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Heute hatte ich meinen üblichen Blutabnahme Termin bei meinem Doc bei dem ich schon seit Anno Tobak in Behandlung bin. Der Arzt bei dem ich in Behandlung bin gehört zu einem Team das aus insgesamt 11 Personen besteht. 4 ÄrztenInnen, 1 Fachkrankenschwester und 6 Arzthelferinnen, inkl 2 Auszubildenden. Die Atmosphäre in diesem Team ist immer ausgesprochen angenehm, die Damen, allesamt freundlich und offen und es wird viel gelacht was für Arbeitsklima spricht. Die Fluktuation ist gleich Null. In so ner Atmosphäre, so nem Team hätte ich auch gerne arbeiten mögen.

Thema war, wie könnt es auch anders sein, die Schweinegrippe bzw das Impfen gegen selbige. Der Andrang ist derart groß das die Praxis erstmals den kommenden Samstag geöffnet hat. Der nächste termin um sich impfen zu lassen wäre in 5 Tagen. Was die Versorgung mit dem üblichen Serum betrifft – da gibts hier keine Probleme bzgl Nachschub. Was mich brennend interessierte waren die Nebenwirkungen. Alle vom Team sind natürlich geimpft was bei einer HIV Schwerpunkpraxis, mit einer hohen Patienten – Besucherfrequenz auch Sinn macht. Auf meine Fragen wie es den mit den nebenwirkungen beim Team gewesen sei: 1 Person hatte Kopfschmerzen, 1 Person fühlte sich 1, 2 Tage nicht besonders, eine Bettlägrigkeit war aber nicht notwendig. Der Rest hatte 1,2 Tage eine gerötete und leicht schmerzende Einstichstelle, so wie wenn man n blauen Fleck am Arm hat.

Der Patientenstamm dürfte alles in allem im 4 stellige Bereich liegen. Auf meine Frage ob es den unter den bisher geimpfte Patienten zu heftigen reaktioene – nebenwirkungen gekommen sei antwortete man mir das dies bis jetzt nicht der Fall gewesen sei. Und wenn dann wüßte man (die Arzthelferinnen) davon weil das Verhältnis Arzt – Patientenverhältnis auf Grund der außergewöhmlich und selten anzufindenen Sorge der Ärzte um das Wohle ihrer Patienten wirklich einmalig ist.

Bevor man sich impfen lassen kann bekommt man ein Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen die Neue Influenza A/(H1N1) das man sich durchlesen sollte und anschließen unterzeichnet will man sich impfen lassen. Das Aufklärungsmerkblatt wurde vom hess Ministerium für Arbeit, Famile und Gesundheit herausgegeben, der Text wurde vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

H111***

H122

Bezogen auf die Informationen die ich in erfahrung gebracht habe – generell scheinen die Nebenwirkungen bis jetzt nicht so heftig zu sein wie – auch ich  sie in einem Beutrag auf Grund der mir zur Verfügung stehenden Infos aus den Medien zu sein. Insofern sehe ich die Diskussion um „Imfen oder Nicht impfen lassen“ heute tewas differenzierter. Was mich pers betrifft: Da ich weder in einem Arbeitsverhältnis stehe i.e. nicht täglich mit Menschen in Kontakt bin noch täglich unterwegs bin, würde ich mich nicht impfen lassen.

Dafür spricht u.a auch eine Aussage aus dem Merkblatt:

Derzeit ist die Neue Influenza eine in der Mehrzahl der Fälle selbstlimitierende Krankheit, die nicht schwerer verläuft als die „normale“ Influenza. Und diese ist gut behandlbar! Die Impfung sollte grundsätzlich nch individueller Nutzen – Risiko Abwägung in Betracht gezogen bzw vorgenommen werden.

Grundsätzlich sollte man das Geschene um das Impfen die nächste Zeit verfolgen. In dem einen oder anderen Fall wird einem auch nichts anderes übrig bleiben, da die Versorgung, die zur Verfügung stellung doch nicht in der Art und Weise geschen ist wie es unsere Politker lauthals tönene nicht müder werden zu betonen.

