen sind, die ich mir in meinen Gedanken als ein Bild <em>vorstellte</em>, die zu überwinden unmöglich sind.</p>
<p>Mein Aufenthalt in der Habichtswaldklink belief sich auf 12 Wochen. Die ersten Wochen waren für mich geprägt von Ablehnung, Annahme und Zweifel. Im nachhinein betrachtet waren diese 12 Wochen mit die beste Erfahrung in meinem Leben, bis jetzt. Ich habe sehr viel aus dieser Zeit mitnehmen können, einige Wergzeuge die ich heute anwenden kann wenn ich wieder mal in eine Grube falle.</p>
<p>Je mehr ich mich auf die Menschen die dort arbeiteten einließ und ich bereit wurde mich auf mich selbst einzulassen umso mehr stellte ich irgendwann fest das meine Bereitschaft Hilfe anzunehmen, stimmig war und sich für mich als Lösung darstellten. Ich sage bewußt das es nur für mich eine Lösung ist. Die Einsicht in die eigene Hilflosigkeit, die Einsicht Hilfe als Teil einer Lösung anzunehmen, die Bereitschaft sich einzulassen, und das Bewußtsein das man letztendlich einen Weg immer nur &#8211; wenn auch mit Unterstützung &#8211; allein geht sind einerseits Realität wie andererseits auch nichts weiter als Konzepte da jeder Mensch sich vom Anderen  unterscheidet. Was für den Einen möglich ist, daran zerbricht ein Anderer.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p><strong>Ähnliche Beiträge zu diesem Thema</strong></p>
<ul>
<li>Termabox: <a href="http://termabox.wordpress.com/2009/11/15/die-angst-stigmatisiert-zu-werden-ist-gros/" target="_blank">„Die Angst, stigmatisiert zu werden, ist groß.“</a></li>
</ul>
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		<title>Generation 60plus &#8211; Cafe Karussell im Switchboard &#8211; Frankfurt/Main</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 05:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[HIV und Alter]]></category>
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		<category><![CDATA[Aids-Hilfe Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankfurter Verband]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
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		<category><![CDATA[Würde]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag, 3. November 2009 um 15 Uhr wurde das „Café Karussell im Switchboard“ in der Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt eröffnet.
Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat in der Zeit von 15 bis 18 Uhr sollen wechselnde Themenschwerpunkte die Besucher ansprechen.
Das Café ist ein Treffpunkt für Männer liebende Männer der Generation 60plus sowie deren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4168&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Am Dienstag, 3. November 2009 um 15 Uhr wurde das „Café Karussell im Switchboard“ in der Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt eröffnet.<br />
Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat in der Zeit von 15 bis 18 Uhr sollen wechselnde Themenschwerpunkte die Besucher ansprechen.</p>
<p>Das Café ist ein Treffpunkt für Männer liebende Männer der Generation 60plus sowie deren Freundinnen und Freunde. Es handelt sich um ein<br />
gemeinschaftliches Projekt des <a href="http://www.frankfurter-verband.de/" target="_blank">Frankfurter Verbandes</a> mit der <a href="http://www.frankfurt-aidshilfe.de/ag36" target="_blank">AG 36</a>, dem schwulen Zentrum der <a href="http://frankfurt-aidshilfe.de/start" target="_blank">Aids-Hilfe Frankfurt</a> in Kooperation mit der <a href="http://frankfurt.gay-web.de/40plus/" target="_blank">Gruppe 40plus &#8222;schwules Forum Frankfurt&#8220;.</a></p>
<p>Mit seinem Angebot will das Café einen Raum bieten, in dem sich ältere schwule Männer untereinander sowie mit ihren Freundinnen und Freunden und Bekannten ohne Angst vor Zurückweisung treffen können.</p>
<p>Es ist ein offener Treffpunkt mit einer Mischung aus</p>
<ul>
