85 Prozent der Aids-Patienten in der DR Kongo erhalten keine Behandlung . . .

. . . 15.000 Todesfälle in drei Jahren befürchtet.

Die folgende Pressemitteilung von Ärzte ohne Grenzen, wurde soeben in der Demokratischen Republik Kongo verbreitet wurde, um auf die katastrophale Situation der HIV/Aids-Patienten in dem Land hinzuweisen. 85 Prozent der Aids-Patienten, die eine Behandlung brauchen, haben derzeit keinen Zugang zu antiretroviralen Medikamenten. Falls nichts geschieht, werden etwa 15.000 Aids-Patienten, die auf den Wartelisten für
antiretrovirale Medikamente stehen, vermutlich in den kommenden drei Jahren sterben.

“ Kinshasa, 25 January 2012 – Médecins Sans Frontières (MSF) is alarmed by the situation of HIV/AIDS patients in the Democratic Republic of Congo (DRC), the lack of priority given by the Congolese authorities and the withdrawal of donors, all occurring as the Global Fund to Fight AIDS, Malaria and Tuberculosis prepares to celebrate its tenth anniversary on 28 January.

The conditions surrounding access to care for people living with HIV/AIDS in DRC are horrific. At the Centre Hospitalier de Kabinda (CHK) in Kinshasa, MSF has observed an excessively high number of patients arriving with serious complications resulting from lack of treatment. Their advanced illness creates unacceptable suffering.

Quelle: Den vollständigen Bericht – auf Englisch gibt es hier: Médecins Sans Frontières (MSF)

Diese schlimme Situation hängt zusammen mit dem Rückgang der Finanzmittel zur Aids-Bekämpfung. Eine geplante Ausweitung der HIV/Aids-Behandlungsprogramme in der Demokratischen Republik Kongo wurde ausgesetzt, weil der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria die geplante 11. Finanzierungsrunde für neue Programme komplett abgesagt hat. Der Fonds hat mit dieser drastischen Maßnahme darauf reagiert, dass Industriestaaten in Zeiten der Finanzkrise ihre Zusagen an den Fonds nicht einhalten bzw. ihre Zusagen reduziert haben. Quelle: Pressemitteilung Ärzte ohne Grenzen

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So schwadronierte die Parla­men­ta­rische Staats­sekre­tärin im BMZ, Gudrun Kopp, unlängst anläßlich das 3. BoP-Bran­chen­dia­log

Das Recht auf Gesundheit ist ein Menschenrecht. Dennoch haben etwa 1,7 Milliarden Menschen keinen Zugang zu essentiellen Medikamenten. Der BoP-Branchendialog (Base of the Pyramid – BoP) mit der Pharmabranche nähert sich dem Thema „Zugang zu Medikamenten“ aus einer unternehmerischen Perspektive. Quelle: Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des BMZ veranstaltet.

zum Thema „Breiten­wirk­same Ge­schäfts­modelle in der Phar­ma­branche“, eine Ver­an­stal­tung im Auf­trag des BMZ ganz im Sinne der Niebel´schen  Entwicklungs pardon Niebel´schen KlientelPolitik:

Gesund­heit ist ein zen­tra­les Feld der Ent­wick­lungs­politik und eine wesent­liche Voraus­set­zung für Ent­wick­lung über­haupt. Deshalb unter­stützt die deutsche Ent­wick­lungs­politik ihre Ko­ope­ra­tions­länder unter anderem dabei, ihre Gesund­heits­sys­teme zu stärken. Dabei geht es nicht nur um ein Ge­sund­heits­ange­bot in aus­reichen­der Quali­tät, ent­scheidend ist, dass auch benach­teiligte Bevöl­kerungs­gruppen sich die Behand­lung leisten können. Der Zugang zu Medi­kamen­ten ist dabei von beson­derer Bedeu­tung.

„Pharma­unter­nehmen haben bei der Ver­bes­serung des Zugangs zu quali­tativ hoch­wertigen und bezahl­baren Medika­men­ten für Menschen am Fuße der globalen Ein­kom­mens­pyra­mide (Base of the Pyramid – BoP) eine wichtige Rolle und eine große Ver­ant­wor­tung“, betonte Gudrun Kopp.

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85 Prozent der Aids-Patienten, in der DR Kongo, haben derzeit keinen Zugang zu antiretroviralen Medikamenten.

Und wie diese Verantwortung der Pharmaindustrie aussieht . . . . Eingabefeld „Suche“ rechte Seite auf meinem Blog – Stichworte: TRIPS, Generika, Freihandelsabkommen sowie Facebook Gruppe „Recht auf Gesundheit – Recht auf Medikamente“

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Hartz IV Empfänger und Langzeitarbeitslose als Pflegekräfte ?

. . . war eine Idee unserer BundesKanzlerin Frau Dr. Angela“ Vertraut mir, ich rette die Welt, ich weiß wie s geht“ Merkel. Wie es jedoch aussieht muß diese Idee Gestalt angenommen haben und unbemerkt an mir vorbei umgesetzt worden sein, anders kann ich mir das Folgende nicht erklären.