Danke Mutti, Danke Guido

In einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger teilte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, dem „Kölner Stadt-Anzeiger mit, das der Paritätische Wohlfahrtsverband im Zuge der von Union und FDP geplanten Verkürzung der Wehr- und Zivildienstzeiten ab 2011 keine Zivildienststellen mehr anbieten will, da Zivildienstleistende nicht mehr vernünftig eingesetzt werden könnten . Quelle

Wachstum – Bildung – Zusammenhalt

Koalitionsvertrag zwischen CDU,CSU und FDP

5. Für eine leistungsstarke und moderne Bundeswehr

Seite 124: Die Koalitionsparteien halten im Grundsatz an der allgemeinen Wehrpflicht fest mit dem Ziel, die Wehrdienstzeit bis zum 1. Januar 2011 auf sechs Monate zu reduzieren.

Ulrich Schneider begründete den Schritt damit, dass eine verkürzte Zivildienstzeit aufgrund der langen Einarbeitungszeiten kontraproduktiv sei. Im Rettungsdienst, so Schneider, dauere die Ausbildung auf den Fahrzeugen drei Monate. „Da bringen sechs Monate dann gar nichts mehr. Bei der Pflege, in Kindergärten oder der Arbeit mit Behinderten kann man es den Menschen einfach nicht zumuten, alle halbe Jahre die Bezugsperson zu wechseln.“ Quelle

Was das im Alltag bedeuted? Nun wenn man wie ein selbstzentrierter von seiner Wichtigkeit Überzeugter aufgeplustert durch die Gegend stolziert bekommt man natürlich nicht mit was um einen herum passiert, bekommt nicht mit was solche Entscheidungen für diejenigen Menschen bedeuten die auf die Hilfe und Mitarbeit von Zivildienstleistenden nicht nur angewiesen sind sondern ohne deren Einsatz eine menschenwürdige Versorgung u. U. gar nicht mehr möglich wäre.

Zugegeben, um solches zu erkennen bedarf es der Fähigkeit der Wertschätzung und des Respekts gegenüber den Menschen, die auf die Hilfe Anderer angewiesen sind. Wenn man natürlich nicht weiß das es solche Menschen gibt – was ja schon mal vorkommen kann, insbesondere wenn man von der Freude und der Verantwortung übermannt wurde einer der mächtgsten Politiker zu sein – nun ich sags mal im Idiom unserer Amerikanischen Freunden. Hey Man Have I got News for You! Es gibt sogar ein Bundesamt für Zivildienst.

Da ich ein neugieriger Mensch bin habe ich mal ein bischen in dem Deutschlandprogramm der FDP geblättert. Da heißt es in der Präambel:

Der Mensch steht im Mittelpunkt liberaler Politik. . . . . .blablabla . . . . in der der Einzelne nicht losgelöst von seinen Mitbürgern lebt, sondern gemeinsam mit ihnen in einer Wertegemeinschaft. Sie ist geprägt von Weltoffenheit, Toleranz und Solidarität und ist der Menschenwürde verpflichtet.

Und weiter heißt es da auf den Seiten 21 – 22

In Würde gepflegt zu werden ist ein Menschenrecht. Es liegt im Interesse der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen, dass den Pflegenden wieder mehr Zeit für menschliche Zuwendung und für ihre eigentliche Aufgabe, die Pflege und soziale Betreuung der Pflegebedürftigen, verbleibt, . . . . blablablabla . . . . .Dafür müssen die Leistungsanbieter konsequent von bürokratischen Hemmnissen entlastet werden. Dies ist nur durch einen Paradigmenwechsel möglich, . . .blablablabla

Stimmt, die Verkürzung des Wehrdienstes von 9 auf 6 Monate – gleiches gilt für den Zivildienst und hat im genannten Fall zur Folge das sich die Sozialverbände auf den Ausstieg des Zivildienstes vorbereiten was bedeutet, Zivieldienstleistende die in Bereichen wie „Essen auf Rädern„, „Betreuung von Alten Menschen und Kindern“ und dem „Rettungswesen“ um nur einige zu nennen, tätig waren nicht mehr zur Verfügung stehen werden.