<li>Informationen und hilfreichen Tipps zu Fragestellungen, die auf dieLebenssituation betagter und hochbetagter Männer abgestimmt ist (Wie will ich altern? Welche Vorsorgeregelungen sollten getroffen werden? Was gibt es an unterstützenden Möglichkeiten? An wen kann ich mich wenden?)</li>
<li>die in ein · kulturelles Angebot und einen geselligen Rahmen mit Musik, Lesungen,(Auto)biographischem, Bewegendem und Interessanten (Fortsetzungskrimis, Schlagerparade der 60er und 70er, Selbstporträts, Travestie usw.) eingebettet sind.</li>
</ul>
<p><strong>Hintergrundinformationen: Warum ein Café für alte Schwule?</strong></p>
<p>Schwule Senioren haben meist viel zu erzählen, ein „verzaubertes“ Leben liegt hinter ihnen, ihren Geschichten – die traurigen wie die schönen – sind Dokumente der gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und in Frankfurt. Homosexuelle gab und gibt es in allen Generationen, der Prozentsatz unterscheidet sich nicht in den einzelnen Altersgruppen. Allerdings unterscheidet sich die öffentliche Sichtbarkeit und Wahrnehmung, so dass der Eindruck entstehen könnte, es gäbe nur wenige alte Schwule, was aber nicht zutrifft.</p>
<p>In Frankfurt und der unmittelbaren Umgebung leben laut Schätzungen des „Runden Tisches“ ca. 5000 Männer liebende Männer über 65 Jahren. Dieses Männer über 65 bis hin zur Hochaltrigkeit sind geprägt von Erfahrungen im Nazi-Deutschland oder in den Jahren danach. Sie haben ungleich schwierigere Bedingungen für ihre Lebensform gehabt als viele heterosexuelle Zeitgenossen.</p>
<p>Nachfolgend einige Aspekte, die auf viele der heutigen betagten und hochbetagten Homosexuellen zutreffen:</p>
<ul>
<li> Sie wurden kriminalisiert und verfolgt während des Faschismus. im Zeitraum zwischen 1945 – 1969 gab es in Deutschland zwischen 60.000 und 70.000 gerichtliche Verurteilungen</li>
<li> Es gab nur eine sehr geringe soziale Akzeptanz gegenüber offen lebenden Homosexuellen. Viele hatten kein offenes coming out sondern haben Ihre sexuelle Identität eher verdeckt gelebt, waren bemüht unauffällig zu sein.</li>
<li> Nicht wenige lebten in „Alibi“- Ehen</li>
<li> Bei vielen kommt es vor allem im Alter zu einem gesellschaftlichen Rückzug, bis hin zur Vereinsamung.</li>
<li> Ihre sexuelle Identität haben sie als bedroht und unsicher wahrgenommen.</li>
</ul>
<p>Manche älteren Männer liebenden Männer haben sich aufgrund der vorerwähnten gesellschaftlichen Diskriminierung ihr Leben lang darauf eingerichtet, eher im Verborgenen leben zu müssen. „Aus den wenigen vorhandenen Untersuchungen ist bekannt, dass die Hälfte der älteren Homosexuellen unter Einsamkeit und Isolation leidet, zu Depressionen neigt und suizidgefährdet ist.“</p>
<p>Obwohl sich die gesellschaftlichen Bedingungen durch die Emanzipationsbewegung heute enorm verändert haben, ist es für diese Männer schwer, erlernte Bewältigungsstrategien über Bord zu werfen und offen schwul aufzutreten und am öffentlichen Leben teil zu nehmen. Eine Erhöhte Gefahr der Alterseinsamkeit ist die Folge. Viele ältere Schwule leben daher zurückgezogen und haben wenig Kontakt zur jüngeren schwulen Generation und den Einrichtungen der schwullesbischen Gemeinde. <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;ved=0CAcQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Ffrankfurt.gay-web.de%2Ftermine%2FPressemitteilung.pdf&amp;ei=ozv6Sp3HMcae_Abz-vC7DA&amp;usg=AFQjCNFahoatOtodFpBeEkYqsf94daR4mA&amp;sig2=e5pmNCEvnIxldvALSPVIOQ" target="_blank">(Quelle)</a></p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p><strong>Ähnliche Beiträge zu diesem Thema</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2008/09/19/alle-unter-einem-dach-in-wurde-alt-werden/" target="_blank">Alle Unter einem Dach – In Würde alt werden</a></li>
<li><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/04/28/leben-im-alter-in-wurde-alt-werden/" target="_blank">„Leben im Alter – In Würde alt werden“ (akt. 2)</a></li>