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Intro

Am Freitag den 13. Januar 2012 hatte meine Mutter auf Grund einer OP wegen Grauem Star, ausgeführt am 6. Januar in der Klinik für Augenheilkunde im Klinikum Frankfurt/Main Höchst unter der Leitung von Prof Dr. med Klaus Eckhard (eine Klinik die weit über die Grenzen Deutschlands bekannt ist und die ich nur Jedem bei Problemen mit den Augen/Sehkraft empfehlen kann, an dieser Stelle noch einmal „Vielen Dank, meine Mutter ist ganz begeistert das sie wieder sehen kann – Sehkraft vor der OP 10 % – nach der OP 60%“)  zur Nachuntersuchng einen Termin bei ihrer Augenärztin in Frankfurt/Main. Unsere Freundin hat, da ich anderweitig einen Termin hatte, meine Mutter zu der Augenärztin begleitet i.e. von dem Altenpflegeheim abgeholt und nach der Untersuchung wieder ins Altenpflegeheim zurückgebracht.

Am Nachmittag rief mich unsere Freundin an teilte mir mit das alles OK ist und sagte „das meine Mutter starken Husten hat. „Sag doch mal im Heim bescheid das Deine Mutter starken Husten hat“.

*

Am SamstagNachmittag um 15.56 wurde ich auf meinem Handy von einer Pflegerin des Wohnbereiches in dem Altenpflegeheim in dem meine Mutter seit Ende Juli 2011 lebt angerufen.

„Ihre Mutter ist heute Morgen beim Aufstehen ausgerutscht“

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„Ausgerutscht“ heißt das jemand vom Pflegepersonal dabei gewesen sein könnte, muß oder schlußfolgernd wenn man sich z.b. im Bad geduscht hat, als meine Mutter beim Aufstehen aus dem Bett ausrutschte. Da der Rollstuhl auf gleicher Höhe wie ihr Bett neben ihrem Bett steht, sodaß meine Mutter sich aus dem Bett in den Rollstuhl setzen kann, ist es „relativ“ ausgeschlossen. Idr steht sie auf, stützt sich auf eine Lehne des Rollstuhles (die Bremsen sind angezogen), macht einen Schritt und setzt sich dann in den Rollstuhl. Dieses Procedere hat sich in den 10 Jahren meiner Betreuung in ihrem Haus auch sehr gut bewährt. Da meine Mutter mittlerweile 84 Jahre alt ist und Probleme mit dem Kreislauf hat, passierte es – zwar selten – das sie beim Aufrichten von der liegenden Position in die senkrechte Position des aus dem Bett auf- stehens für einen Moment einen Blackout bekam und auf den Boden fiel. Dies ist ihr hin und wieder beim Aufstehen wie auch beim Aufsuchen der Toilette – von der Toilette in den Rollstuhl – passiert. Deshalb auch „relativ ausgeschlossen“. Obwohl meine Mutter zu Hause eine 1:1 Betreuung hatte, i.e. Haushälterin, Sanitätsverein der täglich kam um sie zu duschen und sie entsprechend ihrer Pflegestufe 2 zu versorgen, 4 mal die Woche Krankengymnastik soweit es möglich war, täglicher Besuch unserer Freundin, regelmäßige Besuche von mir, eine 24 Stunden Betreuung oder besser gesagt „Überwachung“ gibt es nicht. Betreuen heißt einen Menschen weder bevormunden geschweige denn überwachen. Betreuen heißt dem Menschen auch seinen Willen zu lassen. Und das heißt das es ein Restrisko gibt. Man kann die Risiken nahezu ausschließen, minimieren so gut es geht. Einen Sturz, einen Unfall zu 100% vermeiden das ist nicht möglich, das gibt es einfach nicht. Wenn man erfährt das ein Mensch seine Selbstständigkeit durch alleiniges Anziehen, aufstehen, zur Toilette fahren, Blumen gießen etc das diese alltäglichen Dinge die für einen gesunden Menschen „normal“ sind ihr Sebstwertgefühl stärkt, somit ihrem Leben noch einen Sinn gibt, dann hat man dies zu respektieren. Für mich war es in meiner Funktion als Betreuer anfangs schwer was den Willen meiner Mutter betraf zu unterscheiden wo meine Grenzen sind und meine Aufgaben liegen (ihre Grenzen wahrzunehmen um sie vor Schaden zu bewahren). Einen Menschen zu lieben, sich zu entscheiden für ihn zu sorgen, ihn vor Schaden zu bewahren, zu erfahren das man es dennoch nicht (welch ein Anspruch das man Schaden von einem Menschen zu 100%  fernhalten könne, glaubt einen Menschen vor Schaden bewahren kann) vermeiden kann, das war ein schmerzhafter Prozeß, eine schmerzhafte Erfahrung.