Ja das nenn ich in der Tat einen Paradigmenwechsel.

Dieser Text ist von NellyFranz einem Freund den ich bislang nur aus einem Forum kenne (ich hoffe das sich das nächstes Jahr in Vienna ändern wird) , den ich mit seiner freundlichen Genehmigung einstellen darf.

Heute ist Allerheiligen, morgen Allerseelen. Also jene Tage, die dem Andenken an Menschen gewidmet sind, die waren, was wir noch sind und die schon sind, was wir werden.

Ich war gestern am Wiener Zentralfriedhof um Freunde zu besuchen, die Anfang der neunziger Jahre, als „Highdeath“ angesagt war, mangels wirksamer Medikamente, in noch jungen Jahren von dieser Welt gehen mussten. Ich erinnere mich noch gut an die Tragödien, die sich auf der Wiener Aids-Station „Annenheim“ (Baumgarnter Höhe) ereigneten. Oft – besonders heute – denke ich an weinende Mütter, Verwandte, wenn einer starb; an die traurigen Blicke am Ende der Besuchszeit; an gehunfähige Patienten in Rollstühlen; an abgemagerte Patienten am Gang, die trotzdem noch scherzten und eine Zigarette (manchmal auch Joint) rauchten; an die Nachtkästchen mit Blumen, Radios, Walkman und fallweise Bibeln; an die Sauerstoffmasken und Infusionsflaschen; an die Speischüsseln aus Papier; an die sauberen Krankenzimmer; an die Betten mit den seitlichen Geländern; an das Zimmer mit den Intensivbetten; an Pater Clemens, der Sterbende besuchte; an meinen Freund, als er mir vor Weihnachten noch lange nachwinkte; an den Weg, als ich seine Kleider in die Prosektur brachte … All diese Erinnerungen sind für mich wie ein geheimnisvoller Schatz, obwohl sie nicht gut sind. Um ein Haar hätte es mich auch erwischt. Ich hatte Glück und wurde verschont, was mir immer noch unbegreiflich ist. Gut kann ich mich auch an die damals tätigen Ärzte und Schwestern des Annenheims erinnern. Ihnen allen sei das beste Zeugnis ausgestellt. Sie taten, was möglich war, aber Wunder konnten sie leider nicht bewirken.
Auf dem Grabstein eines Freundes haben dessen Eltern folgenden Zeilen schreiben lassen:

Obwohl wir dir die Ruhe gönnen,
ist voller Trauer unser Herz.
Dich leiden sehen,
Dir nicht helfen können,
war für uns der größte Schmerz
.

waldweg1

Nicht alle Aids-Toten haben ein gepflegtes Grab erhalten. Manche wurden in Armengräbern bestattet, da es keine Verwandte gab oder die Kontakte dorthin abgebrochen waren. In diesem Fall markiert ein einfaches Holzkreuz, mit dem Namen darauf, die Grabstelle. Blumen oder Kerzen gibt es selten. Hin und wieder setzt sich eine Amsel auf die verblichenen Holzkreuze.

Am Wiener Zentralfriedhof befinden sich auch zahlreiche Soldatengräber. Die meisten dort bestatteten Soldaten fielen Anfang 1945 beim Endkampf um Wien und waren nicht viel älter als 20 oder 30 Jahre. Alle liegen in Reihe und Glied. Russen, Deutsche, Österreicher, Rumänen, Italiener und andere. Fast endlose Reihen mit kleinen Steinkreuzen. Meistens stehen ihre Namen darauf, oft nur „Unbekannter Soldat“. Ganz selten liegt bei einem Grabkreuz ein kleiner Blumenstrauß oder es brennt eine Kerze. Ob sich da noch jemand an den Toten erinnert oder ob jemand einfach so, bei einem unbekannten Gefallenen, zur Erinnerung an den eigenen gefallenen Mann, Bruder oder Freund eine Kerze angezündet hat, bleibt ungewiss …

In memoriam Laszlo, Harald, Michael …..