<li><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/07/12/klein-aber-fein/" target="_blank">Klein aber fein (akt.)</a></li>
<li><a href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/09/09/frankfurter-resolution-in-wurde-alt-werden/" target="_blank"><strong>Frankfurter Resolution „In Würde alt werden“</strong></a></li>
<li><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=6&amp;ved=0CBgQFjAF&amp;url=http%3A%2F%2Fmabuse-downloads.de%2Fzeitschrift%2F150_Gerlachtext.pdf&amp;ei=Xkb6SuawBpvwmwOhhL2wCg&amp;usg=AFQjCNGtuSlOL1up9S5zyisTGP862cWIIQ&amp;sig2=siWnxyc35ZMdznmuBc87Tg" target="_blank">Heiko Gerlach &#8211; Anders alt werden</a></li>
</ul>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alivenkickn.wordpress.com/4168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alivenkickn.wordpress.com/4168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alivenkickn.wordpress.com/4168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alivenkickn.wordpress.com/4168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alivenkickn.wordpress.com/4168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alivenkickn.wordpress.com/4168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alivenkickn.wordpress.com/4168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alivenkickn.wordpress.com/4168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alivenkickn.wordpress.com/4168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alivenkickn.wordpress.com/4168/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4168&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Neues von der A H1N1 Impf &#8211; Front</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 17:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hatte ich meinen üblichen Blutabnahme Termin bei meinem Doc bei dem ich schon seit Anno Tobak in Behandlung bin. Der Arzt bei dem ich in Behandlung bin gehört zu einem Team das aus insgesamt 11 Personen besteht. 4 ÄrztenInnen, 1 Fachkrankenschwester und 6 Arzthelferinnen, inkl 2 Auszubildenden. Die Atmosphäre in diesem Team ist immer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4131&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Heute hatte ich meinen üblichen Blutabnahme Termin bei meinem Doc bei dem ich schon seit Anno Tobak in Behandlung bin. Der Arzt bei dem ich in Behandlung bin gehört zu einem Team das aus insgesamt 11 Personen besteht. 4 ÄrztenInnen, 1 Fachkrankenschwester und 6 Arzthelferinnen, inkl 2 Auszubildenden. Die Atmosphäre in diesem Team ist immer ausgesprochen angenehm, die Damen, allesamt freundlich und offen und es wird viel gelacht was für Arbeitsklima spricht. Die Fluktuation ist gleich Null. In so ner Atmosphäre, so nem Team hätte ich auch gerne arbeiten mögen.</p>
<p>Thema war, wie könnt es auch anders sein, die Schweinegrippe bzw das Impfen gegen selbige. Der Andrang ist derart groß das die Praxis erstmals den kommenden Samstag geöffnet hat. Der nächste termin um sich impfen zu lassen wäre in 5 Tagen. Was die Versorgung mit dem üblichen Serum betrifft &#8211; da gibts hier keine Probleme bzgl Nachschub. Was mich brennend interessierte waren die Nebenwirkungen. Alle vom Team sind natürlich geimpft was bei einer HIV Schwerpunkpraxis, mit einer hohen Patienten &#8211; Besucherfrequenz auch Sinn macht. Auf meine Fragen wie es den mit den nebenwirkungen beim Team gewesen sei: 1 Person hatte Kopfschmerzen, 1 Person fühlte sich 1, 2 Tage nicht besonders, eine Bettlägrigkeit war aber nicht notwendig. Der Rest hatte 1,2 Tage eine gerötete und leicht schmerzende Einstichstelle, so wie wenn man n blauen Fleck am Arm hat.</p>