Blumen gießen, das Geschirr in den Schränken hin und her räumen, in der Küche und in ihren Kleiderschränken nach dem Rechten sehen, all das ist ihr auf Grund der Tatsache das sich ihre jetzige Wohnstatt auf ein Zimmer beschränkt nicht mehr möglich. Mit dem Leben/Umzug in das Altenpflegeheim ist ihr ein großer Teil ihrer Lebensqualität verlustig  gegangen, genommen worden, was sie auch immer wieder schmerzhaft wahrnimmt ud entsprechend äußert.

Im Jahr 1999 (vor der Betreuung), meine Eltern hatten seit Jahren getrennte Schlafzimmer, hat mein Vater der zu diesem Zeitpunkt noch lebte, meine Mutter als er morgens in ihr Zimmer sie auf dem Boden vor ihrem Bett liegend vorgefunden. Sie muß nachts aufgestanden und zur Toilette gegangen sein und als sie wieder ins Bett wollte, hatte sie einen Black Out. Nach seinem Anruf früh am Morgen habe ich einen Krankenwagen bestellt, bin zu meinen Eltern gefahren und zusammen sind wir in das nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Bei der Untersuchung stellte sich dann heraus das sie eine Lungenentzündung hatte, was bedeutete, das sie einige Stunden auf dem kalten Boden vor ihrem Bett gelegen haben mußte.

Ich bin weder Arzt noch habe ich eine qualifizierte Ausbildung wie sie ein Krankenwagenfahrer/Sanitäter hat. Wenn meine Muter hingefallen ist, auf dem Boden lag, dann habe ich den Haushälterinnen gesagt: „Zudecken, nicht bewegen und mich sofort anrufen. Um einen Arzt und einen Krankenwagen kümmere ich mich“ Das hat in all den Jahren als meine Mutter zu Hause lebte gut funktioniert. In den meisten Fällen hatte  sich während der Untersuchung gezeigt das sie abgesehen von einigen blauen Flecken nicht verletzt war. Das können aber nur Ärzte bzw das kann nur auf Grund von Röngenaufnahmen festgestellt werden.

*

„Warum haben Sie (die PflegerInnen der Frühschicht) mich nicht heute morgen angerufen?

„Na ja, das hat mir der Frühdienst bei der Übergabe heute Mittag gesagt. Sie ist halt ausgerutscht, sie hat auf dem Boden gesessen als man ihr das Frühstück brachte. Das hat man mir bei der Übergabe gesagt. Ich wollte Sie davon nur in Kenntnis setzen“.

Moment mal sagte ich. Ist meine Mutter jetzt ausgerutscht oder hat man sie auf dem Boden sitzend/liegend vorgefunden? fragte ich die Pflegerin. „Was steht in der Pflegedokumentation“? „Und warum rufen sie mich erst jetzt an?“

„Da muß ich mal nachschauen“, sagte sie.

Nach einer Weile sagte mir die Pflegerin „Man hat sie auf dem Boden liegend vorgefunden. Die Pflegerin vom Frühdienst hat ihre Mutter untersucht und hat keine Verletzung festgestellt. Außerdem hat ihre Mutter gesagt das ihr nichts weh tut, das alles in Ordnung ist.“

„Ach“ sagte ich, „die Pflegerin vom Frühdienst hat Röntgenaugen. Und meine Mutter hat gesagt es ist alles in Ordnung. Sagen sie mal wollen Sie mich auf den Arm nehmen?“

„Warum man sie nicht heute morgen angerufen hat weiß ich auch nicht. Mir hat man es bei der Übergabe gesagt. Deshalb rufe ich sie an.“ Und man muß ihr auch gesagt haben das man mich nicht angerufen hat oder man sah keinen Grund mich anzurufen.

*

Die Möglichkeit das sie schon länger auf dem Boden lag und meine Mutter sich dadurch eine Lungenentzündung geholt haben könnte, oder sie sich einen Anbruch eines Knochen durch den Fall zugezogen hat, was meiner Mutter 2003 (Anbruch Wadenbein) zu Hause passierte, all das hat die Pflegerin des Frühdienstes ausgeschlossen . . . .

Dieser Tage bin ich dabei alle Rechnung im Zusammenhang mit Zuzahlung zur Gesundheitsversorgung meiner Mutter wie Medikamente, Hilfsmittel, Krankengymnastik etc für die Krankenkasse vorzubereiten. Als meine Mutter in das Altenpflegeheim umzog habe ich dafür gesorgt das meine Mutter wie auch zu Hause regelmäßig ihre Krankengymnastik macht. Nach den Unterlagen – Abrechnungen habe ich dann festgestellt das die Physiotherapeutin nur für eine Anwendung/Rezept (August 2011) = 6 oder 12 Einheiten meine Mutter aufgesucht hat. Am Donnerstag den 12. JANUAR 2012 – hatte ich mich darüber mit einer Pflegerin des Wohnbereiches unterhalten.