Epilog:

In Frankfurt gibt es die Infektionsambulanz mit der angeschlossenen Station 68. Hin und wieder wenn ich in Frankfurt bin statte ich der Station Dienstags einen Besuch ab. Zum einen weil Werner und Ilona dort verstorben sind. Ich geh dann immer durch die Station, werfe neugierig wie ich nun mal bin, einen Blick in das Ärztezimmer und schaue ob da noch einer der Ärzte oder Schwestern/Pfleger ist den ich kenne als Ilona auf der Station lag. Zum anderen weil Dienstag´s seit Jahren eine Frau ehrenamtlich köstliche Suppen für die auf der Station liegenden Patienten kocht. Das Essen im Krankenhaus is ja ne so Sache für sich. Alle Patienten freuen sich auf diesen „Tag der Suppe“. Da wird dann mal für einen Moment vergessen warum man da ist wo man ist. Jeder, auch der der zu Besuch vorbeischaut, bekommt einen Teller Suppe wenn er möchte.

Beides – die köstliche Suppe löffeln und der Gang durch die Station, auf der Werner und Ilona ihre letzten Stunden verbrachten, ist mir ein liebgewonnenes Ritual geworden.

Der Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember ist in jedem Jahr für viele Menschen ein Anlass, derer zu gedenken, die an AIDS verstorben sind. Für die AIDS-Hilfe ist es einmal mehr Anlass, die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Thema AIDS zu fördern. Rund um den Welt-AIDS-Tag werden die AIDS-Hilfe Frankfurt und zahlreiche HelferInnen stadtweit für die Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS werben.

Am Welt-AIDS-Tag findet um 18.00 Uhr in der Paulskirche Frankfurt die zentrale Veranstaltung der AIDS-Hilfe Frankfurt statt.

Ausgehend von der publicityträchtigen Verhaftung der Pop-Sängerin Nadja Benaissa und der Bekanntmachung ihrer HIV-Infektion samt der  Hetzkampagne in Teilen der Presse wird es in diesem Jahr bei der zentralen Veranstaltung in der Paulskirche um folgendes Thema gehen:

„Die Würde des Menschen ist angetastet“.

2009plakat

Mit Redebeiträgen von:

Im Anschluss an die Veranstaltung findet der Trauermarsch zum AIDS-Memorial an der St. Peterskirche statt. Dort werden, wie in den Jahren zuvor, weitere Nägel für die 2009 in Frankfurt an AIDS Verstorbenen eingelassen. Damit hält die AIDS-Hilfe schon seit Jahren das Gedenken an jene Menschen wach, die in Frankfurt und an jedem anderen Ort dieser Erde an den Folgen von AIDS verstorben sind.

Zum Ausklang lädt das Switchboard in der Alten Gasse 36 zu warmer Suppe und Glühwein ein.

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Prof. Dr. Franz Josef Werz – Die Würde des Menschen – Antastbar? (pdf Datei)

Im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie die die Verlängerung des „Ryan White HIV/AIDS Treatment Extension Act“ zum Inhalt hatte, kündigte Präsident Obama an, das das HIV Einreiseverbot  zum 1. Januar 2010 aufgehoben werden soll.

Da Ryan White Zeit seines Lebens an Hämophilie litt, benötigte er permanent Blutinfusionen. 1985 – im Alter von 13 Jahren – wurde bei ihm überraschend AIDS diagnostiziert. Vermutlich hatte er sich bei einer seiner täglichen Injektionen infiziert.

„President Obama called the 22-year ban on travel and immigration by HIV-positive individuals a decision „rooted in fear rather than fact“ and announced the end of the rule-making process lifting the ban.“ Quelle

Präsident Obama erklärte das, die Entscheidung des 22 jährigen Einreise und Einwanderungsbestimmungverbotes für HIV positive Menschen „mehr auf Angst als auf Fakten beruhte“ und kündigte die Aufhebung dieser Bestimmung an.


DAS ist eine gute Nachricht. Vielleicht wird ja jetzt doch noch einer meiner Träume wahr . . .  Route 66, Californien, Gumbo in New Orleans und n Super Bowl Endspiel. Das wär was . . . . .

Thank you Mr. President

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