<p>Der Patientenstamm dürfte alles in allem annähernd im 4 stelligen Bereich liegen. Auf meine Frage ob es den unter den bisher geimpfte Patienten zu heftigen Reaktionen &#8211; Nebenwirkungen gekommen sei antwortete man mir das dies bis jetzt (bei ca 2-300 Patienten) nicht der Fall gewesen sei. Und wenn dann wüßte man (die Arzthelferinnen) davon weil das Verhältnis Arzt &#8211; Patientenverhältnis auf Grund der außergewöhmlich und selten anzufindenen Sorge der Ärzte um das Wohlergehen ihrer Patienten wirklich einmalig ist.</p>
<p>Bevor man sich impfen lassen kann bekommt man ein Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen die Neue Influenza A/(H1N1) das man sich durchlesen sollte und anschließen unterzeichnet will man sich impfen lassen. Das Aufklärungsmerkblatt wurde vom hess Ministerium für Arbeit, Famile und Gesundheit herausgegeben, der Text wurde vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.</p>
<p style="text-align:center;"><a rel="attachment wp-att-4138" href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/09/neues-von-der-a-h1n1-front/h111/"><img class="aligncenter size-full wp-image-4138" title="H111" src="http://alivenkickn.files.wordpress.com/2009/11/h111.jpg?w=500&#038;h=355" alt="H111" width="500" height="355" /></a>***</p>
<p><a rel="attachment wp-att-4138" href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/09/neues-von-der-a-h1n1-front/h111/"></a><a rel="attachment wp-att-4145" href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/09/neues-von-der-a-h1n1-front/h122/"><img class="aligncenter size-full wp-image-4145" title="H122" src="http://alivenkickn.files.wordpress.com/2009/11/h122.jpg?w=500&#038;h=353" alt="H122" width="500" height="353" /></a></p>
<p>Bezogen auf die Informationen die ich in Erfahrung gebracht habe &#8211; generell scheinen die Nebenwirkungen bis jetzt nicht so heftig zu sein . Insofern sehe ich die Diskussion um &#8222;Impfen oder Nicht impfen lassen&#8220; heute etwas differenzierter. Was mich pers betrifft: Da ich weder in einem Arbeitsverhältnis stehe i.e. nicht täglich mit Menschen in Kontakt bin noch täglich unterwegs bin, werde ich mich nicht impfen lassen.</p>
<p>Dafür spricht u.a auch eine Aussage aus dem Merkblatt:</p>
<p><em>Derzeit ist die Neue Influenza eine in der Mehrzahl der Fälle selbstlimitierende Krankheit, die nicht schwerer verläuft als die &#8222;normale&#8220; Influenza.</em> Und diese ist gut behandlbar!<em> Die Impfung sollte grundsätzlich nach individueller Nutzen &#8211; Risiko Abwägung in Betracht gezogen bzw vorgenommen werden. </em></p>
<p>Grundsätzlich sollte man das Geschehen um das Impfen die nächste Zeit verfolgen. In dem einen oder anderen Fall wird einem auch nichts anderes übrig bleiben, da die Versorgung, die zur Verfügungstellung mit dem Impfstoff doch nicht in der Art und Weise geschehen ist wie es unsere Politker nicht müde werden zu betonen.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p>The Independent.co.uk: <a href="http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/pandemic-what-flu-pandemic-1817715.html" target="_blank">Pandemic? What flu pandemic?</a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alivenkickn.wordpress.com/4131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alivenkickn.wordpress.com/4131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alivenkickn.wordpress.com/4131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alivenkickn.wordpress.com/4131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alivenkickn.wordpress.com/4131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alivenkickn.wordpress.com/4131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alivenkickn.wordpress.com/4131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alivenkickn.wordpress.com/4131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alivenkickn.wordpress.com/4131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alivenkickn.wordpress.com/4131/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4131&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Danke Mutti, Danke Guido</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 07:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pflegebedürftige]]></category>