„Frau Physiotherapeutin kam zu uns und hat gesagt: Die Frau XXX sagte das sie keine keine Krankengymnastik mehr braucht.“

Mit anderen Worten nach 4 Monaten erfahre ich das besagte Physiotherapeutin ein Autoritätsproblem hat. Und ich erfahre weiter das es niemand der für diesen Wohnbereich zuständigen PflegerInnen es für nötig befunden hat mich darüber zu informieren das besagte Physiotherapeutin die Krankengymnastik eingestellt hat. Anfang Dezember 2011 habe ich während eines Besuches besagte Phsyiotherapeutin auf dem Flur des Wohnbereiches angetroffen und sie gebeten im Zimmer meiner Mutter vorbeizuschauen da ich sie gerne spechen würde. Ich wollte wissen wie das Verhältnis zwischen ihr und meiner Mutter ist, die manchmal sehr „eigen“ sein kann und sich gerne dem verweigert was sie als unangenehm empfindet. Die dienstbaren Geister die zu uns kamen als meine Mutter noch zu Hause wohnte, kannten die „Eigenarten“ meiner Mutter. Doch gegen die Damen des sie betreuenden Sanitätsvereines wie auch unserer damaligen Physiotherapeutin gegenüber hatte sie keine Chance. Natürlich gab und gibt es Situationen wo Allen klar war das heute „nichts geht“. Das ist auch völlig in Ordnung. Das aber war die Ausnahme und nicht die Regel.

*

Outro

Während eines langen Gespräches das ich mit einer Pflegerin heute morgen geführt habe, erfuhr ich das besagte Physiotherapeutin erst auf Rückfrage „Brauchen sie ein neues Rezept für Frau XXX?“ im Dezember sagte, das dies nicht mehr nötig sei weil Frau XXX sagte, das sie keine Krankengymnastik  mehr braucht. Typisch meine Mutter. Alles was ungenehm ist lehnt sie erst mal ab. Und das in einer Art und Weise das sich Viele davon beeindrucken lassen. Mit anderen Worten besagte Physiotherapeutin hat auch die PflegerInnen des Wohnbereiches in dem Glauben gelassen das meine Mutter bis zum Dezember 2011 krankengymnastisch versorgt wurde.

Was sich weiterhin während des Telefonats herauskristallisiert hat ist das die Pflegekräfte auf Grund der Erfahrung und Beobachtung während bzw. in ihrem beruflichen Alltag in der Lage sind abzuschätzen ob und wann ein Transport in ein Krankenhaus notwendig ist/wird. Die Basis von „Verstehen und „Kennenlernen“ ist Offenheit und Transparenz und die Kommunikation zwischen mir als Angehörigem und dem Team des Wohnbereiches dem ich meine Mutter zur Obhut anvertraut habe. Vorauszusetzen das „Pflegepersonal in einem Altenpflegeheim“ auf Grund ihrer Aufgabe – Arbeit im Alltag für und mit alten Menschen zu sorgen – annehmen das Angehörige per se grenzenloses Vertrauen in ihr Tun und Verhalten haben ist entweder auf Betriebsblindheit, mangelnde Sensibilität, Überheblichkeit oder Gedankenlosigkeit zurückzuführen. Wenn ich nicht darüber informiert bin/werde wie Mitarbeiter des Team in einem solchen Fall handeln und warum sie so handelen, wird sich bei mir kein Gefühl des Vertrauen des Altenpflegeheimes/Team des Wohnbereiches und des mich auf das Team verlassen können einstellen.

Seit dem Jahr 2000 – offiziell 2001 betreue ich meine Eltern, jetzt nur noch meine Mutter. In diesen Jahren habe ich die Aufgabenkreise die mir das Betreuungsgericht im Kontext zu meinen Elter/Mutter anvertraut hat so gut und gewissenhaft umgesetzt wie es mir möglich war. Ich habe Haushälterinnen eingestellt, Blitzentlassen (1 mal nach nem Monat weil sie nicht das getan was ihre Aufgabe war bzw sie sich nicht an Absprachen gehalten hat), meine Mutter ins Krankenhaus oder Arztterminen begleitet wenn es notwendig war (nach einem Sturz, zu OP´s, Untersuchungen), die Voraussetzungen dafür geschaffen das ihre gewohnte Lebensqualität solange es möglich war erhalten bleibt. Wenn ich was die Umsetzung der Aufgabenkreise betrifft Zweifel hatte, habe ich, da ich kein Berufsbetreuer bin mit dem Betreuungsgericht Kontakt aufgenommen. Kurzum ich habe wie man so landläufig sagt ihren Alltag organisiert bzw gemanaged.

Mich blind auf  „das Personal des Altenpflegeheimes zu verlassen, nur weil meine Mutter jetzt in einem Altenpflegeheim lebt und sie von „Fachpersonal“ ver und umsorgt wird ist eine Illusion. Mit dem Umzug meiner Mutter in das Altenpflegeheim gebe ich weder meinen Betreuungsauftrag geschweige noch meine Verantwortung und meinen Verstand am Eingang beim Empfang ab. Mit dem Umzug eines alten Menschen in ein Altenpflegeheim ist eine neue Beziehung entstanden. Und eine neue Beziehung eingehen, zu leben heißt sich kennenzulernen.

„Kennenlernen“findet auf zwei Ebenen statt. Die eine Ebene betrifft das Verhältnis zwischen meiner Mutter und dem Pflegeteam des Wohnbereiches. Die andere Ebene betrifft das Verhältnis zwischen dem Pflegeteam und mir. Und die findet nur über den Weg der Kommunikation, den Weg von gegenseitiger Offenheit und Transparenz statt. Nur so kann Vertrauen, dem Anderen vertrauen und das Gefühl des sich auf den Anderen verlassen können wachsen.

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Klinikum Salzgitter schließt Infektionsambulanz

Das Klinikum Salzgitter hat seine HIV- und Hepatitis-Infektionsambulanz geschlossen. Fast 400 Patientinnen und Patienten müssen nun weitere Wege und hohe Fahrtkosten auf sich nehmen.

Die Klinik hatte Ende letzten Jahres dem Chefarzt gekündigt, an dessen Person die Zulassung für die Ambulanz geknüpft war. Nach Angaben der Salzgitter-Zeitung hat die Klinikleitung zwar versucht, einen anderen Arzt mit der nötigen Zusatzqualifikation zu finden, damit aber keinen Erfolg gehabt. Quelle DAH

Insofern obliegt es nach meinem Verständnis der Leitung des Klinikum Salzgitter GmbH für eine adäquate Neubesetzung dieser Stelle zu sorgen. Denn, das Bedarf besteht, daran dürfte kein Zweifel bestehen. (siehe Dringlichkeitsantrag SPD/Die Grünen und Salzgitter Zeitung pdf Datei)

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Das Klinikum Salzgitter GmbH ist

seit 2005 ein Tochterunternehmen der RHÖN-KLINIKUM-AG und damit Teil eines leistungsstarken Verbundes. Bei uns sind Sie in guten Händen! Unser Klinikum ist ein Ort menschlicher Zuwendung, . . . . Quelle Klinikum Salzgitter GmbH

Dies unterstreicht auch das Mutterunternehmen die Rhön Klinikum AG

Vom ambulanten Versorgungszentrum zur Universitätsklinik, vom Basisversorger zum hoch spezialisierten Fachklinikum – die Spannweite unserer Gruppe ist deutschlandweit einzigartig. Unser Ziel ist, eine wohnortnahe, hochwertige und bezahlbare Versorgung für Jedermann anzubieten. Quelle: Rhön Klinikum AG

Mehr Lobpreisungen möchte ich nicht von beider Webseiten in diesen Text kopieren da diese Aussagen in eklatantem Widerspruch zu der Tatsache der Schließung der Infektionsambulanz des Klinikum Salzgitter stehen.

Würde beide Kliniken oder besser gesagt die Rhön Klinikum AG Herr und Frau Jedermann wirklich am Herzen liegen, so hätte man alles daran gesetzt um einen qualifizierten Nachfolger für den im September 2011 !!! aus dem Amt geschiedenen Herrn Prof. Dr. Jablonowski zu finden. Denn das man dazu in der Lage wäre, nun ich will es mal so formulieren . . am entsprechenden Salär dürfte es kaum gelegen haben. So rühmt sich doch die Rhön Klinikum AG

1973 mit 66 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestartet, ist unser Unternehmen heute einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Wir stehen für eine ganz am Patienten integrierte Versorgung – und zwar in jeder einzelnen Einrichtung genauso wie im Zusammenspiel zwischen Einrichtungen und Sektoren. Quelle Rhön Klinikum AG

Sprich: Man hat sehr gut verdient – sehr zur Freude der Aktionäre. Allerdings dürfte man sich schon die Frage nach der Gewinn Maximierung gestellt und entsprechend abgewogen haben.

Die Darstellung der Klinik ist anders als sie vorgibt nichts weiter als Wischi Waschi. Man hat sich schon im September damit abgefunden keinen Nachfolger einzustellen, bzw die Ambulanz zu schließen. siehe Klinik nach Lösung gesucht

Der Hohn gipfelt in dem Satz: Zudem erhielten alle Patienten auf Wunsch Kopien ihrer Patientenakten. Ja die letzten 6 Monate . . . Daraufhin durften wir die Krankenkten der letzten 6 Monate kopieren. Mehr habe das Krankenhaus nicht herausgegeben.

Kung Fuß Se sagt: So dumm wie man selbst ist, sind Andere nicht.

HIV Positive haben nur einen Virus, NICHTS am Kopf

Was mich auch verwundert ist das Abnicken der Entscheidung des Klinikum Salzgitter GmbH durch den Rat der Stadt Salzgitter

Schaut man sich die Verteilung der 46 Ratsmitglieder nach Parteien an so kommt man zu dem Schluß das SPD und Bündnis90/Die Grünen die Mehrheit haben. Insofern mutet der Dringlichkeitsantrag der SPD und Bündnis90/Die Grünen auf den ersten Blick schon merkwürdig an.

Am 13.12. wurde in einer nichtöffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschuß der Beschluß vorbereitet der Entlassung sowie der Nicht Einstellung eines Nachfolgers? zuzustimmen.

Bei näherem Betrachten stellt man dann plötzlich fest das Mehrheiten nicht immer beschlußfähig sein müssen.