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		<description><![CDATA[In einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger teilte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, dem „Kölner Stadt-Anzeiger mit, das der Paritätische Wohlfahrtsverband im Zuge der von Union und FDP geplanten Verkürzung der Wehr- und Zivildienstzeiten ab 2011 keine Zivildienststellen mehr anbieten will, da Zivildienstleistende nicht mehr vernünftig eingesetzt werden könnten . Quelle
Wachstum &#8211; Bildung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4098&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In einem Interview mit dem <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1256136964587.shtml" target="_blank">Kölner Stadtanzeiger</a> teilte der Hauptgeschäftsführer des <a href="http://www.der-paritaetische.de/" target="_blank">Paritätischen Wohlfahrtsverbandes</a>, Ulrich Schneider, dem „Kölner Stadt-Anzeiger mit, das der Paritätische Wohlfahrtsverband im Zuge der von Union und FDP geplanten Verkürzung der Wehr- und Zivildienstzeiten ab 2011 keine Zivildienststellen mehr <a id="HLSysAdLink2">anbieten</a> will, da Zivildienstleistende nicht mehr vernünftig eingesetzt werden könnten . <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1256136964587.shtml" target="_blank">Quelle</a></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Wachstum &#8211; Bildung &#8211; Zusammenhalt<br />
</strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://www.cducsu.de/GetMedium.aspx?mid=1918" target="_blank">Koalitionsvertrag zwischen CDU,CSU und FDP</a><br />
</strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong>5. Für eine leistungsstarke und moderne Bundeswehr </strong></p>
<p style="text-align:center;"><em>Seite 124: Die Koalitionsparteien halten im Grundsatz an der allgemeinen Wehrpflicht fest mit dem Ziel, die Wehrdienstzeit bis zum 1. Januar 2011 auf sechs Monate zu reduzieren.</em></p>
<p>Ulrich Schneider begründete den Schritt damit, dass eine verkürzte Zivildienstzeit aufgrund der langen Einarbeitungszeiten kontraproduktiv sei. Im Rettungsdienst, so Schneider, dauere die Ausbildung auf den Fahrzeugen drei Monate. „Da bringen sechs Monate dann gar nichts mehr. Bei der Pflege, in Kindergärten oder der Arbeit mit Behinderten kann man es den Menschen einfach nicht zumuten, alle halbe Jahre die Bezugsperson zu wechseln.“ <a href="http://www.elo-forum.net/topaktuell/topaktuell/-200911038371.html" target="_blank">Quelle</a></p>
<p>Was das im Alltag bedeuted? Nun wenn man wie ein selbstzentrierter von seiner Wichtigkeit Überzeugter aufgeplustert durch die Gegend stolziert bekommt man natürlich nicht mit was um einen herum passiert, bekommt nicht mit was solche Entscheidungen für diejenigen Menschen bedeuten die auf die Hilfe und Mitarbeit von Zivildienstleistenden nicht nur angewiesen sind sondern ohne deren Einsatz eine menschenwürdige Versorgung u. U. gar nicht mehr möglich wäre.</p>
<p>Zugegeben, um solches zu erkennen bedarf es der Fähigkeit der Wertschätzung und des Respekts gegenüber den Menschen, die auf die Hilfe Anderer angewiesen sind. Wenn man natürlich nicht weiß das es solche Menschen gibt &#8211; was ja schon mal vorkommen kann, insbesondere wenn man <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/04/westerwelle-auftrag/lautet-ein-neues-kapital-in-der-geschichte-aufzuschlagen-teil-1.html" target="_blank">von der Freude</a> und der <a href="http://www.guido-westerwelle.de/?wc_c=965&amp;wc_lkm=&amp;id=13027&amp;suche=Interview%20Westerwelle" target="_blank">Verantwortung übermannt</a> wurde einer der mächtgsten Politiker zu sein &#8211; nun ich sags mal im Idiom unserer Amerikanischen Freunden. Hey Man Have I got News for You! Es gibt sogar ein <a href="http://" target="_blank">Bundesamt für Zivildienst</a>.</p>