Verwaltungsausschuss

Neben dem Rat ist der Verwaltungsausschuss das wichtigste Organ der Stadt. Ihm gehören der Oberbürgermeister Frank Klingebiel CDU als Vorsitzender, 10 dem Oberbürgermeister CDU/FDP . . . genehme ? Ratsmitglieder als Beigeordnete sowie zwei Grundmandatsträger an.

Stimmberechtigt sind jedoch nur der Oberbürgermeister und die Beigeordneten. Quelle Verwaltungsausschuß

Auf Grund des Dringlichkeitsantrages ist also davon auszugehen das dem Verwaltungsausschuß weder Beigeordnete der SPD noch von Bündnis90/Die Grünen angehören.

Hier wird wieder einmal die Haltung von CDU und. . . gegenüber der Thematik HIV sichtbar. Im Großen wie im Kleinen.

Was das Thema Rhön Klinikum AG betrifft, nun eine AG und ganz besonders wenn sie im Gesundheitsbereich angesiedelt ist, ist einzig und allein Gewinnorientiert.

Kapitalismus im Krankenhaus - Gesundheit als Ware . . . treffender kann man den Vorstandvorsitzenden nicht beschreiben. Und wenn da Gewinn winkt dann wird zugegriffen. Mit der Versorgung von Menschen mit HIV und HEP C und ihren im 3 monatsrhythmus stattfindenden Untersuchungen kann man keine müde Mark machen. Allerdings mit der Schließung einer Infektionsambulanz schon. Leitung, Ärzte, Personal, da kommt schon was zusammen.

So gesehen ist jedes Wort des Satzes „Unser Klinikum ist ein Ort menschlicher Zuwendung, in dem wir freundlich und rücksichtsvoll miteinander umgehen“ eine Pervertierung der Begriffe „menschliche Zuneigung, freundlicher und rücksichtsvoller Umgang miteinander“.

Ähnliches dürfte für die Meisten der Verwaltungsratmitglieder zutreffen. Wenn man nicht am gleichen Strick zieht dann kommt man nicht in den erlauchten Kreis der Guttenbergs etc. Ja ja auch er saß im Aufsichtsrat.

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Kundendienst? Service? In Deutschland?

Es gibt Slogans deren Sinn erschließt sich einem nicht immer auf den ersten Blick. Gut, vordergründig jubelt halb Deutschland, vielleicht deswegen weil es wenig braucht um in einen Jubelsturm auszubrechen.

Einer dieser Slogans ist „imo“ zweifelsfrei „Ich bin doch nicht blöd“. Für diesen Slogan mit dem die größte Elektronik Fachmarktkette Europas zur Berühmtheit gekommen ist, gibt es nach meinem Verständnis 2 Interpretationen. Die Erste mit dem diese Kette dank vieler marketingumsatzsteigenderwerbeversprechender Werbeträger zu Ruhm gekommen ist, . . nun wenn ich ehrlich sein soll so hat sich mir diese Deutung – trotz mannhafter Bemühungen immer noch nicht ganz erschlossen. Eine zweite – meine eigene Interpretation ist allerdings so kurz und bündig wie schlüssig.

„Ich bin doch nicht blöd“. Das heißt ganz subjektiv und persönlich betrachtet „Ich wärbin blöd“ wenn ich noch einmal ein elekronisches Gerät z.b. ein LCD Fernseher auf Grund eines günstigen Preises und einer nicht vorhandenen Kunden und Servicefreundlichkeit im Fall des Falles (auch wieder ganz subjektiv persönlich empfunden) bei besagter Elektronik Kette kaufen würde.

Anfang Juli 2011 kaufte ich bei besagter Elektronikkette die . . aber das ist ja mittlerweile bekannt, ein LCD Fernsehgerät eines Herstellers mit einem Allerweltsnamen. Die Ladenkette die Geräte eines Herstellers mit einem  . . aber auch das habe ich schon erwähnt vertreibt, befindet sich in realtiv naher Nähe des Altenpflegeheimes in dem meine Mutter zu diesem Zeitpunkt i.e. im Juli 2011 bald Wohnung nehmen werden würde. Deshalb die Überlegung: Elektronik Kette in der Nähe des Altenpflegeheimes und im Falle eines Falles . . kurzer Weg . . .paßt! Von wegen kurzer Weg, KundenServicefreundlichkeit oder gar Kulanz. Denkste.

Mittlerweile, wir schreiben den 25. Dezember 2011 hat das Gerät seinen Geist aufgegeben oder besser gesagt, es verweigert seinen ihm zugedachten Auftrag. Es – das FlachbildFernsehGerät hängt einfach so an der Wand und erfüllt nicht mehr seinen Zweck. Still, stumm und ganz in Schwarz hängt er an der Wand. Nach noch nich mal 6 Monaten is er „Nothing but a No good for Nothing“.

Auf meinen höflichen Anruf bei besagter Niederlassung dieser größten Elektronik-Fachmarktkette Europas teilte man mir lakonisch mit: „Wie, sie ham keinen hauseigenen speziellen Schutz, keine hauseigene Garantie? Tja in dem Fall müssen se sich an den Hersteller wenden“. „Aha“, sagte ich, „und sie dürfen sicher sein das dies meinerseits der letzte Kauf bei Ihnen, der größten Elektronik Fachmarktkette Europas, war.“

Goggle sei Dank stellte es für mich – im Gegensatz zu einer Angestellten bei Europas größter Elektronik Fachmarktkette kein Problem dar an die Service Hotline des AllerweltsnamenHersteller besagten LCD FlachBildSchirmGerätes zu kommen.

Nach kurzem Verbindungsaufbau und noch kürzerer Schilderung des Sachverhaltes wurde ich von einem Angestellten des Herstellers des Gerätes mit einem Allerweltsnamen über das RetourenProcedere wie folgt aufgeklärt:

„Nehm se das Gerät, verpacken se´s und schicken se´s inklusive ausgefüllter RetourenKarte zu uns.“ „Gute Idee wenn man gesund ist“, sagte ich, „aber leider sitzt meine Mutter im Rollstuhl.“ „Und auch für mich ist das Erreichen der nächsten Postfiliale mit Krückstock in der einen und einem Gerät inkl Fall und Transportsicherer Verpackung wie in ihrer Bedienungsanleitung beschrieben (wir übernehmen keine Transportschäden) von ca 18 Kilo in der anderen Hand in diesem speziellen Fall auf Grund meiner Gehbehinderung nicht möglich.“ Können Sie das Gerät nicht abholen? Ich wäre auch bereit die Kosten dafür zu übernehmen“.

„Nein“, antwortete mir besagter Techniker am anderen Ende der Telefonleitung. „Das machen wir nicht. Sie müssen das Gerät zu uns schicken.“ „Gibts denn in solch einem Fall wirklich keine andere Lösung“, fragte ich besagten Angestellten eines AllerweltsnamenHerstellers? „Wie wärs mit einer Lösung auf Kulanzbasis?“ „Nein“, sagte er. Ein Gerät das nach 6 Monaten seinen Geist aufgibt ist ja nicht gerade das was man wie sie sagen „als anspruchvoller Kunde“ erwarten darf“ erwiderte ich daraufhin. „Wir behandeln alle Kunden gleich“ hielt mir der Techniker am anderen Ende der Leitung entgegen „Mit anderen Worten ich habe Pech gehabt“, sagte ich. „Nein, Nein“ sagte er, „das habe ich nicht gesagt.“ „Natürlich habe ich nicht gesagt das sie das gesagt haben“, sagte ich zu besagtem Angestellten eines Herstellers mit einem Allerweltsnamen. „Aber was ist dann ihrer Meinung nach die logische Schlußfolgerung ihrer Aussage in diesem Fall?“ Beredsames Schweigen war alles was ich vernahm.

„Rio, wenn du wüßtest wer und was und in welchem Zusammenhang alles Deinen Vornamen trägt, du würdest Dich im Grabe umdrehen. Schade das Du niemals König von Deutschland warst.“

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Abschied und Neuanfang

Liebe Ilona

Im Februar jährt sich der 5. Jahrestag an dem Du von uns, Deinen Eltern, Freunden und mir gegangen bist. Jedesmal wenn ich an Dich denke dann geschieht es mit einem Lächeln und einem leichten Bedauern. Das Lächeln entspringt der Freude, der Erinnerung an Dich, das Bedauern meinem Egoismus. Wer läßt schon gerne einen Menschen los in dessen Anwesenheit er sich wohlgefühlt hat.

Bevor ich anfing diesen Text zu schreiben, habe ich mir den Brief an Dich vom 12. März 2007 durchgelesen.

Irgendwie ist es merkwürdig. Mit Deinem Weggang hat sich für mich ein Kreislauf geschlossen. Ich weiß gar nicht mehr ob wir darüber mal geredet haben aber als ich vor 12 Jahren hierher zog hatte ich das Gefühl das da ein Kreis noch offen war der geschlossen werden sollte.

Das Grab meiner Großeltern wurde vor ein paar Jahren eingeebnet. Es war ein merkwürdiges Gefühl das ich hatte als ich vor dem Platz auf dem Friedhof stand wo sich ihr Grab befand. Die Konturen waren nur noch schwach zu erkennen. Der Grabstein und die Umrandung waren entfernt, wo Ziersträucher gepflanzt waren wuchs Gras. Die Natur eroberte sich ihren Platz zurück.

Am 9. Februar 2012 wird dieser Kreis geschlossen werden. An diesem Tag werde ich nach Frankfurt umziehen. Der Kreis, der viele Jahre meines Lebens offen war und mir schwer auf der Seele lag konnte ich während meiner Wohnzeit in Darmstadt schliessen, diese Last durfte ich loslasse. Insofern ist es auch sinnvoll das ich weiter, um-ziehe. Jetzt, in meinem Alter wieder nach Frankfurt zu ziehen ist auch gleichbedeutend damit das ein großer Kreis, der noch offen ist geschlossen wird. Diesen Kreis zu schließen wird im Gegensatz zu all den anderen offenen Kreisen die bis dato zu schließen waren nicht schmerzhaft sein. Es wird eine Art Reminiscing sein, all die Stätten meines Tun und Handelns aus der Vergangenheit zu begrüßen, mich lächelnd zu erinnern und meinen Frieden mit meiner Vergangenheit, die wilder als ein B Movie aus Hollywood war, zu schließen. Es ist eine völlig neue Erfahrung für mich das ich dem Schließen eines Kreises mit Spannung, Neugier und Freude entgegensehe.