<p>Da ich ein neugieriger Mensch bin habe ich mal ein bischen in dem <a href="http://www.deutschlandprogramm.de/files/653/Deutschlandprogramm09_Endfassung.PDF" target="_blank">Deutschlandprogramm</a> der FDP geblättert. Da heißt es in der <strong>Präambel</strong>:</p>
<p><em>&#8222;<strong>Der Mensch steht im Mittelpunkt liberaler Politik</strong>. . . . . .blablabla . . . . in der der Einzelne nicht losgelöst von seinen Mitbürgern lebt, sondern gemeinsam mit ihnen in einer Wertegemeinschaft. Sie ist geprägt von Weltoffenheit, Toleranz und Solidarität <strong>und ist der Menschenwürde verpflichtet.</strong>&#8222;</em></p>
<p>Und weiter heißt es da auf den Seiten 21 &#8211; 22</p>
<p><em><strong>In Würde gepflegt zu werden ist ein Menschenrecht</strong>. <strong>Es liegt im Interesse der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen, dass den Pflegenden wieder mehr Zeit für menschliche Zuwendung und für ihre eigentliche Aufgabe, die Pflege und <span style="color:#ff0000;">soziale Betreuung der Pflegebedürftigen,</span> verbleibt, </strong>. . . . blablablabla . . . . .<strong>Dafür müssen die Leistungsanbieter konsequent von bürokratischen Hemmnissen entlastet werden. Dies ist nur durch einen Paradigmenwechsel möglich</strong>, . . .blablablabla</em></p>
<p>Stimmt, die Verkürzung des Wehrdienstes von 9 auf 6 Monate &#8211; gleiches gilt für den Zivildienst und hat im genannten Fall zur Folge das sich die Sozialverbände auf den Ausstieg des Zivildienstes vorbereiten was bedeutet, Zivieldienstleistende die in Bereichen wie &#8222;<strong>Essen auf Rädern</strong>&#8222;, &#8222;<strong>Betreuung von Alten Menschen und Kindern</strong>&#8220; und dem &#8222;<strong>Rettungswesen</strong>&#8220; um nur einige zu nennen, tätig waren nicht mehr zur Verfügung stehen werden.</p>
<p style="text-align:center;">Ja das nenn ich in der Tat einen Paradigmenwechsel.</p>
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		<title>Mit HIV leben &#8211; Gegen das Vergessen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 08:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alivenkickn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Verlust]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text ist von NellyFranz einem Freund den ich bislang nur aus einem Forum kenne (ich hoffe das sich das nächstes Jahr in Vienna ändern wird) , den ich mit seiner freundlichen Genehmigung einstellen darf. 
Heute ist Allerheiligen, morgen Allerseelen. Also jene Tage, die dem Andenken an Menschen gewidmet sind, die waren, was wir noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alivenkickn.wordpress.com&blog=4332070&post=4081&subd=alivenkickn&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Dieser Text ist von NellyFranz einem Freund den ich bislang nur aus einem Forum kenne (ich hoffe das sich das nächstes Jahr in Vienna ändern wird) , den ich mit seiner freundlichen Genehmigung einstellen darf. </em></p>
<p>Heute ist Allerheiligen, morgen Allerseelen. Also jene Tage, die dem Andenken an Menschen gewidmet sind, die waren, was wir noch sind und die schon sind, was wir werden.</p>
<p>Ich war gestern am Wiener Zentralfriedhof um Freunde zu besuchen, die Anfang der neunziger Jahre, als „Highdeath“ angesagt war, mangels wirksamer Medikamente, in noch jungen Jahren von dieser Welt gehen mussten. Ich erinnere mich noch gut an die Tragödien, die sich auf der Wiener Aids-Station „Annenheim“ (Baumgarnter Höhe) ereigneten. Oft &#8211; besonders heute &#8211; denke ich an weinende Mütter, Verwandte, wenn einer starb; an die traurigen Blicke am Ende der Besuchszeit; an gehunfähige Patienten in Rollstühlen; an abgemagerte Patienten am Gang, die trotzdem noch scherzten und eine Zigarette (manchmal auch Joint) rauchten; an die Nachtkästchen mit Blumen, Radios, Walkman und fallweise Bibeln; an die Sauerstoffmasken und Infusionsflaschen; an die Speischüsseln aus Papier; an die sauberen Krankenzimmer; an die Betten mit den seitlichen Geländern; an das Zimmer mit den Intensivbetten; an Pater Clemens, der Sterbende besuchte; an meinen Freund, als er mir vor Weihnachten noch lange nachwinkte; an den Weg, als ich seine Kleider in die Prosektur brachte … All diese Erinnerungen sind für mich wie ein geheimnisvoller Schatz, obwohl sie nicht gut sind. Um ein Haar hätte es mich auch erwischt. Ich hatte Glück und wurde verschont, was mir immer noch unbegreiflich ist. Gut kann ich mich auch an die damals tätigen Ärzte und Schwestern des Annenheims erinnern. Ihnen allen sei das beste Zeugnis ausgestellt. Sie taten, was möglich war, aber Wunder konnten sie leider nicht bewirken.<br />
Auf dem Grabstein eines Freundes haben dessen Eltern folgenden Zeilen schreiben lassen:</p>
<p style="text-align:center;"><em>Obwohl wir dir die Ruhe gönnen,<br />
ist voller Trauer unser Herz.<br />
Dich leiden sehen,<br />
Dir nicht helfen können,<br />
war für uns der größte Schmerz</em>.</p>
<p style="text-align:center;"><a rel="attachment wp-att-4085" href="http://alivenkickn.wordpress.com/2009/11/01/mit-hiv-leben-gegen-das-vergessen/waldweg1/"><img class="aligncenter size-full wp-image-4085" title="waldweg1" src="http://alivenkickn.files.wordpress.com/2009/11/waldweg1.jpg?w=400&#038;h=546" alt="waldweg1" width="400" height="546" /></a></p>
<p>Nicht alle Aids-Toten haben ein gepflegtes Grab erhalten. Manche wurden in Armengräbern bestattet, da es keine Verwandte gab oder die Kontakte dorthin abgebrochen waren. In diesem Fall markiert ein einfaches Holzkreuz, mit dem Namen darauf, die Grabstelle. Blumen oder Kerzen gibt es selten. Hin und wieder setzt sich eine Amsel auf die verblichenen Holzkreuze.</p>
<p>Am Wiener Zentralfriedhof befinden sich auch zahlreiche Soldatengräber. Die meisten dort bestatteten Soldaten fielen Anfang 1945 beim Endkampf um Wien und waren nicht viel älter als 20 oder 30 Jahre. Alle liegen in Reihe und Glied. Russen, Deutsche, Österreicher, Rumänen, Italiener und andere. Fast endlose Reihen mit kleinen Steinkreuzen. Meistens stehen ihre Namen darauf, oft nur „Unbekannter Soldat“. Ganz selten liegt bei einem Grabkreuz ein kleiner Blumenstrauß oder es brennt eine Kerze. Ob sich da noch jemand an den Toten erinnert oder ob jemand einfach so, bei einem unbekannten Gefallenen, zur Erinnerung an den eigenen gefallenen Mann, Bruder oder Freund eine Kerze angezündet hat, bleibt ungewiss …</p>
<p>In memoriam Laszlo, Harald, Michael &#8230;..</p>
<p><strong>Epilog:</strong></p>
<p>In Frankfurt gibt es die Infektionsambulanz mit der angeschlossenen Station 68. Hin und wieder wenn ich in Frankfurt bin statte ich der Station Dienstags einen Besuch ab. Zum einen weil Werner und Ilona dort verstorben sind. Ich geh dann immer durch die Station, werfe neugierig wie ich nun mal bin, einen Blick in das Ärztezimmer und schaue ob da noch einer der Ärzte oder Schwestern/Pfleger ist den ich kenne als Ilona auf der Station lag. Zum anderen weil Dienstag´s seit Jahren eine Frau ehrenamtlich köstliche Suppen für die auf der Station liegenden Patienten kocht. Das Essen im Krankenhaus is ja ne so Sache für sich. Alle Patienten freuen sich auf diesen &#8222;Tag der Suppe&#8220;. Da wird dann mal für einen Moment vergessen warum man da ist wo man ist. Jeder, auch der der zu Besuch vorbeischaut, bekommt einen Teller Suppe wenn er möchte.</p>
<p>Beides &#8211; die köstliche Suppe löffeln und der Gang durch die Station, auf der Werner und Ilona ihre letzten Stunden verbrachten, ist mir ein liebgewonnenes Ritual geworden.</p>
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