* * *

Vor einer Woche habe ich den vom Vermieter unterzeichneten Mietvertrag bekommen. Da noch einige Renovierungsarbeiten seitens des Vermieters anstehen und diese erst im Januar ausgeführt werden, wird mein Umzug Anfang Februar stattfinden. Obwohl es ein SeniorenUmzug werden wird, d.h. ich werde meiner Lieblingsbeschäftigung nachkommen können und der Umzugsfirma sagen was wohin wie eingepackt, ausgepackt und wo aufgestellt werden soll, graut mir dennoch vor dem Umzug. Es wird ein verdammt langer und anstrengender Tag werden. Dazu kommt das ich in der 3. Januarwoche das Haus meiner Mutter i.e. ihre Räumlichkeiten, die Wohnung im Erdgeschoss, Dachgeschoss und die Kellerräume leer räumen muß, da ihr Haus verkauft wird. Meine Ma befindet sich seit Juli in einem Altenpflegeheim. Da einerseits Vermögen i.e. Haus und Grundstück vorhanden und andererseits ein monatlicher Eigenanteil an den Heimkosten zu leisten ist, ist somit eine Konstellation eingetroffen wo ich wie auch meine Ma „keine andere Wahl“ haben als das Haus zu verkaufen. Von Seiten des Betreuungsgerichtes gab es kein Problem.

Das Problem oder sollte ich besser sagen, ein neuer Kreis der sich dann öffnen wird, ist wie meine Mutter mit der Tatsache das ihr Haus und Boden verkauft wurde damit umgehen wird. Sie gehört zu dem alten Schrot und Korn derjenigen Menschen die, komme was da wolle, Haus, Hof und Scholle niemals verkaufen. Jedesmal wenn ich Sie besuche reden wir darüber das dass Haus demnächst verkauft werden muß. Ich erkläre ihr unsere Situation, erinnere sie an die in den letzten Jahren immer häufiger auftretenden, teilweise umfangreichen und kostenspieligen Reparaturen, doch dies ist für sie leider nicht mehr nachvollziehbar. So bleibt nur zu hoffen das ihr und auch mir eine schwere emotionale Zeit erspart bleiben wird.

In der letzten Zeit ertappe ich mich immer öfter bei dem Gedanken, stelle mir die Frage ob ich für meine Mutter wirklich alles denkbar Mögliche getan habe. Zur Zeit komme ich mir wie auf einer Gradwanderung auf des Messers Schneide zwischen „Alles getan was möglich war (Stimmig)“ und „Nicht genug getan (Schuldgefühl)“ vor. Als sie noch zu Hause lebte haben sich im Grunde genommen 3 Menschen um sie gekümmert und alles dafür getan das sich an ihrer gewohnten Lebensqualität nichts änderte. Dies ist selbst in dem besten Altenpflegeheim unter den gegebenen politischen Rahmenbedingungen leider nicht möglich. Und wenn dann ist ein solches Angebot nur für einen kleinen Personenkreis bezahlbar. Für einen normalen Bürger wird sich die Situation in der Zukunft eher verschlechtern. Dafür werden schon unsere rückgratlosen, kleinkarierten, breitärschigen Politiker mit Blick auf einen hochdotierten Job in der Wirtschaft oder einem Verband nach ihrer Zeit als Minister schon sorgen.

Trotz alledem freue ich mich auf den Umzug nach Frankfurt, diesen neuen Lebensabschnitt. Die Arztbesuche und die täglichen Besorgungen werden weniger beschwerlich sein da die öffentlichen Verkehrsmittel für mich leichter zu begehen sind. Der Einstieg in die U wie S – Bahn ist auf der gleichen Ebene, d.h. ich muß keine Stufen erklimmen was mir zur Zeit schwer fällt bzw es mir hier in Darmstadt unmöglich macht mit der Strassenbahn zu fahren. Dann ist da noch das berühmte soziale Netzwerk das in Frankfurt etwas dichter ist und meine Mutter ist einfacher zu erreichen, zu besuchen. Und was mir wichtig ist, ich werde mich bei der AIDS Hilfe Frankfurt engagieren. Dazu kommt auch das ich auf die Hilfe des Regenbogendienstes der AH Frankfurt zurückgreifen kann wenn es sich als notwendig erweisen sollte. Davon kannste hier in Darmstadt nur träumen . . . .

Du siehst es ist also einiges in meinem Leben in Bewegung. Wieder einmal . . oder sollte ich besser sagen „Wie immer“ . . . . ?

In liebevoller Erinnerung und Dankbarkeit . . . .

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